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	<title>Freiheit statt Angst! - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13153</id>
		<title>Organisation eines Infostandes</title>
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		<updated>2007-07-27T16:19:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Muenchen-Infostand-2 200723.jpg|thumb|Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
Ein '''Infostand''' an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist eine gute Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu treten. Diese Seite soll die Planung und Durchführung eines Infostande erleichtern. Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf die Erfahrungsberichte zu werfen, die unten auf der Seite verlinkt sind - auch dort gibt es viele hilfreiche Tipps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Aufbau eines Infostandes über die Vorratsdatenspeicherung kannst du diverse Materialien nutzen, die wir [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=85#Kampagnenmaterial hier] auf unserer Webseite '''kostenlos''' bereit stellen. Dort findest du mehrere Informationsblätter und Vollmachtsformulare für die Sammelklage zum Ausdrucken. Du kannst auch [[Musik]] abspielen. Wenn ihr einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung habt, könnt ihr den Passanten anbieten, [http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu/ an die Bundestagsabgeordneten zu schreiben]. Wenn du auch Bücher und Material zur Überwachung allgemein auslegen möchtest, findest du Material im [https://shop.foebud.org/ FoeBuD-Shop].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch Hilfe benötigst, lass es uns wissen ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=70&amp;amp;Itemid=82 Kontakt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung eines Infostandes ==&lt;br /&gt;
=== Ort &amp;amp; Zeit ===&lt;br /&gt;
Der Infostand sollte logischerweise an einem sehr belebten Ort aufgestellt werden, an dem möglichst viele Menschen beim Einkaufen usw. vorbeikommen. Sinnvoll ist, sich so zu positionieren, dass&lt;br /&gt;
* die Passanten am Stand vorbei müssen, ihm nicht weiträumig ausweiche können.&lt;br /&gt;
* Platz genug ist, um in Ruhe am Stand stehen zu bleiben und sich zu informieren und zu unterhalten. Keine ausgesprochen schmale Gasse also...&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen erreicht man zur Haupteinkaufszeit, also samstags spätvormittags bis am frühen Abend. Notfalls auch freitags, Nachmittag &amp;amp; Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formalitäten ===&lt;br /&gt;
Ein Infostand muss bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt oder Straßen-/Tiefbauamt) angemeldet werden.&lt;br /&gt;
*Die Anmeldeformalitäten und -kosten von Infoständen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, z.T. bis zu 70 Euro. Vereinsanmeldungen sind billiger, allerdings bekommt der betreffende Verein die Rechnung und muss die Formalitäten erledigen. Rechtzeitige Anmeldung beachten - z.T. mehrere Wochen vorher!&lt;br /&gt;
*Eventuell ist es sinnvoll, einen Infostand, der nicht mit zu großen Aufbauten verbunden ist, als Versammlung (Demo) ohne Aufzug anzumelden. Das ist kostenlos, und Aktionen wie große Karton-Kameramodelle und Schilder können bedenkenlos eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei ist überlicherweise bei guter Ortsbeschreibung auch ein Kartenauszug mit Markierung überflüssig (Kostenersparnis).&lt;br /&gt;
*Im Gespräch mit dem Sachbearbeiter ruhig dessen Hilfe offen in Anspruch nehmen, um Rat fragen usw.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Verantwortlicher und ein Stellvertreter benannt werden, die abwechselnd während der Gesamten Aktionsdauer vor Ort sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufmerksamkeit erregen - aber wie? ===&lt;br /&gt;
Möchte man nicht nur die von vornherein interessierten Passanten (also eher wenige) ansprechen, sondern auch die Bevölkerung auf unsere Problematik aufmerksam machen, kann man sich verschiedener Mittel (auch in Kombination) bedienen:&lt;br /&gt;
*Im Umkreis Plakate anbringen bzw. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg Bodenplakate] aufkleben.&lt;br /&gt;
*Große Kameramodelle aus Umzugskartons bauen, die man auf den Kopf setzen kann. Passanten damit &amp;quot;filmen&amp;quot;, ihnen nachgehen, sie ansprechen oder laute Überwachungswarnungen rufen.&lt;br /&gt;
*Eine [[Kunstaktion]] wie in Berlin, Dresden, Köln und Frankfurt mit großen &amp;quot;Informationspfeilen&amp;quot; durchführen.&lt;br /&gt;
*Einen &amp;quot;Marktschreier&amp;quot; engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was brauche ich für einen Infostand? ==&lt;br /&gt;
=== Drucksachen &amp;amp; Zubehör ===&lt;br /&gt;
*Genehmigung für den Infostand beim Rathaus einholen - siehe oben. Genehmigung muss zur Durchführung mitgeführt werden!&lt;br /&gt;
*Aufbau:&lt;br /&gt;
:*Tisch: Tapeziertisch oder 1-2 Biertische&lt;br /&gt;
:*ggf. Tischdecken / Leinentücher&lt;br /&gt;
:*Pavillion, Partyzelt (bei schlechtem Wetter oder um mehr Aufmerksamkeit zu erregen)&lt;br /&gt;
:*Transparente (als Eyecatcher) zum Aufbau hinter dem, z.B.:&lt;br /&gt;
::*Das AK-Logo als Banner auf 200 x 50 cm (siehe Bild oben rechts, Download: [[Bild:Banner_akvorrat.pdf]])&lt;br /&gt;
:*[[Plakate]], die vorne an den Stand gehängt werden können (Klebeband zum Befestigen, ggf. etwas zum Beschweren)&lt;br /&gt;
:*Schilder zum Bekleben des Bodens als Eyecatcher (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg hier], die Druckversion mit 25 verschiedenen Vorlagen gibt's [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf hier]).&lt;br /&gt;
:*Steine, um das Material zu beschweren.&lt;br /&gt;
:*Panzertape - für die Bodenplakate und viele andere Notsituationen...&lt;br /&gt;
:*Evtl. [[Musik]], um Aufmerksamkeit zu erregen.&lt;br /&gt;
*Ausreichend [[Materialien]] zum Austeilen:&lt;br /&gt;
:*[[Flyer]] - folgende Materialien bieten sich in Kombination an (jeweils ca. 500-600 für einen belebten Großstadt-Samstag, wenn man nicht jedem noch so desinteressierten Passanten drei Exemplare in die Hand drücken will):&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=folder-ueberwachung-gefaehrdet-demokratie-p-180&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25 Überwachungs-Folder]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-Flyer]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25&amp;amp;xploidID=bd5073929fb4ff78c27c5db3edd3cf54 STASI 2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
::*Bestellung ist über den FoeBuD möglich.&lt;br /&gt;
:*[[Aufkleber zum Mitgeben für bereitwillige Unterstützer]]&lt;br /&gt;
:*[[Materialien zur Sammelklage]] - wichtig ist es, [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf diese Vollmacht] zu verwenden, weil die Kurzfassung nur in Kombination mit der Internet-Unterzeichnung Gültigkeit hat.&lt;br /&gt;
:*[[Infostand_in_München_am_23._Juni_2007#Presse | Information an die Presse]] (siehe dazu auch das [http://unternehmenerleben.de/easycms/uploads/14/Downloads/arbeitsmaterial/merkblatt_pressearbeit.pdf Merkblatt zur Pressearbeit])&lt;br /&gt;
:* Klemmbretter, Kugelschreiber zum Ausfüllen der Sammelklagen-Vollmacht.&lt;br /&gt;
:*Gimmicks zum Verteilen &amp;amp; Verkaufen:&lt;br /&gt;
::*[[ CD für Datenreisende]]&lt;br /&gt;
::*[[T-Shirts]] zum Verkauf&lt;br /&gt;
*Engagierte Leute, die &lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] tragen&lt;br /&gt;
:*den Tisch betreuen und Fragen beantworten&lt;br /&gt;
:*gezielt Leute ansprechen&lt;br /&gt;
:*Flyer verteilen&lt;br /&gt;
:*den [[Fragebogen]] ausfüllen lassen (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*eine [[München-Protestkundgebung/Umfrage | Umfrage]] machen&lt;br /&gt;
:*mit einer selbstgebastelten Kamera auf dem Kopf Aktion machen (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Dresdenfilmen.JPG hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bisherige Infostände ==&lt;br /&gt;
*[[Infostände in Berlin am 29. Januar 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Siegen am 30. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Dresden am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HowTo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13152</id>
		<title>Organisation eines Infostandes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13152"/>
		<updated>2007-07-27T16:17:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Was brauche ich für einen Infostand? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Muenchen-Infostand-2 200723.jpg|thumb|Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
Ein '''Infostand''' an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist eine gute Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Aufbau eines Infostandes über die Vorratsdatenspeicherung kannst du diverse Materialien nutzen, die wir [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=85#Kampagnenmaterial hier] auf unserer Webseite '''kostenlos''' bereit stellen. Dort findest du mehrere Informationsblätter und Vollmachtsformulare für die Sammelklage zum Ausdrucken. Du kannst auch [[Musik]] abspielen. Wenn ihr einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung habt, könnt ihr den Passanten anbieten, [http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu/ an die Bundestagsabgeordneten zu schreiben]. Wenn du auch Bücher und Material zur Überwachung allgemein auslegen möchtest, findest du Material im [https://shop.foebud.org/ FoeBuD-Shop].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch Hilfe benötigst, lass es uns wissen ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=70&amp;amp;Itemid=82 Kontakt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung eines Infostandes ==&lt;br /&gt;
=== Ort &amp;amp; Zeit ===&lt;br /&gt;
Der Infostand sollte logischerweise an einem sehr belebten Ort aufgestellt werden, an dem möglichst viele Menschen beim Einkaufen usw. vorbeikommen. Sinnvoll ist, sich so zu positionieren, dass&lt;br /&gt;
* die Passanten am Stand vorbei müssen, ihm nicht weiträumig ausweiche können.&lt;br /&gt;
* Platz genug ist, um in Ruhe am Stand stehen zu bleiben und sich zu informieren und zu unterhalten. Keine ausgesprochen schmale Gasse also...&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen erreicht man zur Haupteinkaufszeit, also samstags spätvormittags bis am frühen Abend. Notfalls auch freitags, Nachmittag &amp;amp; Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formalitäten ===&lt;br /&gt;
Ein Infostand muss bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt oder Straßen-/Tiefbauamt) angemeldet werden.&lt;br /&gt;
*Die Anmeldeformalitäten und -kosten von Infoständen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, z.T. bis zu 70 Euro. Vereinsanmeldungen sind billiger, allerdings bekommt der betreffende Verein die Rechnung und muss die Formalitäten erledigen. Rechtzeitige Anmeldung beachten - z.T. mehrere Wochen vorher!&lt;br /&gt;
*Eventuell ist es sinnvoll, einen Infostand, der nicht mit zu großen Aufbauten verbunden ist, als Versammlung (Demo) ohne Aufzug anzumelden. Das ist kostenlos, und Aktionen wie große Karton-Kameramodelle und Schilder können bedenkenlos eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei ist überlicherweise bei guter Ortsbeschreibung auch ein Kartenauszug mit Markierung überflüssig (Kostenersparnis).&lt;br /&gt;
*Im Gespräch mit dem Sachbearbeiter ruhig dessen Hilfe offen in Anspruch nehmen, um Rat fragen usw.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Verantwortlicher und ein Stellvertreter benannt werden, die abwechselnd während der Gesamten Aktionsdauer vor Ort sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufmerksamkeit erregen - aber wie? ===&lt;br /&gt;
Möchte man nicht nur die von vornherein interessierten Passanten (also eher wenige) ansprechen, sondern auch die Bevölkerung auf unsere Problematik aufmerksam machen, kann man sich verschiedener Mittel (auch in Kombination) bedienen:&lt;br /&gt;
*Im Umkreis Plakate anbringen bzw. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg Bodenplakate] aufkleben.&lt;br /&gt;
*Große Kameramodelle aus Umzugskartons bauen, die man auf den Kopf setzen kann. Passanten damit &amp;quot;filmen&amp;quot;, ihnen nachgehen, sie ansprechen oder laute Überwachungswarnungen rufen.&lt;br /&gt;
*Eine [[Kunstaktion]] wie in Berlin, Dresden, Köln und Frankfurt mit großen &amp;quot;Informationspfeilen&amp;quot; durchführen.&lt;br /&gt;
*Einen &amp;quot;Marktschreier&amp;quot; engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was brauche ich für einen Infostand? ==&lt;br /&gt;
=== Drucksachen &amp;amp; Zubehör ===&lt;br /&gt;
*Genehmigung für den Infostand beim Rathaus einholen - siehe oben. Genehmigung muss zur Durchführung mitgeführt werden!&lt;br /&gt;
*Aufbau:&lt;br /&gt;
:*Tisch: Tapeziertisch oder 1-2 Biertische&lt;br /&gt;
:*ggf. Tischdecken / Leinentücher&lt;br /&gt;
:*Pavillion, Partyzelt (bei schlechtem Wetter oder um mehr Aufmerksamkeit zu erregen)&lt;br /&gt;
:*Transparente (als Eyecatcher) zum Aufbau hinter dem, z.B.:&lt;br /&gt;
::*Das AK-Logo als Banner auf 200 x 50 cm (siehe Bild oben rechts, Download: [[Bild:Banner_akvorrat.pdf]])&lt;br /&gt;
:*[[Plakate]], die vorne an den Stand gehängt werden können (Klebeband zum Befestigen, ggf. etwas zum Beschweren)&lt;br /&gt;
:*Schilder zum Bekleben des Bodens als Eyecatcher (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg hier], die Druckversion mit 25 verschiedenen Vorlagen gibt's [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf hier]).&lt;br /&gt;
:*Steine, um das Material zu beschweren.&lt;br /&gt;
:*Panzertape - für die Bodenplakate und viele andere Notsituationen...&lt;br /&gt;
:*Evtl. [[Musik]], um Aufmerksamkeit zu erregen.&lt;br /&gt;
*Ausreichend [[Materialien]] zum Austeilen:&lt;br /&gt;
:*[[Flyer]] - folgende Materialien bieten sich in Kombination an (jeweils ca. 500-600 für einen belebten Großstadt-Samstag, wenn man nicht jedem noch so desinteressierten Passanten drei Exemplare in die Hand drücken will):&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=folder-ueberwachung-gefaehrdet-demokratie-p-180&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25 Überwachungs-Folder]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-Flyer]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25&amp;amp;xploidID=bd5073929fb4ff78c27c5db3edd3cf54 STASI 2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
::*Bestellung ist über den FoeBuD möglich.&lt;br /&gt;
:*[[Aufkleber zum Mitgeben für bereitwillige Unterstützer]]&lt;br /&gt;
:*[[Materialien zur Sammelklage]] - wichtig ist es, [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf diese Vollmacht] zu verwenden, weil die Kurzfassung nur in Kombination mit der Internet-Unterzeichnung Gültigkeit hat.&lt;br /&gt;
:*[[Infostand_in_München_am_23._Juni_2007#Presse | Information an die Presse]] (siehe dazu auch das [http://unternehmenerleben.de/easycms/uploads/14/Downloads/arbeitsmaterial/merkblatt_pressearbeit.pdf Merkblatt zur Pressearbeit])&lt;br /&gt;
:* Klemmbretter, Kugelschreiber zum Ausfüllen der Sammelklagen-Vollmacht.&lt;br /&gt;
:*Gimmicks zum Verteilen &amp;amp; Verkaufen:&lt;br /&gt;
::*[[ CD für Datenreisende]]&lt;br /&gt;
::*[[T-Shirts]] zum Verkauf&lt;br /&gt;
*Engagierte Leute, die &lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] tragen&lt;br /&gt;
:*den Tisch betreuen und Fragen beantworten&lt;br /&gt;
:*gezielt Leute ansprechen&lt;br /&gt;
:*Flyer verteilen&lt;br /&gt;
:*den [[Fragebogen]] ausfüllen lassen (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*eine [[München-Protestkundgebung/Umfrage | Umfrage]] machen&lt;br /&gt;
:*mit einer selbstgebastelten Kamera auf dem Kopf Aktion machen (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Dresdenfilmen.JPG hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bisherige Infostände ==&lt;br /&gt;
*[[Infostände in Berlin am 29. Januar 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Siegen am 30. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Dresden am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HowTo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13150</id>
		<title>Organisation eines Infostandes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13150"/>
		<updated>2007-07-27T16:05:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Was brauche ich für einen Infostand? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Muenchen-Infostand-2 200723.jpg|thumb|Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
Ein '''Infostand''' an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist eine gute Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Aufbau eines Infostandes über die Vorratsdatenspeicherung kannst du diverse Materialien nutzen, die wir [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=85#Kampagnenmaterial hier] auf unserer Webseite '''kostenlos''' bereit stellen. Dort findest du mehrere Informationsblätter und Vollmachtsformulare für die Sammelklage zum Ausdrucken. Du kannst auch [[Musik]] abspielen. Wenn ihr einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung habt, könnt ihr den Passanten anbieten, [http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu/ an die Bundestagsabgeordneten zu schreiben]. Wenn du auch Bücher und Material zur Überwachung allgemein auslegen möchtest, findest du Material im [https://shop.foebud.org/ FoeBuD-Shop].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch Hilfe benötigst, lass es uns wissen ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=70&amp;amp;Itemid=82 Kontakt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Planung eines Infostandes =&lt;br /&gt;
== Ort &amp;amp; Zeit ==&lt;br /&gt;
Der Infostand sollte logischerweise an einem sehr belebten Ort aufgestellt werden, an dem möglichst viele Menschen beim Einkaufen usw. vorbeikommen. Sinnvoll ist, sich so zu positionieren, dass&lt;br /&gt;
* die Passanten am Stand vorbei müssen, ihm nicht weiträumig ausweiche können.&lt;br /&gt;
* Platz genug ist, um in Ruhe am Stand stehen zu bleiben und sich zu informieren und zu unterhalten. Keine ausgesprochen schmale Gasse also...&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen erreicht man zur Haupteinkaufszeit, also samstags spätvormittags bis am frühen Abend. Notfalls auch freitags, Nachmittag &amp;amp; Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formalitäten ==&lt;br /&gt;
Ein Infostand muss bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt oder Straßen-/Tiefbauamt) angemeldet werden.&lt;br /&gt;
*Die Anmeldeformalitäten und -kosten von Infoständen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, z.T. bis zu 70 Euro. Vereinsanmeldungen sind billiger, allerdings bekommt der betreffende Verein die Rechnung und muss die Formalitäten erledigen. Rechtzeitige Anmeldung beachten - z.T. mehrere Wochen vorher!&lt;br /&gt;
*Eventuell ist es sinnvoll, einen Infostand, der nicht mit zu großen Aufbauten verbunden ist, als Versammlung (Demo) ohne Aufzug anzumelden. Das ist kostenlos, und Aktionen wie große Karton-Kameramodelle und Schilder können bedenkenlos eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei ist überlicherweise bei guter Ortsbeschreibung auch ein Kartenauszug mit Markierung überflüssig (Kostenersparnis).&lt;br /&gt;
*Im Gespräch mit dem Sachbearbeiter ruhig dessen Hilfe offen in Anspruch nehmen, um Rat fragen usw.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Verantwortlicher und ein Stellvertreter benannt werden, die abwechselnd während der Gesamten Aktionsdauer vor Ort sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufmerksamkeit erregen - aber wie? ==&lt;br /&gt;
Möchte man nicht nur die von vornherein interessierten Passanten (also eher wenige) ansprechen, sondern auch die Bevölkerung auf unsere Problematik aufmerksam machen, kann man sich verschiedener Mittel (auch in Kombination) bedienen:&lt;br /&gt;
*Im Umkreis Plakate anbringen bzw. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg Bodenplakate] aufkleben.&lt;br /&gt;
*Große Kameramodelle aus Umzugskartons bauen, die man auf den Kopf setzen kann. Passanten damit &amp;quot;filmen&amp;quot;, ihnen nachgehen, sie ansprechen oder laute Überwachungswarnungen rufen.&lt;br /&gt;
*Eine [[Kunstaktion]] wie in Berlin, Dresden, Köln und Frankfurt mit großen &amp;quot;Informationspfeilen&amp;quot; durchführen.&lt;br /&gt;
*Einen &amp;quot;Marktschreier&amp;quot; engagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was brauche ich für einen Infostand? =&lt;br /&gt;
* Genehmigung für den Infostand (welcher Platz wird benötigt? Länge des Tisches usw.) beim Rathaus einholen. Siehe oben. Genehmigung muss zur Durchführung mitgeführt werden!&lt;br /&gt;
*Tisch: Tapeziertisch oder 2 Biertische&lt;br /&gt;
*Tischdecken / Leinentücher&lt;br /&gt;
*[[Plakate]], die vorne an den Stand gehängt werden können (Klebeband zum Befestigen, ggf. etwas zum Beschweren)&lt;br /&gt;
*Transparente (als Eyecatcher) für hinter den Stand, z.B.:&lt;br /&gt;
:*Das AK-Logo als Banner auf 200 x 50 cm (siehe Bild oben rechts, Download: [[Bild:Banner_akvorrat.pdf]])&lt;br /&gt;
*Ausreichend [[Materialien]]:&lt;br /&gt;
:*[[Flyer]] - folgende Materialien bieten sich in Kombination an (ca. 500-600 jeweils für einen belebten Großstadt-Samstag):&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=folder-ueberwachung-gefaehrdet-demokratie-p-180&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25 Überwachungs-Folder]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-Flyer]&lt;br /&gt;
::*[https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25&amp;amp;xploidID=bd5073929fb4ff78c27c5db3edd3cf54 STASI 2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
::*Bestellung ist über den FoeBuD möglich.&lt;br /&gt;
:*[[Aufkleber]]&lt;br /&gt;
:*[[Materialien zur Sammelklage]] - wichtig ist es, [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf diese Vollmacht] zu verwenden, weil die Kurzfassung nur in Kombination mit der Internet-Unterzeichnung Gültigkeit hat.&lt;br /&gt;
:* Klemmbretter, Kugelschreiber.&lt;br /&gt;
:*[[ CD für Datenreisende]]&lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] zum Verkauf&lt;br /&gt;
:*Schilder zum Bekleben des Bodens als Eyecatcher (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg hier], die Druckversion mit 25 verschiedenen Vorlagen gibt's [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf hier]).&lt;br /&gt;
* Steine, um das Material zu beschweren.&lt;br /&gt;
*Evtl. [[Musik]], um Aufmerksamkeit zu erregen.&lt;br /&gt;
*Engagierte Leute, die &lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] tragen&lt;br /&gt;
:*den Tisch betreuen und Fragen beantworten&lt;br /&gt;
:*gezielt Leute ansprechen&lt;br /&gt;
:*Flyer verteilen&lt;br /&gt;
:*den [[Fragebogen]] ausfüllen lassen (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*eine [[München-Protestkundgebung/Umfrage | Umfrage]] machen&lt;br /&gt;
:*mit einer selbstgebastelten Kamera auf dem Kopf Aktion machen (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Dresdenfilmen.JPG hier])&lt;br /&gt;
*[[Infostand_in_München_am_23._Juni_2007#Presse | Information an die Presse]] (siehe dazu auch das [http://unternehmenerleben.de/easycms/uploads/14/Downloads/arbeitsmaterial/merkblatt_pressearbeit.pdf Merkblatt zur Pressearbeit])&lt;br /&gt;
*Pavillion, Partyzelt (bei schlechtem Wetter oder um mehr Aufmerksamkeit zu erregen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bisherige Infostände =&lt;br /&gt;
*[[Infostände in Berlin am 29. Januar 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Siegen am 30. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Dresden am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HowTo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13146</id>
		<title>Organisation eines Infostandes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13146"/>
		<updated>2007-07-27T15:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Bisherige Infostände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Muenchen-Infostand-2 200723.jpg|thumb|Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
Ein '''Infostand''' an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist eine gute Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Aufbau eines Infostandes über die Vorratsdatenspeicherung kannst du diverse Materialien nutzen, die wir [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=85#Kampagnenmaterial hier] auf unserer Webseite '''kostenlos''' bereit stellen. Dort findest du mehrere Informationsblätter und Vollmachtsformulare für die Sammelklage zum Ausdrucken. Du kannst auch [[Musik]] abspielen. Wenn ihr einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung habt, könnt ihr den Passanten anbieten, [http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu/ an die Bundestagsabgeordneten zu schreiben]. Wenn du auch Bücher und Material zur Überwachung allgemein auslegen möchtest, findest du Material im [https://shop.foebud.org/ FoeBuD-Shop].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch Hilfe benötigst, lass es uns wissen ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=70&amp;amp;Itemid=82 Kontakt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was brauche ich für einen Infostand? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genehmigung für den Infostand (welcher Platz wird benötigt? Länge des Tisches usw.) beim Rathaus einholen.&lt;br /&gt;
:*Den Platz am besten in der Fußgängerzone mit regem Publikumsverkehr wählen. Dazu am besten eine enge Straße wählen, so dass die Leute auf jeden Fall an Euch vorbeigeleitet werden.&lt;br /&gt;
:*Die Anmeldeformalitäten und -kosten von Infoständen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, z.T. bis zu 70 Euro. Vereinsanmeldungen sind billiger, allerdings bekommt der betreffende Verein die Rechnung und muss die Formalitäten erledigen. Rechtzeitige Anmeldung beachten - z.T. mehrere Wochen vorher!&lt;br /&gt;
:*Eventuell ist es sinnvoll, einen Infostand, der nicht mit zu großen Aufbauten verbunden ist, als Versammlung (Demo) ohne Aufzug anzumelden. Das ist kostenlos, und Aktionen wie große Karton-Kameramodelle und Schilder können bedenkenlos eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei ist überlicherweise bei guter Ortsbeschreibung auch ein Kartenauszug mit Markierung überflüssig (Kostenersparnis).&lt;br /&gt;
:*Ebenso die Zeit am besten zur Haupteinkaufszeit (z.B. Samstags 12-18 Uhr) wählen&lt;br /&gt;
*Tisch: Tapeziertisch oder 2 Biertische&lt;br /&gt;
*Tischdecken / Leinentücher&lt;br /&gt;
*[[Plakate]], die vorne an den Stand gehängt werden können (Klebeband zum Befestigen, ggf. etwas zum Beschweren)&lt;br /&gt;
*Transparente (als Eyecatcher) für hinter den Stand, z.B.:&lt;br /&gt;
*Das AK-Logo als Banner auf 200 x 50 cm (siehe Bild oben rechts, Download: [[Bild:Banner_akvorrat.pdf]])&lt;br /&gt;
*Ausreichend [[Materialien]]:&lt;br /&gt;
:*[[Flyer]] - es bietet sich an, die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=folder-ueberwachung-gefaehrdet-demokratie-p-180&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25 Überwachungs-Folder], die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-Flyer] und die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25&amp;amp;xploidID=bd5073929fb4ff78c27c5db3edd3cf54 STASI 2.0-Flyer] in Kombination zu verwenden. Für einen belebten Großstadt-Samstag sind etwa 500-600 Exemplare pro Flyer ausreichend. Bestellung ist über den FoeBuD möglich.&lt;br /&gt;
:*[[Aufkleber]]&lt;br /&gt;
:*[[Materialien zur Sammelklage]] (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*[[ CD für Datenreisende]]&lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] zum Verkauf&lt;br /&gt;
:*Schilder zum Bekleben des Bodens als Eyecatcher (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg hier], die Druckversion mit 25 verschiedenen Vorlagen gibt's [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf hier]).&lt;br /&gt;
* Steine, um das Material zu beschweren.&lt;br /&gt;
*Evtl. [[Musik]], um Aufmerksamkeit zu erregen.&lt;br /&gt;
*Engagierte Leute, die &lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] tragen&lt;br /&gt;
:*den Tisch betreuen und Fragen beantworten&lt;br /&gt;
:*gezielt Leute ansprechen&lt;br /&gt;
:*Flyer verteilen&lt;br /&gt;
:*den [[Fragebogen]] ausfüllen lassen (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*eine [[München-Protestkundgebung/Umfrage | Umfrage]] machen&lt;br /&gt;
:*mit einer selbstgebastelten Kamera auf dem Kopf Aktion machen (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Dresdenfilmen.JPG hier])&lt;br /&gt;
*[[Infostand_in_München_am_23._Juni_2007#Presse | Information an die Presse]] (siehe dazu auch das [http://unternehmenerleben.de/easycms/uploads/14/Downloads/arbeitsmaterial/merkblatt_pressearbeit.pdf Merkblatt zur Pressearbeit])&lt;br /&gt;
*Pavillion, Partyzelt (bei schlechtem Wetter oder um mehr Aufmerksamkeit zu erregen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bisherige Infostände =&lt;br /&gt;
*[[Infostände in Berlin am 29. Januar 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Siegen am 30. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Dresden am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HowTo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13145</id>
		<title>Organisation eines Infostandes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Organisation_eines_Infostandes&amp;diff=13145"/>
		<updated>2007-07-27T15:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Was brauche ich für einen Infostand? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Muenchen-Infostand-2 200723.jpg|thumb|Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
Ein '''Infostand''' an stark frequentierten öffentlichen Plätzen, ist eine gute Möglichkeit mit Passanten in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Aufbau eines Infostandes über die Vorratsdatenspeicherung kannst du diverse Materialien nutzen, die wir [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=77&amp;amp;Itemid=85#Kampagnenmaterial hier] auf unserer Webseite '''kostenlos''' bereit stellen. Dort findest du mehrere Informationsblätter und Vollmachtsformulare für die Sammelklage zum Ausdrucken. Du kannst auch [[Musik]] abspielen. Wenn ihr einen Computer mit Internetzugang zur Verfügung habt, könnt ihr den Passanten anbieten, [http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu/ an die Bundestagsabgeordneten zu schreiben]. Wenn du auch Bücher und Material zur Überwachung allgemein auslegen möchtest, findest du Material im [https://shop.foebud.org/ FoeBuD-Shop].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch Hilfe benötigst, lass es uns wissen ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=70&amp;amp;Itemid=82 Kontakt]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Was brauche ich für einen Infostand? =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genehmigung für den Infostand (welcher Platz wird benötigt? Länge des Tisches usw.) beim Rathaus einholen.&lt;br /&gt;
:*Den Platz am besten in der Fußgängerzone mit regem Publikumsverkehr wählen. Dazu am besten eine enge Straße wählen, so dass die Leute auf jeden Fall an Euch vorbeigeleitet werden.&lt;br /&gt;
:*Die Anmeldeformalitäten und -kosten von Infoständen variieren von Gemeinde zu Gemeinde, z.T. bis zu 70 Euro. Vereinsanmeldungen sind billiger, allerdings bekommt der betreffende Verein die Rechnung und muss die Formalitäten erledigen. Rechtzeitige Anmeldung beachten - z.T. mehrere Wochen vorher!&lt;br /&gt;
:*Eventuell ist es sinnvoll, einen Infostand, der nicht mit zu großen Aufbauten verbunden ist, als Versammlung (Demo) ohne Aufzug anzumelden. Das ist kostenlos, und Aktionen wie große Karton-Kameramodelle und Schilder können bedenkenlos eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dabei ist überlicherweise bei guter Ortsbeschreibung auch ein Kartenauszug mit Markierung überflüssig (Kostenersparnis).&lt;br /&gt;
:*Ebenso die Zeit am besten zur Haupteinkaufszeit (z.B. Samstags 12-18 Uhr) wählen&lt;br /&gt;
*Tisch: Tapeziertisch oder 2 Biertische&lt;br /&gt;
*Tischdecken / Leinentücher&lt;br /&gt;
*[[Plakate]], die vorne an den Stand gehängt werden können (Klebeband zum Befestigen, ggf. etwas zum Beschweren)&lt;br /&gt;
*Transparente (als Eyecatcher) für hinter den Stand, z.B.:&lt;br /&gt;
*Das AK-Logo als Banner auf 200 x 50 cm (siehe Bild oben rechts, Download: [[Bild:Banner_akvorrat.pdf]])&lt;br /&gt;
*Ausreichend [[Materialien]]:&lt;br /&gt;
:*[[Flyer]] - es bietet sich an, die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=folder-ueberwachung-gefaehrdet-demokratie-p-180&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25 Überwachungs-Folder], die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-Flyer] und die [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182&amp;amp;cName=buecherflyerplakate-c-25&amp;amp;xploidID=bd5073929fb4ff78c27c5db3edd3cf54 STASI 2.0-Flyer] in Kombination zu verwenden. Für einen belebten Großstadt-Samstag sind etwa 500-600 Exemplare pro Flyer ausreichend. Bestellung ist über den FoeBuD möglich.&lt;br /&gt;
:*[[Aufkleber]]&lt;br /&gt;
:*[[Materialien zur Sammelklage]] (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*[[ CD für Datenreisende]]&lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] zum Verkauf&lt;br /&gt;
:*Schilder zum Bekleben des Bodens als Eyecatcher (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Bodenplakat.jpg hier], die Druckversion mit 25 verschiedenen Vorlagen gibt's [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf hier]).&lt;br /&gt;
* Steine, um das Material zu beschweren.&lt;br /&gt;
*Evtl. [[Musik]], um Aufmerksamkeit zu erregen.&lt;br /&gt;
*Engagierte Leute, die &lt;br /&gt;
:*[[T-Shirts]] tragen&lt;br /&gt;
:*den Tisch betreuen und Fragen beantworten&lt;br /&gt;
:*gezielt Leute ansprechen&lt;br /&gt;
:*Flyer verteilen&lt;br /&gt;
:*den [[Fragebogen]] ausfüllen lassen (am besten auch Klemmbretter dabei haben)&lt;br /&gt;
:*eine [[München-Protestkundgebung/Umfrage | Umfrage]] machen&lt;br /&gt;
:*mit einer selbstgebastelten Kamera auf dem Kopf Aktion machen (siehe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Dresdenfilmen.JPG hier])&lt;br /&gt;
*[[Infostand_in_München_am_23._Juni_2007#Presse | Information an die Presse]] (siehe dazu auch das [http://unternehmenerleben.de/easycms/uploads/14/Downloads/arbeitsmaterial/merkblatt_pressearbeit.pdf Merkblatt zur Pressearbeit])&lt;br /&gt;
*Pavillion, Partyzelt (bei schlechtem Wetter oder um mehr Aufmerksamkeit zu erregen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bisherige Infostände =&lt;br /&gt;
*[[Infostände in Berlin am 29. Januar 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in München am 23. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
*[[Infostand in Siegen am 30. Juni 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HowTo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12770</id>
		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12770"/>
		<updated>2007-07-24T16:56:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.[[Bild:Dresdenbreit.JPG|thumb|Infostand in Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:[[Bild:dresdenstand.jpg|thumb|Standort am Dr.-Külz-Ring]]&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenkamera.JPG|thumb|Überwacht!]]&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte [http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf DIN-A3-Drucke] als Blickfänger – äußerst wirksam! (Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf.)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodenplakat.jpg|thumb|Blickfänger]]Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Arzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdeneifrig.JPG|thumb|Gespräche]]Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Stunden glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige, wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, auch wenn man sie angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenfilmen.JPG|thumb|Überzeugungsarbeit]]Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass ab 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotenen Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenalle.JPG|thumb|Geschafft!]]&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag!&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: mcmv200i, johas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12767</id>
		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12767"/>
		<updated>2007-07-24T16:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.[[Bild:Dresdenbreit.JPG|thumb|Infostand in Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:[[Bild:dresdenstand.jpg|thumb|Standort am Dr.-Külz-Ring]]&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenkamera.JPG|thumb|Überwacht!]]&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte [[http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf DIN-A3-Drucke]] als Blickfänger – äußerst wirksam! (Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf.)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodenplakat.jpg|thumb|Blickfänger]]Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Arzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdeneifrig.JPG|thumb|Gespräche]]Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Stunden glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige, wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, auch wenn man sie angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenfilmen.JPG|thumb|Überzeugungsarbeit]]Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass ab 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotenen Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenalle.JPG|thumb|Geschafft!]]&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag!&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: mcmv200i, johas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infostand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12715</id>
		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12715"/>
		<updated>2007-07-24T14:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.[[Bild:Dresdenbreit.JPG|thumb|Infostand in Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.[[Bild:dresdenstand.jpg|thumb|Standort am Dr.-Külz-Ring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt[[Bild:Dresdenkamera.JPG|thumb|Überwacht!]]&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte [[http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf DIN-A3-Drucke]] als Blickfänger – äußerst wirksam! (Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf.)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodenplakat.jpg|thumb|Blickfänger]]Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Arzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdeneifrig.JPG|thumb|Gespräche]]Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Stunden glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige, wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, auch wenn man sie angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dresdenfilmen.JPG|thumb|Überzeugungsarbeit]]Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass am 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotener Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag![[Bild:Dresdenalle.JPG|thumb|Geschafft!]]&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: johas, mcmv200i)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Dresdenkamera.JPG&amp;diff=12714</id>
		<title>Datei:Dresdenkamera.JPG</title>
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		<updated>2007-07-24T14:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Dresdenfilmen.JPG&amp;diff=12713</id>
		<title>Datei:Dresdenfilmen.JPG</title>
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		<updated>2007-07-24T14:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
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	<entry>
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		<updated>2007-07-24T14:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
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		<updated>2007-07-24T14:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
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		<author><name>Johas</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12677</id>
		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12677"/>
		<updated>2007-07-24T10:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.[[Bild:dresdenstand.jpg|thumb|Standort am Dr.-Külz-Ring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte [[http://wiki.stoppt-die-vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Sprueche-top25.pdf DIN-A3-Drucke]] als Blickfänger – äußerst wirksam! (Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf.)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodenplakat.jpg|thumb|Blickfänger]]Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorberreitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Artzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Studen glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, sauch wenn man sich angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass am 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotener Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag!&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: johas, mcmv200i)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
Kommen bald!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
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	<entry>
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		<title>Datei:Bodenplakat.jpg</title>
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		<updated>2007-07-24T10:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Datei:Dresdenstand.jpg</title>
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		<updated>2007-07-24T10:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
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		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
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		<updated>2007-07-23T22:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte DIN-A3-Drucke als Blickfänger – äußerst wirksam! (Link, Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorberreitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Artzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Studen glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, sauch wenn man sich angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass am 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotener Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag!&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: johas, mcmv200i)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
Kommen bald!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Ortsgruppen/Dresden&amp;diff=12648</id>
		<title>Ortsgruppen/Dresden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Ortsgruppen/Dresden&amp;diff=12648"/>
		<updated>2007-07-23T22:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Aktuelle Aktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kommunikation ist alles =&lt;br /&gt;
Wir kommunizieren bevorzugt über unsere '''[http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/dresden Dresdner Mailingliste]''', die Sie hier abonnieren können:&lt;br /&gt;
 '''http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/dresden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten an diese Liste schicken Sie bitte an diese e-Mailadresse:&lt;br /&gt;
 '''dresden(Ät)ak-vds.de'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden Sie [http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfoalle verfügbaren Mailinglisten auf ak-vds.de]:&lt;br /&gt;
 http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Treffpunkt=&lt;br /&gt;
Wir haben uns am 1.7. getroffen um Aktionen in Dresden zu planen. Weitere Treffen im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moegliche zukuenftige Treffpunkte sind:&lt;br /&gt;
* [http://www.azconni.de/ az conny] hat ne kleine bibo, wo man sich bei regen verkriechen könnte, wäre aber wohl eher ne gutwettervariante. es gibt ne bar&lt;br /&gt;
* Im [http://www.infozentrum-dresden.de/ ÖIZ] sind laut webseite ne menge treffen irgendwelcher NGOs, also sollten die räumlichkeiten geeignet sein. im aktuellen plan ist dort für den 1.7. noch nichts eingetragen. k.A. wies mit getränkeversorung dort aussieht&lt;br /&gt;
* Restaurant/Cafe [http://www.ladencafe.de/cafe/ &amp;quot;Aha!&amp;quot;] neben dem ÖIZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse des Treffen vom 1.7. ==&lt;br /&gt;
# Aktionserfahrungsaustausch&lt;br /&gt;
## dd&amp;lt;-&amp;gt;muc&lt;br /&gt;
##: entfallen&lt;br /&gt;
## Kunstaktion Frauenkirche&lt;br /&gt;
## Stasi 2.0 Flyer Mensa&lt;br /&gt;
##: ca. 600 Flyer uebrig; Markus kuemmert sich um Finanzierung fuer Nachdruck&lt;br /&gt;
# Aufkleber&lt;br /&gt;
# Brainstorming für neue aktionen in Dresden&lt;br /&gt;
## Stand wie der in Muenchen / Stand in der Fußgängerzone?&lt;br /&gt;
##: moegliche Standorte sind Ende der Prager Str. zwischen Mercure Hotel und Brunnen oder Vorplatz der Altmarktgalerie am Dr. Kuelz-Ring&lt;br /&gt;
##: Zeitpunkt: 20. oder 21.7.&lt;br /&gt;
##: Markus fordert Folder an, kontaktiert OG Siegen bzgl. Kamera, prueft Stasi 2.0 Flyer und Nachdruck&lt;br /&gt;
## nen vortrag; Vortrag in der Frauenkirche anregen -&amp;gt; z.B. Prof. Pfitzmann?&lt;br /&gt;
##: Johas kuemmert sich&lt;br /&gt;
##: Markus prueft Datenschatten II&lt;br /&gt;
## flyeraktionen&lt;br /&gt;
# Konkrete Aktionsplanungen&lt;br /&gt;
## Vorbereitung der Videoprojektions-Aktion&lt;br /&gt;
##: rechtliche Lage: offensichtlich nur mit Genehmigung des Hausbesitzers durchfuehrbar&lt;br /&gt;
## Netzwerken, speziell welche Kontakte wir nutzen koennen um schneller Aktionen umzusetzen&lt;br /&gt;
# Pfitzmann vielleicht als Promi für die Demo in Berlin vorschlagen und Einladung organisieren?&lt;br /&gt;
#: abgelehnt, da moegliche Rufschaedigung&lt;br /&gt;
# Woher kriegen wir finanzielle Mittel?&lt;br /&gt;
#: Kontakt zu Reinhard zu den politischen Hochschulgruppen des StuRa der TUD nutzen&lt;br /&gt;
# Mobilisierung weiterer Aktivisten zur Mitarbeit&lt;br /&gt;
# Networking: Wir sollten uns mal in der Künstlerszene der Stadt umtun; auf welche Unterstuetzer koennen wir fuer Aktionen zurueckgreifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktive=&lt;br /&gt;
Wer anonym bleiben möchte, sollte sich hier ''nicht'' eintragen:&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Inkorrupt|Inkorrupt]]&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Kde|Markus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Aktionen=&lt;br /&gt;
* Es ist eine weitere Kunstaktion in Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergangene Aktionen ==&lt;br /&gt;
* Vortrag auf dem Symposium &amp;quot;[http://www.c3d2.de/datenspuren/ Datenspuren 2007]&amp;quot; des CCC Dresden am 6. Mai 2007 ([ftp://ftp.skyhub.de/datenspuren/2007/12_vorratsdatenspeicherung.ogg Audiomitschnitt])&lt;br /&gt;
* [[Kunstaktion in Dresden am 4. Mai 2007|Kunstaktion am 04. Mai 2007 vor der Frauenkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007|Infostand in der Dresdner Innenstadt am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#top|-Nach oben-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsgruppe|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Ortsgruppen/Dresden&amp;diff=12647</id>
		<title>Ortsgruppen/Dresden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Ortsgruppen/Dresden&amp;diff=12647"/>
		<updated>2007-07-23T22:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Vergangene Aktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kommunikation ist alles =&lt;br /&gt;
Wir kommunizieren bevorzugt über unsere '''[http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/dresden Dresdner Mailingliste]''', die Sie hier abonnieren können:&lt;br /&gt;
 '''http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo/dresden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachrichten an diese Liste schicken Sie bitte an diese e-Mailadresse:&lt;br /&gt;
 '''dresden(Ät)ak-vds.de'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden Sie [http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfoalle verfügbaren Mailinglisten auf ak-vds.de]:&lt;br /&gt;
 http://lists.ak-vds.de/mailman/listinfo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Treffpunkt=&lt;br /&gt;
Wir haben uns am 1.7. getroffen um Aktionen in Dresden zu planen. Weitere Treffen im Bedarfsfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moegliche zukuenftige Treffpunkte sind:&lt;br /&gt;
* [http://www.azconni.de/ az conny] hat ne kleine bibo, wo man sich bei regen verkriechen könnte, wäre aber wohl eher ne gutwettervariante. es gibt ne bar&lt;br /&gt;
* Im [http://www.infozentrum-dresden.de/ ÖIZ] sind laut webseite ne menge treffen irgendwelcher NGOs, also sollten die räumlichkeiten geeignet sein. im aktuellen plan ist dort für den 1.7. noch nichts eingetragen. k.A. wies mit getränkeversorung dort aussieht&lt;br /&gt;
* Restaurant/Cafe [http://www.ladencafe.de/cafe/ &amp;quot;Aha!&amp;quot;] neben dem ÖIZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse des Treffen vom 1.7. ==&lt;br /&gt;
# Aktionserfahrungsaustausch&lt;br /&gt;
## dd&amp;lt;-&amp;gt;muc&lt;br /&gt;
##: entfallen&lt;br /&gt;
## Kunstaktion Frauenkirche&lt;br /&gt;
## Stasi 2.0 Flyer Mensa&lt;br /&gt;
##: ca. 600 Flyer uebrig; Markus kuemmert sich um Finanzierung fuer Nachdruck&lt;br /&gt;
# Aufkleber&lt;br /&gt;
# Brainstorming für neue aktionen in Dresden&lt;br /&gt;
## Stand wie der in Muenchen / Stand in der Fußgängerzone?&lt;br /&gt;
##: moegliche Standorte sind Ende der Prager Str. zwischen Mercure Hotel und Brunnen oder Vorplatz der Altmarktgalerie am Dr. Kuelz-Ring&lt;br /&gt;
##: Zeitpunkt: 20. oder 21.7.&lt;br /&gt;
##: Markus fordert Folder an, kontaktiert OG Siegen bzgl. Kamera, prueft Stasi 2.0 Flyer und Nachdruck&lt;br /&gt;
## nen vortrag; Vortrag in der Frauenkirche anregen -&amp;gt; z.B. Prof. Pfitzmann?&lt;br /&gt;
##: Johas kuemmert sich&lt;br /&gt;
##: Markus prueft Datenschatten II&lt;br /&gt;
## flyeraktionen&lt;br /&gt;
# Konkrete Aktionsplanungen&lt;br /&gt;
## Vorbereitung der Videoprojektions-Aktion&lt;br /&gt;
##: rechtliche Lage: offensichtlich nur mit Genehmigung des Hausbesitzers durchfuehrbar&lt;br /&gt;
## Netzwerken, speziell welche Kontakte wir nutzen koennen um schneller Aktionen umzusetzen&lt;br /&gt;
# Pfitzmann vielleicht als Promi für die Demo in Berlin vorschlagen und Einladung organisieren?&lt;br /&gt;
#: abgelehnt, da moegliche Rufschaedigung&lt;br /&gt;
# Woher kriegen wir finanzielle Mittel?&lt;br /&gt;
#: Kontakt zu Reinhard zu den politischen Hochschulgruppen des StuRa der TUD nutzen&lt;br /&gt;
# Mobilisierung weiterer Aktivisten zur Mitarbeit&lt;br /&gt;
# Networking: Wir sollten uns mal in der Künstlerszene der Stadt umtun; auf welche Unterstuetzer koennen wir fuer Aktionen zurueckgreifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktive=&lt;br /&gt;
Wer anonym bleiben möchte, sollte sich hier ''nicht'' eintragen:&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Inkorrupt|Inkorrupt]]&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Kde|Markus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aktuelle Aktionen=&lt;br /&gt;
* Es sind eine weitere Kunstaktion und ein Infostand in Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergangene Aktionen ==&lt;br /&gt;
* Vortrag auf dem Symposium &amp;quot;[http://www.c3d2.de/datenspuren/ Datenspuren 2007]&amp;quot; des CCC Dresden am 6. Mai 2007 ([ftp://ftp.skyhub.de/datenspuren/2007/12_vorratsdatenspeicherung.ogg Audiomitschnitt])&lt;br /&gt;
* [[Kunstaktion in Dresden am 4. Mai 2007|Kunstaktion am 04. Mai 2007 vor der Frauenkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007|Infostand in der Dresdner Innenstadt am 21. Juli 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[#top|-Nach oben-]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsgruppe|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12646</id>
		<title>Infostand in Dresden am 21. Juli 2007</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Infostand_in_Dresden_am_21._Juli_2007&amp;diff=12646"/>
		<updated>2007-07-23T22:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ortsgruppe Dresden hat am Samstag, 21. Juli 2007, von 10 bis 18 Uhr einen Informationsstand in der Dresdner Innenstadt betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Der Info- und Kommunikationsstand unserer Ortsgruppe folgte drei Anliegen:&lt;br /&gt;
*Wir wollten eine große Zahl von Passanten auf bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen, speziell die Vorratsdatenspeicherung, aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Dazu hatten wir das Banner der Münchner Ortsgruppe aufgestellt und nach Siegener Vorbild zwei große Kamera-Modelle aus Umzugskartons gebastelt, die man sich über den Kopf ziehen kann.&lt;br /&gt;
*Offene und interessierte Bürger sollten die Möglichkeit erhalten, sich bei uns direkt oder durch Flyer weitergehend zu informieren.&lt;br /&gt;
*Die Interessenten sollten erfahren, dass es sehr wohl Möglichkeiten gibt, sich zu wehren – beispielsweise durch die Verfassungsbeschwerde. Die entsprechende Vollmacht konnte man am Stand unterzeichnen oder samt Infoblatt mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit &amp;amp; Ort ==&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Versammlungssgenehmigung für den Samstag, 21. Juli 2007, 10 bis 18 Uhr. Bis auf die halbe Stunde obligatorische Verzögerung beim Aufbau haben wir die Zeit voll genutzt.&lt;br /&gt;
Als Ort haben wir uns für den Dr.-Külz-Ring, genauer die freie Fläche zwischen Ausgang der Altmarkt-Galerie und Fußgängerübergang zur Bahn-Haltestelle entschieden. Die Nähe zur Fußgängerampel hatte den positiven Effekt, dass immer wieder Menschen warten mussten und Zeit hatten, auf unsere Kamera-Aktion aufmerksam und neugierig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung &amp;amp; Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung eines Infostandes hätte mehrere Wochen Vorlauf und ca. 75€ Anmelde- und Sondernutzungsgebühren bedeutet – wesentlich höhere Gebühren als z.B. in München. Deswegen war unser Stand offiziell eine Demo. Möglich war dies, weil wir auf einen größeren Tisch, ein Party-Zelt usw. verzichtet haben und die Kamera-Modelle ein echter Aufmerksamkeitsmagnet waren. Tipp: Beim Ordnungsamt nach eventuellen Kosten für Infostand bzw. Demo fragen, bevor man erklärt, um welche Art von Aktion es sich handelt. Damit hält man sich ggf. die Möglichkeit offen, die günstigere Variante anzumelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter vom Ordnungsamt war sehr kooperativ und ermöglichte eine Anmeldung vier Tage vor unserem Termin – zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, das schon zwei Wochen vorher zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befürchteten Probleme mit der Polizei (aufgrund unseres Infostand-Aufbaus) blieben komplett aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
*2 große aufsetzbare Kamera-Modelle aus Umzugskartons, mit schwarzem Sprühlack bemalt und mit kinras Kamerasymbol seitlich beklebt&lt;br /&gt;
*Banner „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!“, 200x50cm (Dank an die Münchner Ortsgruppe fürs Ausleihen und an ValiDOM für die Übergabe!)&lt;br /&gt;
*2 Schirmständer und 2 Holzstangen sowie Kabelbinder zum Befestigen des Banners&lt;br /&gt;
*je 600 [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Freiheit-statt-Angst-] und [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-stasi-20-p-182 Stasi-2.0-Flyer]&lt;br /&gt;
*100 [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf Vollmachtsschreiben zur Verfassungsbeschwerde] (Komplettversion, andernfalls ungültig!) mit [http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf Infoblatt]&lt;br /&gt;
*[http://www.grundrechtekomitee.de/files/articles/aufruf-nein.pdf Unterschriftenlisten gegen die elektronische Gesundheitskarte]&lt;br /&gt;
*mehrere Kugelschreiber, einige Klemmbretter&lt;br /&gt;
*Einen genialen Fahrradanhänger (siehe Fotos), den wir als Tisch und Aufbewahrungsschrank für unsere Flyer und Rucksäcke nutzen konnten&lt;br /&gt;
*Zwei Bierbänke (Tisch blieb im Auto, weil wir den Anhänger hatten und Ärger vermeiden wollten)&lt;br /&gt;
* 8 laminierte DIN-A3-Drucke als Blickfänger – äußerst wirksam! (Link, Danke an die Siegener Ortsgruppe für die Idee und den Entwurf)&lt;br /&gt;
*Panzertape zum Befestigen der Drucke auf dem Boden und für verschiedene andere Zwecke&lt;br /&gt;
*Last but not least: eine Kiste Wasser, um den Tag zu überleben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
*kde&lt;br /&gt;
*mcmv200i&lt;br /&gt;
*johas&lt;br /&gt;
* 2 anonymi ;)&lt;br /&gt;
*Zwischenzeitlich Hilfe von Mitgliedern der Piratenpartei, von B90/Grüne und vom [http://www.exmatrikulationsamt.de eXmatrikulationsamt].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Um 9.45 Uhr konnten wir mit dem Aufbau beginnen, der aufgrund unserer eher minimalistischen Ausrüstung relativ schnell und unkompliziert über die Bühne ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufwendiger waren eigentlich nur das Anbringen von Plakaten und Flyern an unserem Fahrradanhänger-“Tisch“ sowie das Aufkleben der zehn laminierten A3-Plakate am Boden. Dabei achteten wir darauf, die Bodenplakate im Umkreis von ca. 30 Metern so zu plazieren, dass der Passantenstrom direkt darüber führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Problem stellte sich heraus, dass die Schirmständer nicht völlig stabil waren und sich die Stangen mit dem Banner nach innen neigten, so dass das Banner durchhing. Als wir das Banner mit Panzertape in der Mitte an einem Laternenmast zusätzlich befestigten, sah es aber recht gut aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden z.T. mit Flyern beklebten Bänke benutzten wir, um die Menschenmassen vor unserem Stand vorbeizuleiten. Gesetzt hat sich außer uns niemand – im Prinzip also verzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strategie ===&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit konnten wir hauptsächlich durch die beiden Kamera-Modelle und die am Boden aufgeklebten Banner erregen. Fast permanent waren zwei von uns mit den Kameras auf dem Kopf im Passantenstrom vor dem Stand unterwegs, hielten auf einzelne Passanten oder Passantengruppen, „filmten“ sie im Vorübergehen durch Mitdrehen oder liefen ihnen bis zu 30 Meter weit nach. Unüberhörbar laut gesprochene Sätze unterstützten die Wirkung. Ein paar Beipsiele:&lt;br /&gt;
*“Keine Sorge, das ist nur zu ihrer Sicherheit!“ (Bei eher desinteressierten oder genervten Passanten.)&lt;br /&gt;
*“Fühlen Sie sich sicher?“ („Ja.“) - “Fühlen Sie sich überwacht?“ („Ja!“) - “Mögen Sie es, überwacht zu werden?“ (...)&lt;br /&gt;
*“Wir filmen Sie, damit Sie sich völlig sicher fühlen.“&lt;br /&gt;
Wenn jemand aufmerksam wurde (meist durch die Kameras oder die Bodenplakate), bekam er die beiden Flyer mit einer knappen Erklärung in die Hand gedrückt: „Ich möchte Ihnen gern ein paar Informationen mitgeben. Wir setzen uns gegen verschiedene staatliche Überwachungsmaßnahmen ein. Von Online-Durchsuchungen haben Sie sicher schon gehört... wissen Sie auch, dass ab 1. Januar Ihre gesamten Kommunikationsdaten gespeichert werden sollen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse erläuterten wir unser Anliegen, erklärten, warum die Vorratsdatenspeicherung eine Maßnahme „neuer Qualität“ ist und warum sich daraus eine erhebliche Gefährdung für die Grundrechte ergibt. Oft tauchte dann die Frage nach den Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen auf, und wir konnten auf die Klage verweisen, die Vollmacht aushändigen oder gleich am Stand ausfüllen und unterschreiben lassen. Auf die Frage, welche Vereinigung man eigentlich sei und ob man parteilich gebunden ist, sollte man vorberreitet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sehr wirksam stellte es sich heraus, die Menschen zielgruppenspezifisch anzusprechen, ältere Damen zum Beispiel darauf hinzuweisen, dass der Staat durch die VDS dann weiß, wie oft sie zu welchem Artzt gehen. Wenn man die unter 25-Jährigen fragte, ob sie schon einmal Musik aus dem Internet heruntergeladen hätten oder ein Handy besäßen, war man in den meisten Fällen sofort im Gespräch. Ältere Mitbürger ließen sich eher auf eine Unterhaltung über die Maßnahmen der Staatssicherheit ein, die man in Richtung Gegenwart lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Unterstützter von der Piratenpartei übte sich zudem vorübergehend im Marktschreien und verschaffte uns so Aufmerksamkeit: „Heute im Angebot: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Kamera-Überwachung... alles nicht kostenlos, aber umsonst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich wird jeder, der eine solche Aktion noch nie gemacht hat, anfangs schüchtern oder unsicher sein, wenn er auf Leute zugehen und diese ansprechen soll. Das legt sich aber sehr schnell und man wird immer sicherer - nach zwei Studen glaubt man, das würde man schon sein ganzes Leben machen. Es kann sich auch durchaus lohnen, vorher einmal nachzuschauen, wie die „alten Hasen“ im Buisness – zum Beispiel [http://video.google.com/videoplay?docid=9113087891251846504&amp;amp;hl=de padeluun], [http://netzpolitik.org/2007/morgen-bundestag-stimmt-ueber-telemediengesetz-ab/ Patrick Breyer], &lt;br /&gt;
[http://www.freie-radios.net/mp3/20070626-vorratsdaten-17792.mp3 Twister] oder &lt;br /&gt;
[http://mp3.swr.de/swr2/forum/swr2_forum_20060519_bnd.6444m.mp3 Thilo Weichert] mit Leuten diskutieren, sich präsentieren, auf Fragen eingehen und Inhalte prägnant und kurz darstellen. Man kann man sich dabei auch Sprüche wie „aber die Vorratsdatenspeicherung ist ja nicht das einzige wo gespeichert wird“ von padeluun oder Floskeln wie „die totale Protollierung von Telefon, Handy, E-Mail und Internet“ von Patrick abschauen – das hilft beim Formulieren, wenn man unsicher ist. Am wichtigsten ist aber, dass man auf die Menschen individuell eingeht und man vieles ausprobiert. Immer mutig und darauf los – man findet dann schon mit der Zeit seine persönliche Art und Weise auf die Menschen zuzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reaktionen ===&lt;br /&gt;
Auffällig war, dass unser Stand besonderes Interesse weckte, wenn schon einige Passanten mit uns im Gespräch waren. Zum Teil waren wir also alle gleichzeitig in Gespräche eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihrer Reaktion nach kann man die Passanten grob in sechs Kategorien unterteilen:&lt;br /&gt;
*'''Die Informierten.''' Bevor wir etwas erklären konnten, kam die Frage „Wo kann ich unterschreiben?“ (Mehr als 5 Leute, die zufällig vorbeikamen, wussten schon über alles Bescheid und hatten die Klage bereits unterschrieben – das motiviert! Sie dankten für unser Engagment und ließen sich Infomaterial für ihre Freunde und Bekannten mitgeben)&lt;br /&gt;
*'''Desinteressierte.''' Natürlich hatte der Großteil der Passantenflut allenfalls ein müdes Lächeln oder einen genervten Kommentar für uns übrig.&lt;br /&gt;
*'''Offene und interessierte Bürger''', die sich von uns informieren lassen wollten. Oft kam dann die Frage, ob der Staat nicht auch ein berechtigtes Interesse habe, gegen Kriminelle vorzugehen. Bei diesen Leuten konnten wir darauf hinweisen, dass (professionelle) Kriminelle mit hinreichend Geld oder Wissen Maßnahmen wie die Vorratsdatenspeicherung leicht umgehen können und somit nur der unbescholtene Bürger betroffen ist. Außerdem wiesen wir auf den diesen Maßnahmen zugrunde liegenden Generalverdacht hin. Nach den Desinteressierten die zweitgrößte Gruppe.&lt;br /&gt;
*'''Bereitwillige Datenkrakenopfer''', die behaupteten, nichts zu verbergen und deswegen noch weniger zu befürchten zu haben. Diese Menschen konnte man in den meisten Fällen kaum überzeugen, oft auch, weil sie einfach weiterliefen – allerdings erzeugten wir in einigen Fällen erhebliche Irritation, indem wir auf das „Ich habe nichts zu verbergen“ hin geradlinig intime Fragen zu stellten, etwa: „Mögen Sie Oralsex?“&lt;br /&gt;
*'''Überwachungshardliner'''. „Sollen sie doch die Terroristen, Neonazis und Kinderschänder endlich kriegen!“ Hier gab es kaum eine Chance. &lt;br /&gt;
*'''„Hat doch alles keinen Sinn''' - wir sind eh schon alle gläsern!“/ „Egal, ob Sie dafür oder dagegen sind, die machen doch eh', was sie wollen!“. Ebenfalls ziemlich aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällem empfiehlt es sich, nicht allzu aggressiv zu sein und nur die Leute anzusprechen, die schon in irgendeiner Form Interesse signalisiert haben (in unserem Fall: sich einen unsererer aufgeklebten Bodensprüche durchgelesen haben oder auf die Kameras reagiert haben). Die anderen liefen fast alle weiter, sauch wenn man sich angesprochen hat. Außerdem hat es sich als in der Regel eher kontraproduktiv herausgestellt, seine Wut auf die Desinteressierten abzureagieren, indem man durch Hinterherufen von Sätzen wie „und ihnen ist unsere Demokratie also vollkommen egal?“ versucht, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen. Viel wirksamer dagegen war es, Leute, die „nichts zu verbergen“ hatten, nach ihrer Telefonnummer, eventuellen Krankheiten, ihren Sexvorlieben usw. zu fragen. Ein Drittel der solchermaßen Konfrontierten zeigten sich deutlich irritiert – zum Teil so sehr, dass sie bereitwillig Auskunft erteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da einige von uns mit Schäublonen-Shirts auftraten und wir die Stasi-2.0-Flyer verteilten, wurden wir gerade von älteren Bürgern öfter verärgert auf die Unverhältnismäßigkeit dieses Vergleichs hingewiesen. Wir betonten dann immer, dass es nicht um eine Gleichsetzung gehe, sondern darum, Aufmerksamkeit zu erregen und vor den Folgen einer bedrohlichen Entwicklung zu warnen – Erfolg unterschiedlich. Einige Zeitzeugen reagierten auch genau umgekehrt und erklärten, die heutige Situation sei viel schlimmer als zu Stasi-Zeiten, die Diktatur stehe direkt vor der Tür oder sei schon da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interessante &amp;amp; lustige Begebenheiten ===&lt;br /&gt;
*Gleich zu Anfang stürzte sich eine extrem vornehm gekleidete Dame mit Gucci-Sonnenbrille, von der man eigentlich denken würde, sie interessiere sich eher für Geld und Mode als für Politik oder die Gesellschaft, auf uns. Ohne uns überhaupt zu Wort kommen zu lassen, griff sie nach dem Kuli: „Ja, davon habe ich schon gehört. Geben Sie her, ich unterschreibe alles! Mit mir können diese Hunde sowas nicht machen!“&lt;br /&gt;
*Eine Frau mit zwei stark herausgeputzten Töchtern (ca. 13-14 Jahre) regte sich lautstark über die staatliche Überwachung auf. Während sie unterzeichnete, erklärten wir dem älteren Mädchen, dass am 1. Januar sämtliche Kommunikationsdaten ihres Handys protokolliert werden sollen. Ihre empörte Reaktion: „Isch globs ni! Das is ja das allorlätzde! Isch schmeiß das Scheißdeil in die näschsde Donne!!!“&lt;br /&gt;
*Ein bayrischer(!) Tourist knurrte einen unserer „Kameramänner“ mit Schäublonen-Shirt im Vorübergehen an: „Net dabei gwesn, abers Maul aufreißn!“&lt;br /&gt;
*Ein ca. 14-Jähriger Che-Guevara-Fan wusste über Details der Vorratsdatenspeicherung bestens Bescheid und ließ sich gleich einen Satz Flyer und Vollmachten für die Verwandtschaft mitgeben.&lt;br /&gt;
*Eine skeptische Frau mittleren Alters führte das Spiel mit den intimen Fragen ad absurdum, indem sie uns nicht nur ihre Telefonnummer und Adresse, sondern auch gleich ihre Einkommenshöhe, ihren Schuldenstand und ein Faible für Reizwäsche enthüllte.&lt;br /&gt;
*Ein Student gab zu, regelmäßig Musik illegal aus dem Internet herunterzuladen und auch kein unrechtes Verhalten dabei zu sehen, sprach sich jedoch entschieden dafür aus, „solche Straftäter“ mit aller gebotener Härte zu verfolgen. Schließlich würde das die Musikindustrie schädigen. Er selbst würde sich schon nicht erwischen lassen. Nach einer langen abschweifenden Diskussion  sagte er schließlich: „Gebt mir das mal mit, ich werde mich da doch mal genauer informieren, vielleicht hast du ja Recht!“. Eigentlich will man als Betreiber eines solchen Standes ja am allermeisten, dass die Leute nicht wegrennen, sondern mit einem diskutieren, aber in diesem Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
*Weit über hundert interessante Gespräche und Begegnungen, ein extrem anstrengender, aber auch unterhaltsamer und auf verschiedensten Ebenen sehr lehrreicher Tag!&lt;br /&gt;
*13 ausgefüllte und unterzeichnete Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde.&lt;br /&gt;
*26 Unterschriften gegen die elektronische Gesundheitskarte&lt;br /&gt;
*Ca. 70 Vollmachten wurden mit nach Hause genommen – durchweg von sehr Interessierten.&lt;br /&gt;
*Über 1000 verteilte Flyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bericht: johas, mcmv200i)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Flyer&amp;diff=9756</id>
		<title>Flyer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Flyer&amp;diff=9756"/>
		<updated>2007-06-14T22:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Sonstige */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Flyer und Folder zum Ausdrucken und Verteilen oder Auslegen. Einige der Flyer und Folder sind bereits im AK Design. Weitere werden folgen. '''Bei Anpassungen der bundesweiten Flyer/Folder an die Ortsgruppen oder eigenen Vorschlägen bitte Kontakt mit [[Benutzer:kinra|kinra (michel)]] aufnehmen!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen im AK Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Lang Folder (Bundesweit): '''Überwachung gefährdet unsere Demokratie'''&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, '''DIN A4 + Beschnitt''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Folder_allgemein.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Folder_allgemein_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flyer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer (Bundesweit): '''„Freiheit statt Angst!“ + „Ich habe doch nichts zu verbergen“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Frankfurt.zip odt])&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Diese Flyer beim FoeBuD anfordern]&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer (English): '''„Liberty instead of fear!“ + „I have nothing to hide“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_eng_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_eng.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer mit '''Hinweisen zur Sammelklage''' und dem '''Teilnahmeformular für die Sammelklage'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Merkblatt_Vollmacht.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Fragebogen '''Befragung zur Erhöhung der Sicherheit'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Fragebogen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flyer und Materialien in individuellen Designs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelklage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer mit '''5-Minuten-Info''' zur Vorratsdatenspeicherung und dem '''Teilnahmeformular für die Sammelklage''' ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Sammelklage.zip odt]).&lt;br /&gt;
#Ergänzendes '''Merkblatt''' und '''Hinweise zur Sammelklage''' ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Merkblatt.zip odt])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder mit 5-Minuten-Info und der Gemeinsamen Erklärung gegen die Vorratsdatenspeicherung ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A4-flyer-beidseitig-dreispaltig_02.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A4-flyer-beidseitig-dreispaltig_02.odt.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder der Ortsgruppe Berlin mit Kurzinfo und der Gemeinsamen Erklärung gegen die Vorratsdatenspeicherung ([http://www.incognito-guide.de/download/vds_flyer_berlin.zip zip-Archiv mit PDF- und Textversion])&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder: '''„Überwachung gefährdet Ihre Demokratie“''' (LaTeX Version, basiert auf [[Flyer/G8|Flyer für den Alternativen G8-Gipfel]])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, Bunt, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/FaltblattVDS.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* LaTeX Quellen zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/FaltblattVDS.zip zip])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flyer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A6-Flyer: '''„Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig, 4x DIN A6 auf DIN A4 ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A6-flyer_beidseitig_02.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A6-flyer_beidseitig_02.odt.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer: '''„Amerikanischer Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Vorratsdatenspeicherung.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Vorratsdatenspeicherung.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN A5 Flyer '''„Stasi 2.0“''' (2-seitig) mit grundlegenden Infos rund um Grundrechtsbeschränkungen, Überwachung &amp;amp; VDS. &lt;br /&gt;
#* 4-farbig DIN-A5 (CMYK), Anschnitt 3mm. Für randlosen Druck optimiert, offsetfähig. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt3mm.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Farbig DIN-A5 mit 5mm Rand, zum Ausdrucken und Selbstbeschnitt. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Graustufen DIN-A5 mit 5mm Rand, zum Ausdrucken und Selbstbeschnitt. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Scribus- und ODT-Vorlagen &amp;amp; Sources - Graustufen + Farbe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Stasi_2.0_Flyer.zip (zip)]&lt;br /&gt;
#* [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Stasi_2.0_Flyer.zip#URHEBERRECHTLICHE_HINWEISE Lizenzhinweise]&lt;br /&gt;
#DIN A5 Flyer: Du bist ein potenzieller Terrorist&lt;br /&gt;
#* farbiges [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/G8-flyer-muc.png png]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufruf zur Demo am 14.04.2007 in Frankfurt/Main ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A7 Flyer: '''„Aufruf zur Demo“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''8x DIN A7 auf DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-a7.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A6 Flyer: '''„Aufruf zur Demo“''' (siehe auch [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=Plakate#Gedruckte_Plakate_zur_Frankfurter_Demo_am_14.04.2007 Demoplakat]) + '''„Unsere Forderungen“'''&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 4-farbig CMYK ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_akvds_demo.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''4x DIN A6 auf DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_akvds_demo_a4bogen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Material]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Flyer&amp;diff=9673</id>
		<title>Flyer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Flyer&amp;diff=9673"/>
		<updated>2007-06-14T14:11:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* Flyer */  Offsetversion (CMYK, randlos) und DTP-Sources hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Flyer und Folder zum Ausdrucken und Verteilen oder Auslegen. Einige der Flyer und Folder sind bereits im AK Design. Weitere werden folgen. '''Bei Anpassungen der bundesweiten Flyer/Folder an die Ortsgruppen oder eigenen Vorschlägen bitte Kontakt mit [[Benutzer:kinra|kinra (michel)]] aufnehmen!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen im AK Design ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# DIN Lang Folder (Bundesweit): '''Überwachung gefährdet unsere Demokratie'''&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, '''DIN A4 + Beschnitt''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Folder_allgemein.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Folder_allgemein_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flyer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer (Bundesweit): '''„Freiheit statt Angst!“ + „Ich habe doch nichts zu verbergen“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Frankfurt.zip odt])&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* [https://shop.foebud.org/product_info.php?pName=flyer-freiheit-statt-angst-p-169 Diese Flyer beim FoeBuD anfordern]&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer (English): '''„Liberty instead of fear!“ + „I have nothing to hide“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_eng_sw.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 2-farbig Schwarz + HKS 13, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_demo_handout_eng.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer mit '''Hinweisen zur Sammelklage''' und dem '''Teilnahmeformular für die Sammelklage'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Merkblatt_Vollmacht.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Fragebogen '''Befragung zur Erhöhung der Sicherheit'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Fragebogen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelklage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer mit '''5-Minuten-Info''' zur Vorratsdatenspeicherung und dem '''Teilnahmeformular für die Sammelklage''' ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/sammelklage.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Sammelklage.zip odt]).&lt;br /&gt;
#Ergänzendes '''Merkblatt''' und '''Hinweise zur Sammelklage''' ([http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/fragen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Merkblatt.zip odt])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder mit 5-Minuten-Info und der Gemeinsamen Erklärung gegen die Vorratsdatenspeicherung ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A4-flyer-beidseitig-dreispaltig_02.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#*Version zum Weiterverarbeiten im Textformat ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A4-flyer-beidseitig-dreispaltig_02.odt.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder der Ortsgruppe Berlin mit Kurzinfo und der Gemeinsamen Erklärung gegen die Vorratsdatenspeicherung ([http://www.incognito-guide.de/download/vds_flyer_berlin.zip zip-Archiv mit PDF- und Textversion])&lt;br /&gt;
#DIN Lang Folder: '''„Überwachung gefährdet Ihre Demokratie“''' (LaTeX Version, basiert auf [[Flyer/G8|Flyer für den Alternativen G8-Gipfel]])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, Bunt, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/FaltblattVDS.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* LaTeX Quellen zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/FaltblattVDS.zip zip])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flyer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A6-Flyer: '''„Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig, 4x DIN A6 auf DIN A4 ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A6-flyer_beidseitig_02.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/A6-flyer_beidseitig_02.odt.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN A4 Flyer: '''„Amerikanischer Abhörskandal erfordert Umdenken auch in Europa“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, 2-seitig ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Vorratsdatenspeicherung.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Textversion zum Weiterverarbeiten ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Handout_Vorratsdatenspeicherung.zip odt])&lt;br /&gt;
#DIN A5 Flyer '''„Stasi 2.0“''' (2-seitig) mit grundlegenden Infos rund um Grundrechtsbeschränkungen, Überwachung &amp;amp; VDS. &lt;br /&gt;
#* 4-farbig DIN-A5 (CMYK), Anschnitt 3mm. Für randlosen Druck optimiert, offsetfähig. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt3mm.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Farbig DIN-A5 mit 5mm Rand, zum Ausdrucken und Selbstbeschnitt. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Graustufen DIN-A5 mit 5mm Rand, zum Ausdrucken und Selbstbeschnitt. [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
#* Scribus- und ODT-Vorlagen &amp;amp; Sources - Graustufen + Farbe [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Stasi_2.0_Flyer.zip (zip)]&lt;br /&gt;
#* [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Stasi_2.0_Flyer.zip#URHEBERRECHTLICHE_HINWEISE Lizenzhinweise]&lt;br /&gt;
#DIN A5 Flyer: Du bist ein potenzieller Terrorist&lt;br /&gt;
#* farbiges [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/G8-flyer-muc.png png]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufruf zur Demo am 14.04.2007 in Frankfurt/Main ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#DIN A7 Flyer: '''„Aufruf zur Demo“'''&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''8x DIN A7 auf DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer-a7.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#DIN A6 Flyer: '''„Aufruf zur Demo“''' (siehe auch [http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/?title=Plakate#Gedruckte_Plakate_zur_Frankfurter_Demo_am_14.04.2007 Demoplakat]) + '''„Unsere Forderungen“'''&lt;br /&gt;
#* Offsetdruckversion, 4-farbig CMYK ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_akvds_demo.pdf pdf])&lt;br /&gt;
#* Heimdruckerversion, 1-farbig Schwarz, '''4x DIN A6 auf DIN A4''' ([http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Flyer_akvds_demo_a4bogen.pdf pdf])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Material]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.pdf&amp;diff=9672</id>
		<title>Datei:Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.pdf&amp;diff=9672"/>
		<updated>2007-06-14T13:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: Druckfertige SW-Version des Stasi-2.0-Flyers für Drucker mit Rand. Geeignet für nachträglichen Selbstbeschnitt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Druckfertige SW-Version des Stasi-2.0-Flyers für Drucker mit Rand. Geeignet für nachträglichen Selbstbeschnitt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9665</id>
		<title>Datei:Stasi 2.0 Flyer.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9665"/>
		<updated>2007-06-14T12:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* TECHNISCHE HINWEISE */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== INHALT ==&lt;br /&gt;
Das bestehende Flyersortiment wollen wir durch einen weiteren Flyer ergänzen. Grund: Der „Freiheit statt Angst!“-Flyer ist zwar sehr gut, setzt aber sehr viel Wissen zum Thema Grundrechteeinschränkung voraus, das sicher nicht jeder hat. Die meisten anderen Flyer sind eher &amp;quot;Aufrüttler&amp;quot; und keine, die man sich länger durchlesen kann/muss - dazu kommt deswegen jetzt noch unser sehr informatives, dafür leider etwas textüberladenes Exemplar. Beides, Information und Provokation, sollte bei Aktionen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem STASI 2.0-Flyer werden auf der Vorderseite einige bestehende oder geplante Überwachungsmaßnahmen beschrieben, auf der Rückseite wird exemplarisch an der VDS erläutert, warum solche Maßnahmen gefährlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hinweis.txt: Diese Hinweis-Datei.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt.sla: Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion mit 3mm Anschnitt, geeignet zur Erstellung von offsetfähigen Postscript-Dateien.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, farbig, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-SW.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, sw, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#...außerdem die benutzten Bilddateien (Fingerabdruck &amp;amp; STASI 2.0-Schriftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TECHNISCHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Der Flyer ist zum Druck / Ausdruck in DIN-A5 gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erstellung von offsetfähigen, randlosen Postscript-Dateien sollte die Scribus-Vorlage (*.sla) verwendet werden, da sie einen Anschnitt von 3mm benutzt und CMYK-optimiert ist. Scribus ist eine sehr leistungsfähige, freie &amp;amp; kostenlose DTP-Software für Linux, Windows und MacOS X und ist hier kostenlos erhältlich: http://www.scribus.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die OpenOffice-Vorlagen (*.odt) in A4 richten sich an Nutzer, die sich nicht in Scribus einarbeiten wollen und denen randloser Druck nicht so wichtig ist (z.B. auf dem eigenen Drucker oder einem Digitalkopierer). Aufgrund der üblichen Druckränder muss beim Drucken bzw. Erstellen einer Postscript-Druckvorlage das Original leicht verkleinert und mit einem weißen Rand versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erstellen einer entsprechenden PDF-Datei sind (bei einem Rand von 5mm) unter Linux folgende Schritte nötig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Exportieren der Open-Office-Vorlage nach PDF (Flyer-STASI-2.0-[Farbe/SW].pdf).&lt;br /&gt;
#Shell-Befehl:&lt;br /&gt;
#*(Farbversion - alternativ kann auch die mit Scrbus erzeugte Anschnitt-Version zum direkten Druck genutzt werden:) pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
#*(SW-Version:) pdftops Flyer-STASI20-SW.pdf; psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-SW.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps &amp;amp;&amp;amp; ps2pdf Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Windows wäre z.B. das Tool Fineprint zu empfehlen (http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996755.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== URHEBERRECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Stasi 2.0&amp;quot;-Überschrift wurde in Inkscape mit dem ^-Zeichen der Parole-Regular-Schrift (http://www.fontblog.de/kostenloser-agitprop-font-parole) erzeugt, die der CC-BY-SA-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/) unterliegt. Es wurden die Schlieren an der Schrift mit dem Vektorgrafikprogramm entfernt - der veränderte Schriftzug liegt der ZIP-Datei bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bearbeitete Fingerabdruck wurde entnommen aus http://www.flickr.com/photos/manamanah/127925846/in/photostream/ - er unterliegt der CC-BY Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en-us), mit GIMP heraufskaliert und per Kontrasterhöhung scharfe Ränder erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte, das Design sowie die Gesamtkompilation des Flyers [(c) 2007 by mcmv200i, Iohas] stehen unter der CC-BY-Lizenz Deutschland 2.0 oder höher: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINE RECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Will man es juristisch ganz korrekt machen, ist dem Flyer noch ein Impressum hinzuzufügen - da wollte ich aber nicht mich nehmen für die downloadbare Version - sorry :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KONTAKT ==&lt;br /&gt;
Bei Fragen, Anregungen &amp;amp; Kritik bitte eine eMail an johas@gawab.com. GnuPG-Key verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso bitten wir um Nachricht, falls jemand ein paar Flyer benötigt - aus Rentabilitätsgründen haben wir gleich einige Tausend gedruckt (Offset 4/4) und können ein paar gegen Erstattung der Portokosten an Interessenten schicken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt3mm.pdf&amp;diff=9663</id>
		<title>Datei:Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt3mm.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt3mm.pdf&amp;diff=9663"/>
		<updated>2007-06-14T12:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion des Stasi-2.0-Flyers mit 3mm Anschnitt, optimiert für Offsetdruck &amp;amp; geeignet für Farbausdrucke.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion des Stasi-2.0-Flyers mit 3mm Anschnitt, optimiert für Offsetdruck &amp;amp; geeignet für Farbausdrucke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9660</id>
		<title>Datei:Stasi 2.0 Flyer.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9660"/>
		<updated>2007-06-14T11:35:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== INHALT ==&lt;br /&gt;
Das bestehende Flyersortiment wollen wir durch einen weiteren Flyer ergänzen. Grund: Der „Freiheit statt Angst!“-Flyer ist zwar sehr gut, setzt aber sehr viel Wissen zum Thema Grundrechteeinschränkung voraus, das sicher nicht jeder hat. Die meisten anderen Flyer sind eher &amp;quot;Aufrüttler&amp;quot; und keine, die man sich länger durchlesen kann/muss - dazu kommt deswegen jetzt noch unser sehr informatives, dafür leider etwas textüberladenes Exemplar. Beides, Information und Provokation, sollte bei Aktionen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem STASI 2.0-Flyer werden auf der Vorderseite einige bestehende oder geplante Überwachungsmaßnahmen beschrieben, auf der Rückseite wird exemplarisch an der VDS erläutert, warum solche Maßnahmen gefährlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hinweis.txt: Diese Hinweis-Datei.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt.sla: Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion mit 3mm Anschnitt, geeignet zur Erstellung von offsetfähigen Postscript-Dateien.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, farbig, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-SW.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, sw, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#...außerdem die benutzten Bilddateien (Fingerabdruck &amp;amp; STASI 2.0-Schriftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TECHNISCHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Der Flyer ist zum Druck / Ausdruck in DIN-A5 gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erstellung von offsetfähigen, randlosen Postscript-Dateien sollte die Scribus-Vorlage (*.sla) verwendet werden, da sie einen Anschnitt von 3mm benutzt und CMYK-optimiert ist. Scribus ist eine sehr leistungsfähige, freie &amp;amp; kostenlose DTP-Software für Linux, Windows und MacOS X und ist hier kostenlos erhältlich: http://www.scribus.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die OpenOffice-Vorlagen (*.odt) richten sich an Nutzer, die sich nicht in Scribus einarbeiten wollen und denen randloser Druck nicht so wichtig ist (z.B. auf dem eigenen Drucker oder einem Digitalkopierer). Aufgrund der üblichen Druckränder muss beim Drucken bzw. Erstellen einer Postscript-Druckvorlage das Original leicht verkleinert und mit einem weißen Rand versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erstellen einer entsprechenden PDF-Datei sind (bei einem Rand von 5mm) unter Linux folgende Schritte nötig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Exportieren der Open-Office-Vorlage nach PDF (Flyer-STASI-2.0-[Farbe/SW].pdf).&lt;br /&gt;
#Shell-Befehl:&lt;br /&gt;
#*(Farbversion - alternativ kann auch die mit Scrbus erzeugte Anschnitt-Version zum direkten Druck genutzt werden:) pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-&lt;br /&gt;
#*(SW-Version:) pdftops Flyer-STASI20-SW.pdf; psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-SW.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps &amp;amp;&amp;amp; ps2pdf Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Windows wäre z.B. das Tool Fineprint zu empfehlen (http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996755.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== URHEBERRECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Stasi 2.0&amp;quot;-Überschrift wurde in Inkscape mit dem ^-Zeichen der Parole-Regular-Schrift (http://www.fontblog.de/kostenloser-agitprop-font-parole) erzeugt, die der CC-BY-SA-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/) unterliegt. Es wurden die Schlieren an der Schrift mit dem Vektorgrafikprogramm entfernt - der veränderte Schriftzug liegt der ZIP-Datei bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bearbeitete Fingerabdruck wurde entnommen aus http://www.flickr.com/photos/manamanah/127925846/in/photostream/ - er unterliegt der CC-BY Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en-us), mit GIMP heraufskaliert und per Kontrasterhöhung scharfe Ränder erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte, das Design sowie die Gesamtkompilation des Flyers [(c) 2007 by mcmv200i, Iohas] stehen unter der CC-BY-Lizenz Deutschland 2.0 oder höher: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINE RECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Will man es juristisch ganz korrekt machen, ist dem Flyer noch ein Impressum hinzuzufügen - da wollte ich aber nicht mich nehmen für die downloadbare Version - sorry :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KONTAKT ==&lt;br /&gt;
Bei Fragen, Anregungen &amp;amp; Kritik bitte eine eMail an johas@gawab.com. GnuPG-Key verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso bitten wir um Nachricht, falls jemand ein paar Flyer benötigt - aus Rentabilitätsgründen haben wir gleich einige Tausend gedruckt (Offset 4/4) und können ein paar gegen Erstattung der Portokosten an Interessenten schicken.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9657</id>
		<title>Datei:Stasi 2.0 Flyer.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9657"/>
		<updated>2007-06-14T11:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* TECHNISCHE HINWEISE */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== INHALT ==&lt;br /&gt;
Das bestehende Flyersortiment wollen wir durch einen weiteren Flyer ergänzen. Grund: Der „Freiheit statt Angst!“-Flyer ist zwar sehr gut, setzt aber sehr viel Wissen zum Thema Grundrechteeinschränkung voraus, das sicher nicht jeder hat. Die meisten anderen Flyer sind eher &amp;quot;Aufrüttler&amp;quot; und keine, die man sich länger durchlesen kann/muss - dazu kommt deswegen jetzt noch unser sehr informatives, dafür leider etwas textüberladenes Exemplar. Beides, Information und Provokation, sollte bei Aktionen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem STASI 2.0-Flyer werden auf der Vorderseite einige bestehende oder geplante Überwachungsmaßnahmen beschrieben, auf der Rückseite wird exemplarisch an der VDS erläutert, warum solche Maßnahmen gefährlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hinweis.txt: Diese Hinweis-Datei.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt.sla: Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion mit 3mm Anschnitt, geeignet zur Erstellung von offsetfähigen Postscript-Dateien.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, farbig, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-SW.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, sw, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#...außerdem die benutzten Bilddateien (Fingerabdruck &amp;amp; STASI 2.0-Schriftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TECHNISCHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Der Flyer ist zum Druck / Ausdruck in DIN-A5 gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erstellung von offsetfähigen, randlosen Postscript-Dateien sollte die Scribus-Vorlage (*.sla) verwendet werden, da sie einen Anschnitt von 3mm benutzt und CMYK-optimiert ist. Scribus ist eine sehr leistungsfähige, freie &amp;amp; kostenlose DTP-Software für Linux, Windows und MacOS X und ist hier kostenlos erhältlich: http://www.scribus.net/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die OpenOffice-Vorlagen (*.odt) richten sich an Nutzer, die sich nicht in Scribus einarbeiten wollen und denen randloser Druck nicht so wichtig ist (z.B. auf dem eigenen Drucker oder einem Digitalkopierer). Aufgrund der üblichen Druckränder muss beim Drucken bzw. Erstellen einer Postscript-Druckvorlage das Original leicht verkleinert und mit einem weißen Rand versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erstellen einer entsprechenden PDF-Datei sind (bei einem Rand von 5mm) unter Linux folgende Schritte nötig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Exportieren der Open-Office-Vorlage nach PDF (Flyer-STASI-2.0-[Farbe/SW].pdf).&lt;br /&gt;
#Shell-Befehl:&lt;br /&gt;
#*(Farbversion - alternativ kann auch die mit Scrbus erzeugte Anschnitt-Version zum direkten Druck genutzt werden:) pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-&lt;br /&gt;
#*(SW-Version:) pdftops Flyer-STASI20-SW.pdf; psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-SW.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps &amp;amp;&amp;amp; ps2pdf Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Windows wäre z.B. das Tool Fineprint zu empfehlen (http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996755.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== URHEBERRECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Stasi 2.0&amp;quot;-Überschrift wurde in Inkscape mit dem ^-Zeichen der Parole-Regular-Schrift (http://www.fontblog.de/kostenloser-agitprop-font-parole) erzeugt, die der CC-BY-SA-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/) unterliegt. Es wurden die Schlieren an der Schrift mit dem Vektorgrafikprogramm entfernt - der veränderte Schriftzug liegt der ZIP-Datei bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bearbeitete Fingerabdruck wurde entnommen aus http://www.flickr.com/photos/manamanah/127925846/in/photostream/ - er unterliegt der CC-BY Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en-us), mit GIMP heraufskaliert und per Kontrasterhöhung scharfe Ränder erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte, das Design sowie die Gesamtkompilation des Flyers [(c) 2007 by mcmv200i, Iohas] stehen unter der CC-BY-Lizenz Deutschland 2.0 oder höher: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINE RECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Will man es juristisch ganz korrekt machen, ist dem Flyer noch ein Impressum hinzuzufügen - da wollte ich aber nicht mich nehmen für die downloadbare Version - sorry :)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9655</id>
		<title>Datei:Stasi 2.0 Flyer.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9655"/>
		<updated>2007-06-14T11:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* INHALT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== INHALT ==&lt;br /&gt;
Das bestehende Flyersortiment wollen wir durch einen weiteren Flyer ergänzen. Grund: Der „Freiheit statt Angst!“-Flyer ist zwar sehr gut, setzt aber sehr viel Wissen zum Thema Grundrechteeinschränkung voraus, das sicher nicht jeder hat. Die meisten anderen Flyer sind eher &amp;quot;Aufrüttler&amp;quot; und keine, die man sich länger durchlesen kann/muss - dazu kommt deswegen jetzt noch unser sehr informatives, dafür leider etwas textüberladenes Exemplar. Beides, Information und Provokation, sollte bei Aktionen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem STASI 2.0-Flyer werden auf der Vorderseite einige bestehende oder geplante Überwachungsmaßnahmen beschrieben, auf der Rückseite wird exemplarisch an der VDS erläutert, warum solche Maßnahmen gefährlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hinweis.txt: Diese Hinweis-Datei.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe-Anschnitt.sla: Eine mit Scribus 1.3.4 erstellte CMYK-Farbversion mit 3mm Anschnitt, geeignet zur Erstellung von offsetfähigen Postscript-Dateien.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-Farbe.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, farbig, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#Flyer-STASI20-SW.odt: Eine mit OpenOffice erstellte *.odt-Datei, sw, zur Verwendung für den Scribus-unkundigen Benutzer.&lt;br /&gt;
#...außerdem die benutzten Bilddateien (Fingerabdruck &amp;amp; STASI 2.0-Schriftzug).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TECHNISCHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Der Flyer ist als Ausdruck in A5 gedacht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die A5-PDF-Version (mit einem Rand von 5mm um jeden einzelnen Flyer) zu erzeugen wurden unter Linux folgende Schritte verzogen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Exportieren der Open-Office-Vorlage nach PDF (Flyer STASI 2.0.pdf).&lt;br /&gt;
2. Shell-Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-SW.pdf; psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-SW.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbflyer ohne Rand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-OHNERAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-Farbe-A5-OHNERAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Windows wäre für sowas z.B. das Tool Fineprint zu empfehlen (http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996755.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== URHEBERRECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Stasi 2.0&amp;quot;-Überschrift wurde in Inkscape mit dem ^-Zeichen der Parole-Regular-Schrift (http://www.fontblog.de/kostenloser-agitprop-font-parole) erzeugt, die der CC-BY-SA-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/) unterliegt. Es wurden die Schlieren an der Schrift mit dem Vektorgrafikprogramm entfernt - der veränderte Schriftzug liegt der ZIP-Datei bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bearbeitete Fingerabdruck wurde entnommen aus http://www.flickr.com/photos/manamanah/127925846/in/photostream/ - er unterliegt der CC-BY Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en-us), mit GIMP heraufskaliert und per Kontrasterhöhung scharfe Ränder erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte, das Design sowie die Gesamtkompilation des Flyers [(c) 2007 by mcmv200i, Iohas] stehen unter der CC-BY-Lizenz Deutschland 2.0 oder höher: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINE RECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Will man es juristisch ganz korrekt machen, ist dem Flyer noch ein Impressum hinzuzufügen - da wollte ich aber nicht mich nehmen für die downloadbare Version - sorry :)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9654</id>
		<title>Datei:Stasi 2.0 Flyer.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?title=Datei:Stasi_2.0_Flyer.zip&amp;diff=9654"/>
		<updated>2007-06-14T11:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johas: /* INHALT */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== INHALT ==&lt;br /&gt;
Das bestehende Flyersortiment wollen wir durch einen weiteren Flyer ergänzen. Grund: Der „Freiheit statt Angst!“-Flyer ist zwar sehr gut, setzt aber sehr viel Wissen zum Thema Grundrechteeinschränkung voraus, das sicher nicht jeder hat. Die meisten anderen Flyer sind eher &amp;quot;Aufrüttler&amp;quot; und keine, die man sich länger durchlesen kann/muss - dazu kommt deswegen jetzt noch unser sehr informatives, dafür leider etwas textüberladenes Exemplar. Beides, Information und Provokation, sollte bei Aktionen Hand in Hand gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem STASI 2.0-Flyer werden auf der Vorderseite einige bestehende oder geplante Überwachungsmaßnahmen beschrieben, auf der Rückseite wird exemplarisch an der VDS erläutert, warum solche Maßnahmen gefährlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TECHNISCHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Der Flyer ist als Ausdruck in A5 gedacht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die A5-PDF-Version (mit einem Rand von 5mm um jeden einzelnen Flyer) zu erzeugen wurden unter Linux folgende Schritte verzogen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Exportieren der Open-Office-Vorlage nach PDF (Flyer STASI 2.0.pdf).&lt;br /&gt;
2. Shell-Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-Farbe-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-SW.pdf; psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-SW.ps | psnup -2 -b 5mm &amp;gt; Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-SW-A5-5mmRAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbflyer ohne Rand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pdftops Flyer-STASI20-Farbe.pdf;  psselect -p1,1,2,2 Flyer-STASI20-Farbe.ps | psnup -2 &amp;gt; Flyer-STASI20-Farbe-A5-OHNERAND.ps; ps2pdf Flyer-STASI20-Farbe-A5-OHNERAND.ps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Windows wäre für sowas z.B. das Tool Fineprint zu empfehlen (http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_12996755.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== URHEBERRECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Stasi 2.0&amp;quot;-Überschrift wurde in Inkscape mit dem ^-Zeichen der Parole-Regular-Schrift (http://www.fontblog.de/kostenloser-agitprop-font-parole) erzeugt, die der CC-BY-SA-Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/) unterliegt. Es wurden die Schlieren an der Schrift mit dem Vektorgrafikprogramm entfernt - der veränderte Schriftzug liegt der ZIP-Datei bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bearbeitete Fingerabdruck wurde entnommen aus http://www.flickr.com/photos/manamanah/127925846/in/photostream/ - er unterliegt der CC-BY Lizenz (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en-us), mit GIMP heraufskaliert und per Kontrasterhöhung scharfe Ränder erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte, das Design sowie die Gesamtkompilation des Flyers [(c) 2007 by mcmv200i, Iohas] stehen unter der CC-BY-Lizenz Deutschland 2.0 oder höher: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINE RECHTLICHE HINWEISE ==&lt;br /&gt;
Will man es juristisch ganz korrekt machen, ist dem Flyer noch ein Impressum hinzuzufügen - da wollte ich aber nicht mich nehmen für die downloadbare Version - sorry :)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johas</name></author>
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