Braunschweiger Datenschützer warnen vor hysterischen Reaktionen auf terroristische Bedrohungen

From Freiheit statt Angst!

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Braunschweiger Datenschützer rund um den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung rufen zur Teilnahme an einer Demonstration gegen ausufernde Überwachung und Datenmissbrauch durch Wirtschaft und Staat auf. Am 27. September gehen in Braunschweig erneut Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ auf die Straße. Treffpunkt für den friedlichen Protest ist vor den Schlossarkaden um 15.00 Uhr. Dort soll auch für die Teilnahme an der bundesweiten Großdemonstration am 11. Oktober in Berlin geworben werden.
Braunschweiger Datenschützer rund um den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung rufen zur Teilnahme an einer Demonstration gegen ausufernde Überwachung und Datenmissbrauch durch Wirtschaft und Staat auf. Am 27. September gehen in Braunschweig erneut Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ auf die Straße. Treffpunkt für den friedlichen Protest ist vor den Schlossarkaden um 15.00 Uhr. Dort soll auch für die Teilnahme an der bundesweiten Großdemonstration am 11. Oktober in Berlin geworben werden.
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Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr rufen Datenschützer in Braunschweig zu einer Demonstration auf. Während im Mai als Teil des bundesweiten Protesttages Sprecher von Parteien und Bürgerrechtsgruppen das Wort ergriffen, soll diesmal ein anderer Schwerpunkt gesetzt werden. Am 27. September werden besonders die Vorratsdatenspeicherung und ähnliche Initiativen, deren Zweck es ist präventiv und unnötig Datenberge anzulegen, thamtisiert werden. Daher soll besonders Berufsgruppen, die an anderer Stelle nur selten zu diesem Thema angehört werden, die Möglichkeit gegeben werden, sich zu äußern. Dazu gehören besonders Journalisten, Telefonseelsorger, Ärzte und Anwälte, die durch die Vorratsdatenspeicherung die Vertraulichkeit gegenüber ihren Mandanten, Klienten, oder Patienten gefährdet sehen und damit die für ihren Beruf notwendige Vertraulichkeit und Anonymität nicht mehr gewährleisten können.
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Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr rufen Datenschützer in Braunschweig zu einer Demonstration auf. Während im Mai als Teil des bundesweiten Protesttages Sprecher von Parteien und Bürgerrechtsgruppen das Wort ergriffen, soll diesmal ein anderer Schwerpunkt gesetzt werden. Am 27. September werden besonders die Vorratsdatenspeicherung und ähnliche Initiativen, deren Zweck es ist präventiv und unnötig Datenberge anzulegen, thematisiert werden. Daher soll besonders Berufsgruppen, die an anderer Stelle nur selten zu diesem Thema angehört werden, die Möglichkeit gegeben werden, sich zu äußern. Dazu gehören besonders Journalisten, Telefonseelsorger, Ärzte und Anwälte, die durch die Vorratsdatenspeicherung die Vertraulichkeit gegenüber ihren Mandanten, Klienten, oder Patienten gefährdet sehen und damit die für ihren Beruf notwendige Vertraulichkeit und Anonymität nicht mehr gewährleisten können.
Einen besonders guten Einblick in die aktuellen Datenschutz-Probleme hat auch Ingrid Pahlen-Brandt, ihres Zeichens behördliche Datenschutzbeauftragte an der Freien Universität Berlin. Sie tritt für einen bewussteren und sparsameren Umgang mit Daten ein und wird die Demonstrationsteilnehmer zu den Hintergründen und Details informieren, mit denen man als hauptberufliche Datenschutzbeauftragte konfrontiert wird.
Einen besonders guten Einblick in die aktuellen Datenschutz-Probleme hat auch Ingrid Pahlen-Brandt, ihres Zeichens behördliche Datenschutzbeauftragte an der Freien Universität Berlin. Sie tritt für einen bewussteren und sparsameren Umgang mit Daten ein und wird die Demonstrationsteilnehmer zu den Hintergründen und Details informieren, mit denen man als hauptberufliche Datenschutzbeauftragte konfrontiert wird.

Revision as of 21:33, 10 September 2008

Rohversion für die PM am 11.09.

Demobereich

Braunschweiger Datenschützer rund um den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung rufen zur Teilnahme an einer Demonstration gegen ausufernde Überwachung und Datenmissbrauch durch Wirtschaft und Staat auf. Am 27. September gehen in Braunschweig erneut Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ auf die Straße. Treffpunkt für den friedlichen Protest ist vor den Schlossarkaden um 15.00 Uhr. Dort soll auch für die Teilnahme an der bundesweiten Großdemonstration am 11. Oktober in Berlin geworben werden.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr rufen Datenschützer in Braunschweig zu einer Demonstration auf. Während im Mai als Teil des bundesweiten Protesttages Sprecher von Parteien und Bürgerrechtsgruppen das Wort ergriffen, soll diesmal ein anderer Schwerpunkt gesetzt werden. Am 27. September werden besonders die Vorratsdatenspeicherung und ähnliche Initiativen, deren Zweck es ist präventiv und unnötig Datenberge anzulegen, thematisiert werden. Daher soll besonders Berufsgruppen, die an anderer Stelle nur selten zu diesem Thema angehört werden, die Möglichkeit gegeben werden, sich zu äußern. Dazu gehören besonders Journalisten, Telefonseelsorger, Ärzte und Anwälte, die durch die Vorratsdatenspeicherung die Vertraulichkeit gegenüber ihren Mandanten, Klienten, oder Patienten gefährdet sehen und damit die für ihren Beruf notwendige Vertraulichkeit und Anonymität nicht mehr gewährleisten können.

Einen besonders guten Einblick in die aktuellen Datenschutz-Probleme hat auch Ingrid Pahlen-Brandt, ihres Zeichens behördliche Datenschutzbeauftragte an der Freien Universität Berlin. Sie tritt für einen bewussteren und sparsameren Umgang mit Daten ein und wird die Demonstrationsteilnehmer zu den Hintergründen und Details informieren, mit denen man als hauptberufliche Datenschutzbeauftragte konfrontiert wird.


Inselbereich

An diesem Samstag, 13.09. wird es zusätzlich einen Informationsstand, die Datenschutzinsel Braunschweig, auf dem Kohlmarkt geben. Jens-Wolfhard Schicke, Mitglied des AK Vorrat Braunschweig, erklärt dazu: "Bei der Datenschutzinsel werden wir den ganzen Samstag ansprechbar sein und Fragen rund um das Thema Datenschutz beantworten. Wir verteilen kostenlose CDs mit den wichtigsten Tools, um sich sicher im Internet zu bewegen, seine Emails zu verschlüsseln und vieles weitere. Schäuble und Co wollen die Datensammlungen der Wirtschaft gesetzlich einschränken und vergessen dabei sich an die eigene Nase zu fassen. Wir informieren die Bürger stattdessen, wie sie sich selbst und ihre Daten aktiv schützen können."

Evtl könnte auch die gesamte Insel zu den Kurzinfos packen.

Kurzinfos (Waren sehr gelungen beim letzten Mal)

Kurzinfo: Internationale Proteste gegen Überwachung und Abbau von Freiheitsrechten am 11. Oktober
Am Samstag, dem 11. Oktober 2008 werden in Berlin und über 20 weiteren Städten in Europa und der Welt unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Treffpunkt in Berlin ist der Alexanderplatz um 14.00 Uhr. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 100.000 Teilnehmern. Von Braunschweig und über hundert weiteren Städten aus werden Demonstrationsbusse nach Berlin fahren. Sie sind unter www.demo-bus.de buchbar. Der vollständige Aufruf zur Demonstration findet sich auf der Aktionsseite www.freiheitstattangst.de

Kurzinfo: Datenschutzinsel
Jeden zweiten Samstag im Monat sind die Braunschweiger Datenschützer von 12 bis 16 Uhr auf dem Kohlmarkt präsent, um Aufklärungsarbeit rund um das Thema Datenschutz und Überwachung zu leisten und für die Bürger ansprechbar zu sein. Der Informationsstand soll auf den aktuellen Zustand der Überwachung in unserer Gesellschaft hinweisen und über die durch Schnüffelstaat und -wirtschaft bedrohte Privatsphäre informieren. Die Datenschutzinsel ist durch den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiiert. Sie ist offen und lädt alle Gruppen, die zum Thema Überwachung und Datenschutz informieren wollen zur Teilnahme ein. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.wacht.org.

Für Fragen und mehr Informationen, kontaktieren Sie bitte:
Fabio Reinhardt
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Ortsgruppe Braunschweig
+49 176 23187001

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