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"1.000 demonstrieren gegen den Überwachungsstaat!"

Herausgeber: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung / Ortsgruppe Rhein-Main

"1.000 demonstrieren gegen den Überwachungsstaat!"

In über 40 Städten protestierten heute Tausende empörter Bürger gegen die geplante verdachtsunabhängige totale Erfassung der Kommunikationsdaten. Alleine in Frankfurt am Main versammelten sich an die 1000 Personen, um ihren Widerstand gegen diesen Generalverdacht auf die Straße zu tragen. Martin Grauduszus ging in seiner Rede auf die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung ein, die sich in Bezug auf das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten ergeben. Auch Werner Lohr vom Berufsverband der deutschen Psychologen fürchtet eine fatale Entwicklung beim Patientengeheimnis und der ärztlichen Schweigepflicht. Menschen würden sich nicht mehr an Ärzte oder Therapeuten wenden, wenn sie befürchten müssten, dass der Kontakt protokolliert wird und in die falschen Hände geraten kann. Nicole Hornung von der Piratenpartei sah in ihrem vom einsetzenden Regen durchweichten Grundgesetz ein Symbol dafür, wie Politiker mit dem höchsten deutschen Gesetz umgehen. „Ihr habt ein Recht auf Privatsphäre, lasst euch nichts anderes einreden", so Twister (Bettina Winsemann) vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, die mit eindringlichen Worten die Wichtigkeit der Privatsphäre jedes einzelnen Menschen unterstrich. Durch eine Mahnwache und ein fünfzehnminütiges Schweigen wurde zu Abschluss der Veranstaltung die Auswirkung der Vorratsdatenspeicherung auf die Meinungsfreiheit symbolhaft umgesetzt.

Trotz des schlechten Wetters wurden die Erwartungen der Veranstalter an die Teilnehmerzahl deutlich übertroffen. Der immer lauter werdende Protest gegen die ausufernde Einschränkung der Grundrechte wird auch weiterhin in wöchentlich stattfindenden Mahnwachen an der Konstabler Wache zum Ausdruck gebracht werden und erreicht immer mehr Bürger.


Links:

Weitere Informationen zu dem Aktionstag "Freiheit statt Angst":

Ansprechpartner für Presseanfragen (bitte nicht veröffentlichen):

Lokaler Pressekontakt (nicht zur Veröffentlichung):
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung / Ortsgruppe Rhein-Main
Thorsten Wirth
Postfach 900502
60445 Frankfurt / Main
t.wirth[ at ]piratenpartei-hessen.de
Mobil 0170-9031441

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