Freedom Not Fear 2011

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In der ganzen Stadt gibt es verteilte Aktionen zu unterschiedlichen Themen, dezentral organisiert. Zusätzlich treffen sich Nachmittags die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Kundgebung (ohne Demonstrationszug).
In der ganzen Stadt gibt es verteilte Aktionen zu unterschiedlichen Themen, dezentral organisiert. Zusätzlich treffen sich Nachmittags die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Kundgebung (ohne Demonstrationszug).
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* zeitproblem: wie bei vorschlag nr.2
* zeitproblem: wie bei vorschlag nr.2
* bzw.: wenn die "verteilten aktionen" nicht anziehend genug sind, werden die leute "nur" zur kundgebung kommen. schlecht besuchte (oder organisierte) vorher-aktionen können aber für frust sorgen.
* bzw.: wenn die "verteilten aktionen" nicht anziehend genug sind, werden die leute "nur" zur kundgebung kommen. schlecht besuchte (oder organisierte) vorher-aktionen können aber für frust sorgen.
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=== (4) Dezentraler Aktionstag Deutschland/Europa===
=== (4) Dezentraler Aktionstag Deutschland/Europa===

Revision as of 12:42, 4 March 2011

Contents

VORÜBERLEGUNGEN zu einer eventuellen Aktion Freiheit statt Angst / Freedom not Fear 2011

Nachstehend findet ihr die Vorschläge zu einer "Aktion FsA 2011", welche im Nachgang des AktivKongrez11 von allen Interessierten in den letzten Wochen entwickelt worden sind.

Diese inhaltlichen Vorschläge stehen nun von Freitag, 4.03.15:00 Uhr bis Fr, 11.03.2011 15:00 per Doodle zur Abstimmung. Link: http://www.doodle.com/37d2htcutuuadnai

Weiterhin gibt es ein Orts-Doodle, zu welchem im gleichen Zeitraum abgestimmt werden kann. Link: http://www.doodle.com/8ezyrc5ifwah9xkz

Bitte seid ehrlich und tragt euch nur jeweils einmal in den Inhalts- sowie in den Orts-Doodle ein!


Erläuterungen:

Nachstehend werden die in der Diskussionsphase entwickelten Vorschläge, welche in der obigen Reihenfolge im doodle abstimmbar sind, erläutert.

(1) "Normale Demo" mit neuen Impulsen = besser machen

Erklärung: Wir machen wieder eine zentrale Großdemo mit (ggf. kürzerer) Route und Kundgebung. Allerdings überlegen wir uns hierfür neue Impulse, d.h. einen konkreten Anlass und eine kreative Aktion, bei der alle niederschwellig mitmachen können (z.B. kann jede(r) ein Blatt mit "Daten" bedruckt in einen großen Aktenvernichter schieben). Ein schlagfertiges Motto wäre außerdem nötig. Zum Beispiel könnte man nach 10 Jahren Sicherheitswahn (Überwachungsgesetze nach 9/11) mal eine Zwischenbilanz ziehen. Außerdem erweitern wir unser Mobilisierungskonzept. Um ein ansprechenderes Konzept zu finden, wird Abstand genommen von der "klassischen" Aufteilung der Blöcke nach Gruppenzugehörigkeit. Stattdessen soll es Themenblöcke geben, die jeweils ein Thema kreativ umsetzen. Vorteile:

  • zentrale Aktion stärkt Moral und zeigt Größe der Bewegung auf (Sichtbarkeit). Für viele ist die FSA der eine Termin, an dem sich die "Netzbewegung" weitgehend vollständig versammelt.
  • Organisation, Kosten etc. sind schon "eingeübt" bzw. bekannt (Erfahrungswerte).
  • Thematische Blöcke ergeben interessante Bilder für die Presse und vermischen die beteiligten Gruppen. Außerdem regen sie zu Kreativität an.
  • Ein konkretes Motto und Anlass ermöglichen eine neue Formierung (wirkt gegen thematische Zersplitterung).

Nachteile:

  • Könnte zur Latschdemo werden → ausgelatschtes Konzept, das wir eigentlich nicht wollen.
  • Viele unterschiedliche Ansprüche an Demo und Vorstellungen sind schwierig zu befriedigen und können zu Frustration und Spaltung der einzelnen Gruppen führen.
  • wieder ein "Gemischtwarenladen" an Themen
  • klassische Aktionsform → wird langsam langweilig


(2) Sterndemo

Erklärung: Ein zweigeteilter Aktionstag: Vormittags dezentrale Aktionen in der ausgewählten Veranstaltungsstadt zu unterschiedlichen Schwerpunkten, durchgeführt von unterschiedlichen Gruppen, die sich schließlich nachmittags in maximal 3 bis 4 "Armen" zusammenfinden und dann zum gemeinsamen Abschlusskundgebungsplatz laufen, wo sich alle Gruppen vermischen (können).

Die Strecken der "Arme" könnten nicht zu lang, sondern eher nahe am finalen Kundgebungsplatz gelegen sein (Masse-Effekt,sonst zu großes Risiko der Zerfaserung) – keine lange "Latschdemo" mit umfassender Route, sondern eher symbolische, kurze Demostrecken (die Straße runter bis zum Platz). Bietet Platz auch für Aktionsformen wie Straßentheater, Musik, ... (was auch immer) – allerdings ist auch vorstellbar, zwei bis drei lange Züge zu haben, die zu einem gemeinsamen Kundgebungslatz marschieren.

Schwerpunkte könnten sein (das sind nur Beispiele, die dann im Demo-Bündnis gemeinsam entwickelt werden sollen):

  • Workshop-Arm (extrem themenorientiert)
  • "net parade der Bürgerrechte"-Arm (Rave)
  • Kunst-Arm (bunt und avantgardistisch)
  • Freiheits-Arm (...)


Jeder Arm könnte z.B. mit einem Punkt/Ort beginnen, an dem alle gemeinsam einen symbolischen Akt vollziehen (z.B. alle setzen eine Maske auf, oder alle singen "Die Gedanken sind frei" o.ä. – Dieser symbolische Akt ist entweder in jedem Arm gleich oder in jedem Arm unterschiedlich). Damit wird die Gemeinsamkeit/Unterschiedlichkeit der Bewegung betont. Vorteile:

  • Bringt viele unterschiedliche Ansprüche an Aktion unter einen Hut. Wer politisch-inhaltlich arbeiten will ist genauso einbezogen, wie wer kreativ arbeiten will und wer sich musikalisch einbringen will.
  • Die zentrale Aktion zum Abschluss stärkt die Moral und zeigt die Größe der Bewegung auf (Sichtbarkeit). Für viele Leute ist die FSA der eine Termin, an dem sich die "Netzbewegung" weitgehend vollständig versammelt.
  • erreicht evtl. neue Bevölkerungsgruppen (z.B. junge Leute, die sonst eher unpolitisch sind im "Party-Arm", Kreative, ...)
  • Arme erhöhen Sichtbarkeit bei Passanten
  • neue Idee/Konzept (zumindest für uns)
  • "Customized FSA", alle Teilnehmenden können die FSA so erleben, wie sie möchten durch individuelle Auswahl aus dem "Gesamtangebot"
  • (staatl.) Repression ist schwerer bzw. zumind. mit größerem Aufwand verbunden
  • evtl. weniger Aufwand, wenn Organisation auf viele kleinere Gruppen verteilt wird
  • reizvoll für Medien
  • Symbolisiert auch den Kraken (sollten dann allerdings acht Arme sein)


Nachteile:

  • keine Vorerfahrung bei Planung von Sterndemos
  • höherer Koordinierungsaufwand (wir hatten letztes Mal schon zu wenige Ordner und bräuchten hierfür noch mehr)
  • könnte problematisch bei der Anmeldung werden – Vorschläge, wie dies sinnvoll umgesetzt werden könnte, liegen aber bereits vor und könnten weiter geprüft und ausgefeilt werden
  • ist (im Vergleich zu anderen Aktionen) besonders abhängig von Eigeninitiative der Gruppen (wenig Beteiligung -> wenig coole Aktionen).
  • Könnte zu klein wirken, einzelne Arme könnten zu dünn werden – daher Vorschlag, sich auf 3-max.4 "Arme" und auf kurze, eher symbolische Strecke zu beschränken, damit keine Zerfaserung stattfindet und die Masse wirken kann.
  • Zeitproblem: es müsste genügend zeit für beide anteile der demo sein, deswegen müssten wir evtl. früher anfangen als sonst, was für die von weiter weg kommenden blöde ist.


(3) Nur Kundgebung mit verteilten Aktionen

Erklärung: In der ganzen Stadt gibt es verteilte Aktionen zu unterschiedlichen Themen, dezentral organisiert. Zusätzlich treffen sich Nachmittags die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Kundgebung (ohne Demonstrationszug).

Vorteile:

  • keine Latschdemo
  • zentrale Aktion stärkt Moral und zeigt Größe der Bewegung auf (Sichtbarkeit). Für viele ist dies der eine Termin, an dem sich die "Netzbewegung" weitgehend vollständig versammelt.
  • verteilte Aktionen stellen auch inhaltliche Beschäftigung mit dem Thema sicher
  • könnte Leute aufs Feld rufen, die sich bisher nicht so stark beteiligt haben
  • "customized FSA"

Nachteile:

  • Verteilte Aktionen gab es letztes Jahr auch (zusätzlich), diese wurden jedoch zum Großteil kaum genutzt. Das führt zu Frustration bei Veranstaltenden und riskiert, dass die Beteiligung insgesamt sehr gebremst ist.
  • Damit es sichtbar und öffentlichkeitswirksam ist, noch stärkere Initiative bei Bündnispartnern notwendig
  • Je nach Aktionen/Aktionsgröße und Aktionsorten evtl. schlechtere Bilder für Presse
  • wenn Teilnehmende gemeinsam zum Kundgebungs-Ort laufen, könnte das ggf. als Verstoß gegen das Versammlungsgesetz ausgelegt werden.
  • zeitproblem: wie bei vorschlag nr.2
  • bzw.: wenn die "verteilten aktionen" nicht anziehend genug sind, werden die leute "nur" zur kundgebung kommen. schlecht besuchte (oder organisierte) vorher-aktionen können aber für frust sorgen.

(4) Dezentraler Aktionstag Deutschland/Europa

Erklärung: Es gibt keine zentrale Aktion in einer Stadt. In ganz Deutschland verteilt und in Brüssel finden sich Gruppen auf der Straße zusammen, die in Eigenregie verschiedene Aktionen durchführen. Vorteile:

  • keine langen Anreisewege, erhöht evtl. Beteiligung
  • aktiviert Ortsgruppen
  • kann als Warm-Up mit einer zentralen Aktion kombiniert werden

Nachteile:

  • Zehn Jahre nach dem 11.9. wäre der Verzicht auf zentrale Aktion eine vertane Chance. Die Presse wird Interesse an guten Bildern haben, die ggf. bei dezentralen Aktionen nur schwer zu liefern sind.
  • ist von Aktivität der jeweiligen Ortsgruppen abhängig
  • könnte nicht mehr sichtbar sein (Zersplitterung)
  • kein einheitliches Bild für die Presse (oder nur Lokalpresse)
  • bündnisse auf lokaler ebene sind mitunter schwierig (in manchen städten mögen sich akv-ortsgruppen und einige parteien nicht so gerne - da kriegt man dann keine gemeinsame aktion hin)


(5) keine Aktion

Vorteile:

  • Wir sparen Geld und Kraft, das/die wir in andere Projekte stecken können.
  • wir verbrennen keine aktivisten
  • mehr zeit für inhaltliche arbeit (anstatt mehr als ein halbes jahr immer zu vorbereitungstreffen nach berlin zu fahren, um dort zu einem gewissen zeitanteil über unwesentliche dinge zu sprechen und uns in die köpfe zu kriegen)

Nachteile:

  • Zehn Jahre nach dem 11.9. wäre der Verzicht auf eine Aktion eine vertane Chance. Presse wird Interesse an guten Bildern haben
  • Unterbricht die etablierte Tradition der FSA
  • Zehn Jahre nach dem 11.9. wäre der Verzicht auf eine Aktion eine vertane Chance. Presse wird Interesse an guten Bildern haben
  • Nach so vielen Jahren "Routine" könnte es wirken, als habe der AK Vorrat aufgegeben
  • Trittbrettfahrer könnten sich das Fehlen einer offizielen FSA zu Nutze machen


(6) Dezentrale Demos

In jeder größeren Stadt (in der sich eine Ortsgruppe findet) wird eine (kleinere) Demo veranstaltet - aber nicht zeitgleich, sondern über den Sommer verteilt, sodass Menschen auch von einer zur anderen Demo gehen können. Möglicherweise Abschlussdemo in Berlin.

Vorteil:

  • Erreicht mehr Leute
  • Menschen quer durch die Republik fahren für eine Demo entfällt
  • Gleichzeitig können aber motivierte Aktivisten mehrfach wirksam werden.
  • gut für leute vor ort, um einen anreiz für ein gemeinsames event zu erhalten
  • Baut die lokalen Gruppen auf und schafft Anreize, neue zu gründen


Nachteil:

  • Hoher Orga-Aufwand. -> Im Gegenteil: der Orgaaufwandt wird verteilt. Es werden nicht zentral einige extrem Belastet, sondern dezentral viele sehr belastet!
  • Schwerer zu koordinieren. -> Koordination nur in Bezug auf Pressearbeit nötig.
  • Die einzelnen Veranstaltungen müssen jeweils eine bestimmte Mindestgröße überschreiten, um wahrgenommen zu werden. Wenn sich in 100 Städten jeweils 100 Leute treffen, werden 100 Kleinveranstaltungen ignoriert. Im Vergleich dazu haben 10.000 Menschen an einem zentralen Ort schon eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit.


(7) Menschenkette

Vorteil:

  • Mal was anderes

Nachteil:

  • Evtl. kompliziert in der Organisation, je nachdem, wie lang die Kette werden soll (Menschen müssen sehr gezielt an der richtigen Stelle stehen, damit die Kette nicht abreißt)


(8) Doppeldemo Berlin-Brüssel

Vorteil:

  • räumliche Aufteilung bietet für viele Leute nähere Anfahrtswege
  • Angebot für europäische Bündnispartnergruppen
  • Aufteilung der Orga möglich: AKVorrat für Berlin, EDRI etc. für Brüssel
  • wie man die beiden Proteste vor Ort gestaltet, sollte hierdurch noch nicht festgelegt werden (Sterndemo, Aktions-Demo, "Flashmob" oder ähnliches ...)


Nachteil:

  • zweimal Orga-Arbeit notwendig!
  • gemeinsamer Termin muss gefunden und von den Behörden auch freigegeben werden


(9) "Normale Demo" an 1 Ort in Europa + dezentrale Aktionen europaweit

Achtung: Über den Ort entscheiden wir gemeinsam im Orts-Doodle!

Idee von Variante (9): Kombiniationsvorschlag Option 1., 6., 8. basierend auf Freiwilligkeit

idealerweise in Brüssel + dezentrale Aktionen z.B. in Berlin und Copenhagen und ...?


Vorteile:

  • bindet Kräfte zu einer größeren, sichtbaren Aktion mit europäischem Charakter
  • wenn nicht heute, wann denn dann?
  • Mobilisierung klappt nach BXL ggf. besser als nach Berlin (nach Berlin ist die Luft raus)
  • Orga kann an bekanntem Konzept angelehnt werden und ist vielen wohlbekannt
  • PR klappt auch aus Brüssel, hängt von guter Vorb. ab
  • "richtiges Abenteuer" und erfüllt damit viele Ansprüche;) =>nicht same business as usual
  • schafft DEN Anstoß für EU-weite Zusammenarbeit à la FsA!
  • Mitarbeit vieler bisheriger Aktivisten wahrscheinlich, die Berlin nicht mehr tragen
  • Brüssel knipst um die Zeit rum den Schalter..
  • 10 Jahre nach 9/11 könnte doch eine neue europäische Datenschutzbewegung was schöneres sein als eine kränkelnde deutsche?
  • alle ideen für Berlin sind adaptierbar
  • ganz Berlin hat die Chance auf ne große Demo mal woanders ..


Nachteile:

  • wie immer: geht eigentlich nur, wenn alle wollen
  • Brüssel ist nicht volksnah


(10) Aktionen in Bundesländern, in denen eine Wahl ansteht

In allen Bundesländern, in dneen eine Wahl stattfindet, werden Aktivisten vor Ort mit Plakaten, Materialien, KnowHow, ggf. Geld etc. unterstützt, damit sie die bundesweite Arbeit in die Region tragen können. Hier soll im Vorfeld des Wahlkampfs Wahlveransstaltungen besucht werden, mit Kandidaten gesprochen werden, Fragen per eMail formuliert werden etc. Nach der Wahl können Koalititionsverhandlungen flankiert werden, wie wir das nach der Bundestagswahl gemacht hatten. etc. pp.

Vorteil:

  • Erreicht mehr Leute
  • Menschen quer durch die Republik fahren für eine Demo entfällt
  • Gleichzeitig können aber motivierte Aktivisten mehrfach wirksam werden.
  • gut für leute vor ort, um einen anreiz für ein gemeinsames event zu erhalten
  • Baut die lokalen Gruppen auf und schafft Anreize, neue zu gründen
  • Die Arbeit geht in die Breite
  • Neue Leute können sich finden un mitarbeiten

Nachteil:

  • Hoher Orga-Aufwand. -> Im Gegenteil: der Orgaaufwandt wird verteilt. Es werden nicht zentral einige extrem Belastet, sondern dezentral viele sehr belastet!
  • Schwerer zu koordinieren. -> Koordination nur in Bezug auf Pressearbeit nötig.
  • Die einzelnen Veranstaltungen müssen jeweils eine bestimmte Mindestgröße überschreiten, um wahrgenommen zu werden. Wenn sich in 100 Städten jeweils 100 Leute treffen, werden 100 Kleinveranstaltungen ignoriert. Im Vergleich dazu haben 10.000 Menschen an einem zentralen Ort schon eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit.
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