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Aktionsplan Hamburg gegen ACTA Part II

Am 25.02. unterstützen wir wieder die Demo gegen ACTA :)

Aktionsplan Hamburg gegen ACTA

Am 11.02. wir eine Demo gegen ACTA stattfinden.

Was ist ACTA? ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist ein Handelsabkommen zur Durchsetzung von Marken- und Urheberrechten, insbesondere der Film-, Musik- und Pharmaindustrie. Das Ziel von ACTA ist, Marken- und Urheberrechte dieser Industrien mit verschärften Überwachungsmethoden durchzusetzen. Die Öffentlichkeit, betroffene Entwicklungsländer und Verbraucherschutzinitiativen sind bei den Verhandlungen gezielt ausgeschlossen worden. Das bisherige Verhandlungsverfahren über ACTA ist intransparent und undemokratisch.

  Was macht ACTA so gefährlich? Das Abkommen lässt großen Spielraum für Interpretation und Auslegungen und kann nachträglich ohne demokratische Abstimmung angepasst werden. Das Abkommen ist intransparent, da wichtige Hintergrunddokumente aus den Verhandlungen nicht öffentlich zugänglich sind, die für die Auslegung jedoch wichtig sind.

 Was heißt das für mich als Internetnutzer? Mein Internetanbieter könnte durch ACTA für meine Inhalte haftbar gemacht werden. Um sich zu schützen, könnte der Internetanbieter meine Daten weiterleiten. Selbst unwissentlich begangene Bagatellverstöße würden dann härter bestraft werden. Die Durchsetzung der Urheberrechte wird privaten Unternehmen übertragen. Meine grundlegenden Rechte werden denen der Verwertungsindustrie untergeordnet.

Was heißt das außerdem für Entwicklungsländer?    Harte Sanktionen im Transit erschweren die Nutzung von kostengünstigen Medikamenten (Generika). Dies gefährdet die medizinische Versorgung in Entwicklungsländern. Markenrechte werden über die grundlegenden Bedürfnisse der Ärmsten der Armen gestellt.


Was kann ich tun? Rund 30 Länder haben das Handelsabkommen ACTA ausgehandelt. ACTA muss jetzt noch vom EU-Parlament und den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Das EU-Parlament entscheidet noch dieses Jahr über ACTA. Die Proteste gegen SOPA und PIPA, sowie die jüngsten Erfolge der Anti-ACTA-Proteste in Polen zeigen, dass wir als Bürger auf den Ratifizierungsprozess Einfluss nehmen können.

Gemeinsam können wir ACTA noch verhindern!

Jetzt die Petition mitzeichnen unter: www.stoppacta-hamburg.de


Beschriftung des QR-Codes:

1. Kostenfreien QR-Code Reader aufs Smartphone laden 2. 2. QR-Code scannen und Online-Petition jetzt unterschreiben!


Unten:

Logos ergänzen von Piratenpartei, Bündnis 90/Die Grünen Hamburg, AK Vorrat



Aktionsplan Trauertag 2011

Ziel des Aktionstages ist es, gegen ein erneutes Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vorzugehen und Abgeordnete und Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Einen Aktionsplan haben wir auf dem diesjährigen AktivCongrez in Hamburg-Sasel aufgestellt. Das war in erster Linie erst einmal ein Entwurf, also ein Vorschlag.

Aktivcongrez112

Aus den Debatten ist die Idee des bundesweiten Aktionstages gegen Vorratsdatenspeicherung entstanden.

Ablauf Hamburg

Genaueres zum Ablauf wird am 07.12 beim AK-Treff ab 19:30 im Attraktor besprochen.

   * Treffpunkt Team 1: Attraktor e.V., Mexikoring 21 (City Nord), 22297 Hamburg 13Uhr
   * Runde 1 (angemeldet+Presse): ab 14 Uhr dann vor Ort an der SPD-Zentrale ( Kurt-Schumacher-Allee 10)
   * Treffpunkt Team 2: Attraktor e.V., Mexikoring 21 (City Nord), 22297 Hamburg
   * 19 Uhr, 20 Uhr Start der Abgeordneten-Schnitzeljagd 

Wir treffen uns vor jeder Runde im Attraktor und fahren dann gemeinsam zu den Abgeordnetenbüros. Dort (Attraktor) lagern bereits Spinnen, Spinnennetze in verschiedenen Größen, Flyer, Plakate, Schilder und Briefe. Genaueres unter katta [ät] vorratsdatenspeicherung [pünktchen] de

Wer mitmachen möchte, möge sich doch bitte auf unserer Mailingliste eintragen, damit wir in Kontakt sind!

Mitmachen!

Bitte hier eintragen, wenn ihr am Aktionstag vor Ort sein könnt:https://dudle.inf.tu-dresden.de/Trauertag_am_14122011_HH/


Planung

Wir hängen große Spinnennetze vor den Büros auf - das Web sozusagen. In die Netze kommen Plakate/Schilder mit Kommunikationsdaten/Medien, usw. Dazu gibt es noch eine große haarige Riesenspinne die im Netz herumkrabbelt und an die Daten möchte. Zusätzlich haben wir noch für jeden Abgeordneten ein Plakat: Vorratsdatenspeicherung stoppen mit dem Namen des Abgeordneten, Forderungen in klein nochmal überall dranhängen. Dank Campact haben wir auch vorgefertigte Plakate in einem speziellen Design samt Schildern. Eine Einladung soll überreicht/eingeworfen/hinterlassen werden zu einem ausführlichen Gespräch zum Thema Vorratsdaten. Mit dabei kommt noch ein Polaroid Foto mit Plakaten vor ihrem Büro in den Brief. Bei Nichtkommen/keine Antwort: Möglichkeit eine PM nachzuschieben "Die Abgeordneten xxdx waren nicht bereit sich einer sachlichen Debatte zu stellen....". Die Fotos der Aktion werden im Wiki gesammelt und sollen eine Gallerie bundesweit bestreikter Büros ergeben.

Abgeordnete:

  • SPD: sitzen immer zusammen mit anderen in einem Haus
  • FDP: Müller-Sönksen und Canel sind im selben Viertel
  • CDU: ähnlich

Aufgaben:

To Do:

  • Forderungen in klein schreiben, Einladungsbrief verfassen ()
  • Holzlatten besorgen (?!)
  • Mobilitätsabgeordneten finden (Auto!?)
  • Polaroidfilme besorgen (?!)

Abgeordnete

Mögliche Befürworter der Vorratsdatenspeicherung sollen bestreikt werden. Tendenziell sind erst einmal CDU und FDP interessant. Aber auch Bundestagsabgeordnete der SPD die VDS befürworten sollten nicht ausgeschlossen werden. Eine Übersicht zum Abstimmungsverhalten findet sich im Wiki.

SPD

  • Johannes Kahrs (SPD) -> stimmte für VDS auf Abgeordnetenwatch findet sich eine ausführliche Argumentation warum er VDS gutheißt von 2007

Zitat:

"Und auch ich glaube, dass in Deutschland die Terrorangst von einigen Politikern und Medien auf teilweise unverantwortliche Weise geschürt wird. [...] Die Vorratsdatenspeicherung soll auch als präventives Mittel gegen den Terrorismus dienen. Einen Terroranschlag in Deutschland so lange wie möglich zu verhindern, geht über das Beschützen von Menschenleben hinaus. Denn die Reaktionen eines Landes auf einen Terroranschlag sind für den Rechtsstaat selten förderlich gewesen, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Beste Beispiele liefern die USA mit Ihren Rechtsverstößen im Zuge des Antiterrorkampfes oder ein völlig kameraüberwachtes London. Ich will so etwas in Deutschland nicht."

Büro: Bürgerbüro Johannes Kahrs Kurt-Schumacher-Allee 10, (St.Georg) 20097 Hamburg Fon 040-28055555, Fax 040-28053167 --> zentrale Lage

  • Aydan Özoguz (SPD) --> war 2009 noch nicht im Amt. Bloggt beim SPD-Netzpolitblog zu Medienkompetenz. Position: unbekannt.

Büro: Bürgerbüro Hamburg Wandsbek Schloßstr. 12 22041 Hamburg --> Sammelbüro

"Zur Abwehr von terroristischen Angriffen sollte die Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetdaten erlaubt werden. Position von Ingo Egloff: Stimme zu mit der folgenden Begründung: „Im Rahmen der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes soll die Vorratsdatenspeicherung zur Abwehr terroristischer Angriffe erlaubt sein.“

Büro: Bürgerbüro Hamburg Wandsbek Schloßstr. 12 22041 Hamburg --> Sammelbüro

  • Hans-Ulrich Klose --> war bei der Abstimmung zur VDS nicht beteiligt ("nicht da"). Kann entweder heißen dass eine Gegenstimme zu heikel war, oder aber das ihn das Thema nicht interessiert.

Büro:

Hans-Ulrich Klose, MdB Julius-Ludowieg-Straße 9 D-21073 Hamburg (Harburg) (zweites Büro in Bergedorf)

FDP

  • Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) --> stimmte gegen VDS. Hat eine sehr ausführliche Antwort auf Abgeordnetenwatch hinterlassen in welcher er begründet, warum er VDS kategorisch ablehnte. Frage: ist das heute immer noch so?

Zitat: "Die Vorratsdatenspeicherung leitet außerdem einen Paradigmenwechsel im Datenschutz ein."

Büro: Hoheluftchaussee 108, Haus B D-20253 Hamburg

  • Sylvia Canel (FDP) --> War bei der damaligen Abstimmung noch kein MdB. Ist in der Internet-Enquetekommission. Hat eine Antwort auf ihrerer Seite zum Thema VDS hinterlassen in welcher sie sich etwas unklar ausdrückt. Wir müssten rausfinden wie sie zur VDS-Light steht. Sylvia sagt:

"Bevor nun postwendend an eine modifizierte Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland gedacht werden kann, muss erst einmal auf Unionsebene neu und überlegt verhandelt werden."

Büro: Bundesstraße 44 20146 Hamburg Tel.: 040 / 55 55 55 52

CDU

"Meines Erachtens würde ein Verzicht auf dieses Mittel die Aufklärung von Straftaten erheblich erschweren – dies haben Beispiele aus der Vergangenheit gezeigt. Straftaten im Bereich des Kindesmissbrauchs, der organisierten Kriminalität, des Rechtsradikalismus und auch des internationalen Terrorismus hätten in der Vergangenheit effektiver und einfacher aufgeklärt werden können, wenn es bereits eine entsprechende Regelung gegeben hätte."

Büro: Marcus Weinberg MdB Daimlerstraße 75a 22761 Hamburg (Altona) Telefon: 040 – 7889 5313

  • Rüdiger Kruse (CDU) --> war damals noch kein MdB. Keine Informationen zum Thema Kruse+VDS gefunden.

Büro: Osterfeldstraße 81 22529 Hamburg (Eimsbüttel) Tel. (040) 57 20 66 93

  • Dirk Erik Fischer (CDU) --> war damals für VDS.

Büro: Leinpfad 74 22299 Hamburg (Nord) Telefon: 040 477055

  • Jürgen Klimke (CDU --> war damals schon für VDS.

Büro: Wandsbeker Königstraße 66 22041 Hamburg Tel.: 040 / 68 91 72 38

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