Freiheit statt Angst 2008/Muenchen

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Bild:PlakatDemoMuenchen.png

Freiheit statt Angst 2008 > München

Treffpunkt des AK-Vorrat

Die Ortsgruppe München trifft sich am Samstag, dem 31.05.2008 um 13:30 Uhr an der:

  • U-Bahn Haltestelle "Universität" am Aufgang "Universität - Geschwister-Scholl-Platz" (U3 - U6)

Aufruf zur Demonstration am 31.05.2008!


FÜR DIE VERSAMMLUNGSFREIHEIT !

Gegen Bespitzelung, Schikane und Einschüchterung

Gegen das neue bayerische Versammlungsgesetz


Demonstration am Samstag, 31. Mai 2008, 14 Uhr

München, Geschwister-Scholl-Platz


“Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere
Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.”

Bayerische Verfassung Art. 113

Bayerisches Versammlungsgesetz

Das neue Versammlungsgesetz, das die Bayerische Staatsregierung noch vor der Sommerpause im bayerischen Landtag abstimmen lassen will, liest sich wie die Erfüllung aller polizeistaatlichen Wunschträume. Dieses Gesetz fügt sich nahtlos ein in eine ganze Reihe von Gesetzen, die der Überwachung und Bespitzelung dienen, wie dem polizeirechtlichen Lauschangriff, der Kennzeichenerfassung und der Speicherung und Aufzeichnung der Telekommunikation.

Bayern spielt dabei den Vorreiter für die anderen Bundesländer, die den Erlass von Versammlungsgesetzen zunächst zurückgestellt haben.

Kontrolle und Überwachung

Mit dem neuen Gesetz werden Versammlungen noch stärker polizeilicher Kontrolle und Schikane unterworfen und zugleich bisher rechtswidrige Praktiken der Polizei und Behörden gesetzlich verankert.

  • Eindringen des Staates bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.
  • Polizei darf bei allen Versammlungen „Übersichtsaufnahmen“ erstellen, die auch ausgewertet und beliebig lange gespeichert werden dürfen.
  • VersammlungsleiterInnen und OrdnerInnen werden zu „Hilfspolizisten“ gemacht und können von Behörden und Polizei sogar als „ungeeignet“ oder „unzuverlässig“ abgelehnt werden.
  • Zukünftig ist ein Versammlungsverbot auch möglich, wenn „Rechte Dritter unzumutbar beeinträchtigt“ werden.
  • Der neu eingeführte Begriff des „Militanzverbots“ gibt der Polizei die Handhabe, gegen Demonstrationen oder TeilnehmerInnengruppen vorzugehen, wenn sie den „Eindruck von Gewaltbereitschaft“ vermitteln und “einschüchternd” wirken.
  • Durch die Einführung neuer Straftatbestände wird die Leitung von Versammlungen zum unkalkulierbaren persönlichen Risiko.

Aufruf

Diesen Angriff auf eines der wichtigsten politischen Grundrechte müssen wir gemeinsam verhindern! Deshalb rufen wir dazu auf, mit uns am 31. Mai 2008 gegen die Pläne der Bayerischen Staatsregierung zu demonstrieren, die im Juli 2008 dieses Gesetz im Landtag abstimmen lassen will.

Der Arbeitskreis Versammlungsfreiheit ist ein bayernweiter Zusammenschluss aus Bürgern, Aktivisten und Organisationen, der für die in der Verfassung garantierte Versammlungsfreiheit eintritt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die geplante Verschärfung des bayerischen Versammlungsgesetzes zu verhindern.

Der Arbeitskreis Versammlungsfreiheit ist politisch unabhängig und überparteilich. Wir distanzieren uns jedoch ausdrücklich von menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Positionen.


Aktuelles:
Pressemitteilung vom 28.05.2008: "31. Mai, Demonstration gegen das neue bayerische Versammlungsgesetz"


ACHTUNG: Das nächste Treffen findet statt:

Am Donnerstag, den 29.05.2008, 19 Uhr Ort:

  • im Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, 80335 München (Raum siehe Aushang am Eingang)


Aufruf zur Demonstration am 31.05.2008!


FÜR DIE VERSAMMLUNGSFREIHEIT !

Gegen Bespitzelung, Schikane und Einschüchterung

Gegen das neue bayerische Versammlungsgesetz

Demonstration am Samstag, 31. Mai 2008, 14 Uhr

München, Geschwister-Scholl-Platz

RednerInnen:

MdB Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)

Rechtsanwältin Angelika Lex (Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) e.V.)

MdL Margarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen)

Dr. Klaus Hahnzog (Verfassungsrichter, ehem. SPD Landtagsabgeordneter)

Klaus Müller (Piratenpartei)

sowie VertreterInnen des AK Vorratsdatenspeicherung, der Gewerkschaften, Libertad! und USB



Unterstützer

AK Vorratsdatenspeicherung | Initiative Bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger e.V | Stadtratsfraktion B’ 90/Die Grünen | Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen München | Piratenpartei Bayern und Bezirk Oberbayern | Komitee Grundrechte und Demokratie e.V. | Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) e.V. | Bündnis USB | Bayerischer Flüchtlingsrat | AnarKomM | attac München | DKP München | Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus | Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) | Münchner Friedensbündnis | B’ 90/Die Grünen KV München | Jusos München | Freie Demokratische Partei (FDP) Bayern | Ausländerbeirat München | Junge Liberale e.V (JuLis) Bayern und München | libertad! | Rote Hilfe München | VVN/BdA München und Bayern | Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ) | Augsburger Friedensinitiative | B' 90/Die Grünen Landtagsfraktion | Münchner Gewerkschaftslinke | Pro Fans München | Humanistische Union e.V. Regionalverband München/Südbayern | Die Linke München | amnesty international (Bezirk München und Oberbayern) | Münchner Antispeziestische Initiative | RSB - IV. Internationale | Grüne Jugend München | Die Münchner SPD

http://versammlungsfreiheit-bayern.de

http://versammlung.blogsport.de

Spendenkonto: RAin Angelika Lex , Anderkonto: 327271, BLZ 70169464, Stichwort “Versammlungsfreiheit”

Mitmachen und Kontakt

Für die Organisation hat sich in Bayern der AK Versammlungsrecht gegründet. Hierfür steht ein Wiki zur 
Verfügung. Alle unten angegebenen Verweise gehen dorthin.

Neben unseren Treffen kommunizieren wir hauptsächlich über unsere Mailingliste. Nachdem man dort angemeldet ist, kann man sofort Mails mit lesen und auch schreiben. Wie das einfach geht kann man hier nachlesen:

Außerdem können Sie den AK Versammlungsfreiheit finanziell unterstützen: Daten des Spendenkontos

Organisatorisches


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