Frühjahrsputz/Nachbereitung

From Freiheit statt Angst!

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Contents

Nachbereitung Berlin

Vorbereitung

  • Materialvorbereitung für Berlin hat gut geklappt
  • Es waren etwas zu wenig Leute
  • nächstes Mal eher anfangen, Aufgaben im Team spezieller zuteilen (eine(r) der speziell Kontakte aufbaut/hält)
  • Wiki wurde von Personen außerhalb des Koordinationsteams kaum benutzt, bei den Piraten gab es besonders große Berührungsängste - auch konkrete Aktionen wurden eher im Piraten-Wiki geplant

Abbau

  • war unzureichend (=gar nicht) geplant

Finanzen

Ausgaben

  • 105 Euro Flyer
  • 40 Euro Demobus
  • 10 Euro Kleister

  • 155 Euro gesamt

Unterstützung

  • 50 Euro (Piraten)
  • 50 Euro (Grüne)
  • 30 Euro (HU)

  • 130 Euro gesamt
  • Rest wird vom Koordinationsteam privat ausgelegt.
  • Einsatzleiter hat vor Ort zugesagt, dass keine Rechnung von BSR kommt

TODO

  • Piratesse: kümmert sich um Piraten
  • Fabio: 10 Euro Rechnung an Piratesse, klären mit Grüne/HU

Material

  • Benutztes Material (Schilder, Transpi, Restkleister) ist in der Piraten-Bundesgeschäftstelle
  • Kleine Plakate müssten für nächste Aktion umgestaltet werden
  • Groß-Transpi kann jedes Jahr neu benutzt werden
  • 2/3 der 1000 Flyer wurden verbraucht, der Rest kann noch abgeholt und ausgelegt werden (leider nicht mehr aktuell)

Räumlichkeiten

Freie Uni für den Transpi-Workshop

  • Pro:Ausreichend Platz, Hilfe durch Freiwillige vor Ort, Vokü, Draußen Arbeiten möglich, man braucht keine Rücksicht auf Fußboden zu nehmen
  • Contra: Schlechte Lage, schwer zu finden
  • Fazit: Piraten-Bundesgeschäftsstelle kann bei zukünftigen piraten-lastigen Aktionen erwogen werden, wenn Bündnispartner keinen Widerspruch einlegen

Haus der Demokratie und Menschenrechte für die Koordinationstreffen

  • Pro: war angemessen
  • Contra: Es gab keine Schnittchen

Redner

  • Redner waren großenteils unzureichend vorbereitet
  • Reden waren wenig aufeinander abgestimmt
  • Es gab viel zu wenig Redner
  • Merke: Unsere Themen sind kein Selbstläufer/erklärer! Wir müssen das den Bürgern schon nahe bringen und dafür eignen sich Reden gut. Und auch wenn es eine Kunstaktion ist, auf der Flyer verteilt werden - Reden haften besser im Gedächtnis. Man kann also auch 5-7 Redner haben, die die verschiedenen Themen erläutern.

Presse

  • Zum Ablauf: Am Freitag vor der Aktion gingen über die Piraten- und grüne Presseverteiler eine gemeinsame PM (Grüne, Piraten & HU Berlin) raus
  • Resultat: Berichte sind überaus mager, lediglich 2 Fotografen waren vor Ort, Bericht lediglich bei Deutschlandfunk (ungeprüft)
  • Zum Vergleich: Bei anderen Aktionen wurde (aus Piratensicht) ähnlich agiert und es gab mehr Feedback
  • Erklärung: Übersättigung bzw. parallele Veranstaltungen (Politcamp, ...), bessere und genauere Absprache des Koordinationsteams untereinander und zwischen den verschiedenen Gruppen wäre notwendig gewesen.

Nachbereitung außerhalb Berlins

Berichte lokaler Gruppen

Es sind einige vertreute Berichte lokaler Aktionen eingetroffen. Einige Auszüge:

Zusammenfassung: Aktionen außerhalb Berlins

  • Außerhalb Berlins haben sich fast nur Piraten-OGs beteiligt
  • Lediglich in Bonn war AK Vorrat mit beteiligt
  • Innerhalb der Piraten ist Werbung gut gelungen
  • In München, Freudenstadt und Freiburg wurde das Motto verändert in "Frühling der Freiheit", eine dauerhafte Aktion, in Würzburg blieb das zentrale Motto
  • #Fail in Niedersachsen (keine Anti-Versammlungsgesetz-Demo in Hannover)

Schlüsse

  • Vor Ort konkretere Ansprechpartner suchen
  • Bei Bundes-Bündnispartnern öfter nachfragen, die einzelnen Ortsgruppen anzusprechen
  • Früher konkrete Aufgaben festlegen (Koordinatio mit Ortsgruppen als besondere Aufgabe)
  • Früher Flyer fertig machen

Gesamt-Fazit

Arbeitsverteilung

Es gab angesichts der Tatsache, dass der Großteil der potentiellen Bündnispartner der Aktion prinzipiell positiv gegenüber standen, recht wenig aktive Unterstützung. Die Arbeit blieb auf recht wenig Schultern hängen, was teilweise demotivierend wirkte.

Gruppenbeteiligung

Es wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Piratenpartei bei der Aktion nicht zu sehr in den Vordergrund zu bringen. Dies ist daran zu erkennen, dass - obwohl der Großteil der Vorbereitung von Piraten gemacht wurde - die Pressemitteilung von mehreren Bündnispartnern erstellt, unterschrieben und versendet wurde, auf den zentralen Flyern, dem Großtranspi und den Schildern keine Piratenkennzeichen zu sehen waren. Wer sich die Fotos von Berlin anschaut, sieht nur eine einzige Piratenflagge. Außerdem wurden wiederholt Berliner Bündnispartner daran erinnert, die einzelnen OGs zu kontaktieren und lokale breite Bündnisse zu bilden. Trotz der Bemühungen - obwohl man dort sicherlich noch wesentlich effektiver hätte vorgehen können, fanden am Ende von den 11 lokalen Events lediglich zwei unter Beteiligung von Nicht-Piraten-Gruppen statt. Das waren Bonn mit AK-Vorrat-Ortsgruppe und Berlin mit Grünen, HU und Ak Vorrat. (Falls jemand mehr weiß, bitte ergänzen)
In drei Städten (Freudenstadt, Freiburg und München) wurde die Berliner Aktionsidee abgewandelt und als Piraten-only-Aktion mit eigenen Flyern und Bannern und Motto ("Frühling der Freiheit") abgehalten. In Strausberg, Potsdam und Magdeburg orientierte man sich an Berlin. Sowohl dort als auch in den übrigen drei Städten (Salzgitter, Hamburg, Würzburg) gingen jedoch fast ausschließlich Piraten-Crews (=Ortsgruppen) auf die Straße und versuchten sich dennoch an die Bitte zu halten, die Piratensymbole im Hintergrund zu halten und das Gemeinsame zu betonen. Es ist jedoch zu betonen, dass - angesichts begrenzter personeller Ressourcen - die Berliner Koordinationsgruppe nut begrenzten Einfluss auf die Zusammensetzung und die genaue Ausgestaltung und Materialwahl vor Ort genommen hat.

Ausblick auf den (aktuell geplanten) dezentralen Aktionstag im Spätsommer

Einige Kommentare aus dem Koordinationsteam

  • 1. Skeptisch, kaum noch zu realisieren| lieber Konzentration auf Demo
  • 2. Frühjahrsputz sollte jährlich veranstaltet werden | offen gegenüber ähnlichen Veranstaltungen im Sommer
  • 3. Piraten sollten auf jeden Fall mitmachen | AK-OGs können evtl. aktiviert werden, da sie sehr liquide sind, wird aber schwierig | wer machts? + rechtzeitig | anfangen Ende April/Anfang Mai | vor Ort braucht man konkrete Ansprechpartner | regionale größere Bündnisse, zB Ost, West, Nord, Süd
  • 4. Wenn Veranstaltung bunt sein soll (Piraten nicht allzu überlastig), müssen AK-OGs stark aktiviert werden

Ausblick

In Anbetracht der Tatsache, dass die Abstimmung auf dem Bündnistreffen in Hamburg interpretationsbedüftig war und auf der ML dazu noch diskutiert wird, ist das Stattfinden des dezentralen Aktionstages zum aktuellen Zeitpunkt als unsicher anzusehen. Diese Situation sollte baldmöglichst durch eine Entscheidungsfindung dazu gelöst werden. Denn wenn der dezentrale Aktionstag ein Erfolg werden und gleichzeitig nicht die zentrale Demo im September gefährden soll, dann ist dafür noch einiges an Vorbereitung zu tun. Die AK-Ortsgruppen sind momentan in einem anderen Zustand als 2008. Während man damals noch damit auskam, zentral Material, Ideen und Pressearbeit anzubieten, wird man diesmal voraussichtlich aktiver den Kontakt zu den Gruppen und sich dort einen Ansprechpartner vor Ort suchen müssen.

Eine besondere Frage wird die Einbindung der Piraten-Ortsgruppen sein, die sich voraussichtlich sehr aktiv an dem dezentralen Aktionstag beteiligen würden. Die Lösung für das immanente "Problem" der visuell sehr dominanten Piratengruppen kann nur die stärkere Aktivierung von lokalen Gruppen sein. Zum Einen über andere Parteien, zum Anderen über Bürgerrechtsgruppen wie den AK Vorrat. Evtl. gibt es auch die Möglichkeit neue Initiativen und Bündnisse zu erschließen. (Wer hat denn eigentlich dieses Jahr das Aktion Mensch-Filmfest organisiert?)


(***) Netterweise wurde noch ein Bericht der Potsdamer OG zur 2008-Aktion beigesteuert:

  • Die 2008 er Aktion sollte ein Critical Mass durch Potsdam werden. Anwesend waren am Ende rund 40-50 Fahrradfahrer. "Begünstigt" wurde die Teilnehmerzahl durch mangelde Koordination einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin. Die Teilnehmer hatten keine Transparente o.ä. vorbereitet und war daher zu unauffällig. Sprechchöre waren im Verkehr zu leise. Die Veranstaltung wurde zu früh namentlich public, deswegen musste sie als ordnungsgemäße Demo angemeldet werden. Vor uns Polizeiwagen, hinter uns Polizeiwagen. Das hat einigen Teilnehmern nicht gefallen. Die Polizeibegleitung war relativ harsch in ihrem Umgang. Die Route führte quer durch Potsdam, die Fahrbahn wurde jeweils abgesperrt. Teile der Teilnehmer haben sich durchgesetzt und haben die Route für alle verändert. Es gab Ärger mit der Polizei, die erst Monate danach begelegt wurden. Als Empfehlung, ein Critical Mass sollte nur in Großstädten stattfinden und analog eines Flashmobs angekündigt werden. Die Aussicht viele Teilnehmer zu erreichen ist gegeben. Den Teilnehmern sollten Transparente, Musik für die Fahrt zur Verfügung gestellt werden. Am Ende sollte es sowas wie ein Grillabend geben. Etwas Vorsicht und Absprache sollte man mit der Gemeinde der Fahrradaktivisten treffen, teilweise besteht dort der Wille die StVo unter keinen Umständen einzuhalten ^^.
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