Ultraschnellabstimmung

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Unter dem Arbeitstitel Ultraschnellabstimmung wird eine Abstimmung dazu vorbereitet, ob und wie wir unser aktuelles Konsens-Verfahren um eine zeitliche Komponente bereichern wollen.

Konsens ist eine Form von ad-hoc-Abstimmung, um ein zeitnahes Meinungsbild über die ML zu erreichen. Hier wird deutlich weniger Zeit benötigt als für eine Schnellabstimmung im Wiki. Der Preis für diese Geschwindigkeit ist der Verzicht auf die Gewichtung von Stimmen. Alle dafür-Stimmen zählen gemeinsam 1, alle dagegen-Stimmen ebenfalls.

Startpunkt

Wer Konsens auf der ML einholen will, muss eine klare Positiv-Aussage in einer Mail formulieren und diese mit einem aussagekräftigen Betreff, indem "Konsensantrag" oder "Konsens" enthalten ist, posten. Er sollte seine eigene dafür-Stimme eintragen. Wäre er dagegen, wäre die Mail reine Verschwendung, denn der Antrag scheitert direkt mit seiner Veröffentlichung.

Eine Enthaltung ist als fragwürdig anzusehen, da hierdurch ebenfalls impliziert würde, dass Konsens auf der ML mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreicht werden wird. In einem solchen Falle sollte man sofort über Schnellabstimmung, Abstimmung oder Schweigen nachdenken.

Scheitern

Ein Versuch, über eine unserer Mailinglisten Konsens herbeizuführen bzw. sichtbar zu machen, scheitert bekanntlich am ersten [x] dagegen. Bis zu dieser entscheidenden Wortmeldung hat jedes Schweigen und jede Antwort-Mail, die nichts als ein [x] dafür enthält, kaum mehr als Belastung für Mail-Server und Listen-Leser zu bieten.

Das sehe ich nicht so. Erstens sollte ein Konsensantrag nicht so statisch gesehen werden. Eine Gegenstimme wird in der Regel auch begründet und kann zu einer Diskussion und zu einem geänderten Konsens führen. Eigentlich sollte die Diskussion über eine Idee schon vor einem Konsensantrag erfolgen. Zweitens haben wir bereits einen Konsens darüber, dass die Konsensfindung im Wiki erfolgen soll. Wenn das konsequent so gemacht würde wäre die Liste stark entlastet. --roam 01:26, 20. Okt. 2008 (CEST)
die nichts mehr als ein [x] dafür enthält hatte ich geschrieben. Argumente oder sonstige Bemerkungen sind ja durchaus willkommen - aber seien wir ehrlich, es gibt diese reinen dafür-Stimmen. Allerdings dienen sie auch der "Verbindungshaltung", man sieht der Server läuft noch usw. --Peu 08:41, 20. Okt. 2008 (CEST)
Eine sieht zumindest dass sich Leute mit dem Vorschlag beschäftigt haben. Aber bei Deinem Vorschlag Konsensfindung im Wiki würde man das auch sehen und ob der Server noch läuft sieht man ja an den Mails zu anderen Themen. --roam 11:28, 20. Okt. 2008 (CEST)
Siehe übrigens 1.Punkt auf der Diskussionsseite. Das Wiki ist voll von schleichendem Konsens - deshalb mag ich Wikis ja auch so. --Peu 12:00, 20. Okt. 2008 (CEST)

Es ist außerdem nie klar benannt worden, wie viele dafür-Stimmen notwendig sind bzw. wieviel Zeit genau zu verstreichen hat bis der Konsens auf der Liste als abgesichert gilt.

Und das ist auch gut so, schließlich hängt das davon ab wie dringend eine Entscheidung ist und wieviel Diskussionsbedarf es gibt. Für alles andere gibt es die Abstimmungen. --roam 01:26, 20. Okt. 2008 (CEST)

Erfolg

Um den Erfolg des Antrags anhand ähnlich klarer und verständlicher Kriterien bemessen zu können, wie ein Scheitern, sollte ein Zeitrahmen vorgegeben werden. Dieser Zeitrahmen sollte deutlich unter dem einer Schnellabstimmung liegen (derzeit 48 Stunden).

Eine Schnellabstimmung dauert minimal fünf Tage, IIRC. --roam 01:28, 20. Okt. 2008 (CEST)

Beispiele könnten sein:

  • innerhalb von 24 Stunden
  • bis morgen 23:59:59
  • bis 23:59:59 des nächsten Werktages
  • innerhalb der nächsten X Stunden (weniger oder deutlich weniger als 24, in der Gewissheit, dass es repräsentative Wortmeldungen gibt)
Das wird auch in dringenden Fällen schon so gehandhabt. --roam 01:28, 20. Okt. 2008 (CEST)
Zeitrahmen sollte also immer angegeben werden, vielleicht als Wunsch formuliert und ausgedehnt, wenn Bedenken laut werden? (Das verlangt eine enorme Listenkultur /-disziplin) --Peu 08:41, 20. Okt. 2008 (CEST)
Wäre m.E. sinnvoll, ich persönlich gehe aber, wenn er nicht angegeben wird und keine Bedenken kommen, von fünf Tagen aus. Der Zeitrahmen orientiert sich an den Abstimmungsregeln und in dieser Zeit sollte jede ihre Mails einmal gelesen haben. --roam 11:32, 20. Okt. 2008 (CEST)
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