Speicherdauer

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| Vodafone D2 (Mobil)
| Vodafone D2 (Mobil)
| Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen) einschließlich IMSI, IMEI und Standortdaten: '''7 Tage''' (wenn gebührenpflichtig, dann ohne Standortdaten '''30 Tage'''). Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen): '''180 Tage''' (auch bei Flatrate), IMEI: '''80 Tage''', IMSI und Standortdaten '''30 Tage''' (bei Prepaid '''60 Tage'''), auf Kundenwunsch '''30 Tage''', bei SMS '''7 Tage'''. Verbindungsdaten (erfolglose ausgehende Verbindungsversuche): '''keine Speicherung'''. IP-Adressen UMTS-Netz: Rückverfolgung offenbar möglich (NAT mit Portspeicherung).
| Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen) einschließlich IMSI, IMEI und Standortdaten: '''7 Tage''' (wenn gebührenpflichtig, dann ohne Standortdaten '''30 Tage'''). Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen): '''180 Tage''' (auch bei Flatrate), IMEI: '''80 Tage''', IMSI und Standortdaten '''30 Tage''' (bei Prepaid '''60 Tage'''), auf Kundenwunsch '''30 Tage''', bei SMS '''7 Tage'''. Verbindungsdaten (erfolglose ausgehende Verbindungsversuche): '''keine Speicherung'''. IP-Adressen UMTS-Netz: Rückverfolgung offenbar möglich (NAT mit Portspeicherung).
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| Vodafone/Arcor (Festnetz/DSL)
| Vodafone/Arcor (Festnetz/DSL)
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| Verbindungsdaten (eingehende und ausgehende Verbindungen): '''92 Tage'''. IP-Adressen bei Internetzugang: '''keine''' Speicherung.
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| Verbindungsdaten (eingehende und ausgehende Verbindungen): '''92 Tage'''. IP-Adressen bei Internetzugang: '''sechs Monate''' Speicherung.
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| web.de
| web.de
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====17.01.2012====
====17.01.2012====
Vodafone speichert eingehende Anruf-Versuche 7 Tage lang. [https://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/bessere-zeiten-fuer-verbrecher-id6257011.html Quelle]
Vodafone speichert eingehende Anruf-Versuche 7 Tage lang. [https://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/bessere-zeiten-fuer-verbrecher-id6257011.html Quelle]
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====06.07.2012====
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Vodafon speichert Verbindungsdaten für Internetverbindungen sechs Monate lang. Herausgegeben werden personbezogene Daten von Kunden nach Anzeige bei der Polizei. Eine postalische Anfrage mit folglicher Auskunft ist möglich und bedarf rein den gespeicherten Verbindungsdaten mit Zeitstempel und der originalen Unterschrift des Absenders. Wer zu dieser postalischen Auskunft berechtigt ist konnte nicht geklärt werden. Naheliegend sind Anwälte und gar Privatpersonen, sofern eine (nach Aussage des Antragsstellers) Straftat vorliegt.
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Quelle: Telefonat 06. Juli 2012, mit der Hotline von Vodafon
===web.de===
===web.de===

Revision as of 13:28, 6 July 2012

Wir fragen Telekommunikationsunternehmen, ob und wie lange sie gegenwärtig Informationen über unser Kommunikationsverhalten speichern. Die Antworten werden hier gesammelt.

Contents

Vorlagen für Anfragen zur Speicherdauer von Telekommunikationsdaten

Vorschlag für eine Anfrage an Internet-Zugangsanbieter

...............................................................
Name, Vorname

...............................................................
Straße

...............................................................
PLZ, Ort

..............................................................
Firma, Providername

z. Hd. des/der Kundenbetreuung/Rechtsabteilung

..............................................................
PLZ, Ort


..............................................................
Ort/Datum


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Kunde Ihres Dienstes und habe die Kundennummern

...............................................................

Gemäß § 34 BDSG und § 93 TKG habe ich einen Anspruch darauf, Auskunft über die zu meiner Person gespeicherten Daten zu erhalten.

Daher fordere ich Sie auf, mir folgendes mitzuteilen:

  1. Speichern Sie oder ein anderes Unternehmen (§ 11 BDSG) über das Ende meiner Internetverbindungen hinaus, welche IP-Adresse mir wann zugewiesen war? Wenn ja, für wieviele Tage erfolgt die Speicherung?
  2. Ferner fordere ich Auskunft über die gegenwärtig zu meinem Konto gespeicherten IP-Adressen und sonstigen Verkehrsdaten.

Ich fordere Sie hiermit auf, mir diese Auskünfte innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu erteilen. Sollten Sie eine Fristverlängerung benötigen, bitte ich um eine entsprechende Zwischennachricht.

Darüber hinaus weise ich nochmals ausdrücklich darauf hin, dass ich der Speicherung meiner Verbindungsdaten widerspreche! Die Daten sind nicht abrechnungsrelevant und dürfen daher nicht gespeichert werden. Ich bitte um entsprechende Bestätigung, dass keine Speicherung erfolgt.

Mit freundlichen Grüßen

...............................................................

Vorschlag für eine Anfrage an einen Mobilfunkanbieter

...............................................................
Name, Vorname

...............................................................
Straße

...............................................................
PLZ, Ort

..............................................................
Firma, Providername

z. Hd. des/der Kundenbetreuung/Rechtsabteilung

..............................................................
PLZ, Ort


..............................................................
Ort/Datum


Auskunftserteilung gemäß § 34 BDSG

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich um Auskunft über die zu meiner Person bei Ihnen gespeicherten Verkehrsdaten gemäß § 34 BDSG.

Ich bitte insbesondere um Auskunft über die zu meiner Person bzw. zu meinem Anschluss gespeicherten Daten, die bei der Herstellung von TK-Verbindungen bzw. bei einem versuchten Verbindungsaufbau angefallen sind, also Call Data Records bzw. gespeicherte Teile davon, sowie sonstige bei der Erbringung von Verbindungsleistungen eventuell angefallene Daten.

Bitte schlüsseln Sie dabei auf, welche Daten jeweils zu welchen Zwecken und wie lange bzw. bis zu welchem Ereignis und auf welcher gesetzlichen bzw. vertraglichen Rechtsgrundlage gespeichert werden.

Zum besseren Verständnis bitte ich um eine tabellarische Darstellung nach Datenarten bzw. Datensatzfeldern.

Nur für den Fall, dass neben den CDRs auch gesondert Funkzellendaten gespeichert werden, welche meinen Anschluss betreffen (könne), bezieht sich mein Auskunftsersuchen auch auf diese.

Sollte wegen der Menge der Daten eine Mitteilung in Papierform unangemessen sein, bitte ich um Rücksprache über das Format der Auskunfterteilung in elektronischer Form.

Ich bitte Sie, die Auskunft innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu erteilen.

Bitte bestätigen Sie mir kurz den Eingang dieser Nachricht und senden Sie mir die Auskunft postalisch zu.

Zur Identifikation meiner Person gebe ich Ihnen nachstehende Informationen bekannt. Diese Daten dürfen allein zur Beantwortung dieses Schreibens verwendet und ausdrücklich nicht für andere Zwecke verwendet werden. Sie dürfen keinesfalls an Dritte weitergeleitet werden.

Rufnummer:

..............................................................

Kundenkonto:

..............................................................

Mit freundlichen Grüßen,

...............................................................

Mitmachen

Bitte stellen Sie die Antwort Ihres Anbieters in die Liste unten ein, oder schicken Sie sie uns per E-Mail.

Rechtslage Kündigungsrecht

Speichert ein Anbieter auf Vorrat oder teilt er nicht klar mit, dass er dies unterlässt, kann man ordentlich kündigen (also zum Ende der Vertragslaufzeit).

Eine außerordentliche, fristlose Kündigung ist nur unter den Voraussetzungen des § 314 BGB zulässig und setzt einen wichtigen Grund voraus, dessentwegen dem Kunden die weitere Nutzung des Dienstes nicht mehr zumutbar ist. Wer beispielsweise vertrauliche Telefonate mit Beratungsstellen o.ä. führt oder sogar selbst Berufsgeheimnisträger ist, wird dies begründen können. Uns sind noch keine Gerichtsentscheidungen zu der Frage bekannt, ob eine rechtswidrige Vorratsdatenspeicherung eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Wer rechtsschutzversichert ist, sollte dies mithilfe eines guten Anwalts (z.B. Fachanwalt für IT-Recht) einmal klären lassen.

Speicherdauer (Übersicht)

  • rot = speichert auf Vorrat
  • gelb = speichert teilweise auf Vorrat
  • grün = speichert nicht auf Vorrat
Provider Aussage
1&1 Internet AG IP-Adressen bei Internetzugang: abhängig vom Vorleistungsanbieter (siehe Telekom/Vodafone/Telefonica/QSC). IP-Adressen bei Internettelefonie (VoIP): 60 Tage. IP-Adressen bei E-Mail-Nutzung: 60 Tage.
Alice (Telefónica) Verbindungsdaten (ein- und ausgehende Verbindungen): 180 Tage, auf Kundenwunsch "sofortige" (?) Löschung. IP-Adressen bei Internetzugang: keine Speicherung bei selbst realisierten Anschlüssen, ansonsten siehe Telekom Deutschland, QSC, Telefónica o2
AOL IP-Adressen bei Internetzugang: 5 Tage. IP-Adressen bei AIM und ICQ-Nutzung: 14 Tage.
BT Verbindungsdaten (ein- und ausgehende Verbindungen): 180 Tage.
Congstar Tochterfirma der Deutsche Telekom AG (siehe Telekom Deutschland)
Deutsche Telekom siehe Telekom Deutschland
e-plus Verbindungsdaten (eingehende und ausgehende Verbindungen) samt IMEI, IMSI und Standortkennung sowie IP-Adressen: 90 Tage, auch bei Prepaid-Karten. Verbindungsdaten (erfolglose ausgehende Verbindungsversuche): keine Speicherung. IP-Adressen bei Internetzugang über UMTS-Netz: keine Rückverfolgung möglich (NAT ohne Portspeicherung).
Easybell IP-Adressen bei Internetzugang: 7 Tage.
EWETEL IP-Adressen bei Internetzugang: 2 Tage.
Freenet IP-Adressen: keine Speicherung
GMX Internetzugang: siehe 1&1 Internet AG. IP-Adressen bei E-Mail-Nutzung: die beim jeweils letzten Login genutzte IP-Adresse ist gespeichert.
Hotmail (Microsoft) IP-Adressen bei E-Mail-Nutzung: 60 Tage.
Kabel Deutschland IP-Adressen bei Internetzugang: 2 Tage
KabelBW Adresszuweisung per DHCP. Im Regelfall hat der Kunde über Jahre die gleiche IP. Speicherung somit überflüssig.
KielNET Verbindungsdaten (sofern nicht abrechnungsrelevant): keine Speicherung. Abrechnungsrelevante Verbindungsdaten: 90 Tage (Kürzung der Nummer möglich). IP-Adressen: keine Speicherung.
M-Net Verbindungsdaten (ein- und ausgehende Verbindungen): 180 Tage. IP-Adressen bei Internetzugang: 3 Tage.
Manitu Keine Speicherung. Allerdings Vergabe statischer IPs, so dass sich VDS im Bereich Internetzugang erübrigt.
Microsoft Hotmail IP-Adressen: unbegrenzt.
NetCologne IP-Adressen bei Internetzugang: 4 Tage
QSC 7-tägige Speicherung von IP-Adressen bei Internetzugang
Telekom Deutschland (Festnetz) Verbindungsdaten (nur abgehend): 80 Tage, außer wenn der Kunde sofortige Löschung wünscht oder eine Flatrate nutzt (dann 3 Tage). Erfolglose Verbindungsversuche: keine Speicherung. IP-Adressen bei Internetzugang: 7 Tage. Verbindungsdaten der Kunden anderer TK-Anbieter bei Nutzung des Festnetzes der DTAG: 120 Tage
Telekom Deutschland (T-Mobile) Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen) einschließlich IMSI und IMEI: 30 Tage. Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen): 80-180 Tage, bei Flatrate 30 Tage, IMSI und IMEI: 30 Tage, auf Kundenwunsch Löschung aller Verbindungsdaten mit Rechnungsversand. Verbindungsdaten (erfolglose ausgehende Verbindungsversuche): bei Prepaidkarten 30 Tage, sonst keine Speicherung. Standortdaten (ein- und ausgehende Verbindungen): 30 Tage. IP-Adressen bei Internetzugang: 30 Tage. IP-Adressen UMTS-Netz: keine Rückverfolgung möglich (NAT ohne Portspeicherung).
T-Online Tochterfirma der Deutsche Telekom AG (siehe Telekom Deutschland Festnetz)
Telefónica o2 Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen): 30 Tage (für Verbindungen aus dem o2-Netz: 7 Tage), jedoch IMEI, IMSI, Standortdaten, erfolglose Verbindungsversuche, SMS-Verbindungen: 7 Tage. Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen) samt IMSI und Standortdaten: 182 Tage, auf Kundenwunsch 30 Tage, IMEI, erfolglose Verbindungsversuche und Verbindungen zu 0800: 7 Tage. IP-Adressen bei Internetzugang: 7 Tage. IP-Adressen UMTS-Netz: keine Rückverfolgung möglich (NAT ohne Portspeicherung).
Unity Media IP-Adressen bei Internetzugang: unbegrenzt, solange Modem eingeschaltet
Versatel IP-Adressen bei Internetzugang: 0 oder 3 oder 4 Tage (widersprüchliche Aussagen)
Vodafone D2 (Mobil) Verbindungsdaten (eingehende Verbindungen) einschließlich IMSI, IMEI und Standortdaten: 7 Tage (wenn gebührenpflichtig, dann ohne Standortdaten 30 Tage). Verbindungsdaten (ausgehende Verbindungen): 180 Tage (auch bei Flatrate), IMEI: 80 Tage, IMSI und Standortdaten 30 Tage (bei Prepaid 60 Tage), auf Kundenwunsch 30 Tage, bei SMS 7 Tage. Verbindungsdaten (erfolglose ausgehende Verbindungsversuche): keine Speicherung. IP-Adressen UMTS-Netz: Rückverfolgung offenbar möglich (NAT mit Portspeicherung).
Vodafone/Arcor (Festnetz/DSL) Verbindungsdaten (eingehende und ausgehende Verbindungen): 92 Tage. IP-Adressen bei Internetzugang: sechs Monate Speicherung.
web.de Internetzugang: siehe 1&1 Internet AG. IP-Adressen bei E-Mail-Nutzung: 30 Tage.
Yahoo Mail IP-Adressen bei E-Mail-Nutzung: keine Speicherung.

Weitere Übersichten

Gesammelte Auskünfte

Erteilte Auskünfte über die Speicherdauer bitte hier mit Datum eintragen:

1&1

04.08.2010

Vom 4. August 2010:

„Sehr geehrter Herr xxxxxxxxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die 1&1 Internet AG speichert im betreffenden RADIUS-Server die zu Ihrem DSL-Anschluss angefallenen Verkehrsdaten bis zu 7 Tage. Rechtsgrundlage der Speicherung ist § 100 TKG.

Die Auskunft kann nur Verkehrsdaten enthalten, die beim betreffenden RADIUS-Server der 1&1 Internet AG anfallen. Soweit aus technischen Gründen eine Einwahl über einen anderen RADIUS-Server des Netzbetreibers erfolgt, können wir hierzu keine Auskunft erteilen; insoweit erfolgt auch keine Speicherung durch die 1&1 Internet AG. Die Auskunft beinhaltet IP-Nummern, soweit diese durch den Netzbetreiber der 1&1 Internet AG zur Verfügung gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass durch das Urteil des BVerfG keine Daten in der sog. Vorratsdatenspeicherung mehr gespeichert werden.

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxxxxx xxxx Datenschutz 1&1 Internet AG“

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei 1&1 60 Tage lang gespeichert.

18.12.2010

In einem Blog von 1und1 [1] wurde am 18.Dezember 2010 seitens eines Kunden vermerkt, dass 1und1-Mitarbeiter ihn von einer 6monatigen Speicherdauer im Rahmen eines "Datengesetzes" schriftlich und telefonisch in Kenntnis gesetzt haben. 1und1 hat das nicht dementiert.

Diese Angabe bezieht sich vermutlich auf Telefon-Verbindungsdaten, nicht auf die IP-Adresse.

29.08.2011

Die 1&1 Internet AG speichert im betreffenden RADIUS-Server die zu Ihrem DSL-Anschluss angefallenen Verkehrsdaten bis zu 7 Tage. Rechtsgrundlage der Speicherung ist § 100 TKG. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Beauskunftung über einen weiter zurückliegenden Zeitraum nicht möglich ist.

Die Auskunft enthält nur Verkehrsdaten, die beim betreffenden RADIUS-Server der 1&1 Internet AG anfallen. Soweit aus technischen Gründen eine Einwahl über einen anderen RADIUS-Server des Netzbetreibers erfolgt, können wir hierzu keine Auskunft erteilen; insoweit erfolgt auch keine Speicherung durch die 1&1 Internet AG. Die Auskunft beinhaltet IP-Nummern, soweit diese durch den Netzbetreiber der 1&1 Internet AG zur Verfügung gestellt werden.

Alice/HanseNet

22.07.2010

Auskunft vom 22.07.2010:

"IP-Adressen werden unmittelbar nach Ende einer Internetsitzung gelöscht, da deren Speicherung für die Abrechnung nicht erforderlich ist.

Die Verkehrsdaten aus Telefongesprächen werden zum Zwecke der Abrechnung gespeichert. Die abrechnungsrelevanten Daten werden frühestens 8 Wochen, spätestens 6 Monate nach Rechnungsversand gelöscht."

14.10.2010

Auskunft vom 14.10.2010 (Auskunft als Privatkunde)

Sehr geehrter Herr ...,

(...) Um unseren Kunden DSL-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen, arbeiten wir mit anderen Dienstleistern zusammen. Diese speichern teilweise die IP-Adresse bis zu 7 Tagen aus Gründen der Abrechnung oder der Fehlererkennung und -behebung.

Wenn sich ein Dienstleister aus den dargestellten Gründen für eine Speicherung entschieden hat, hat eine Beauskunftung innerhalb dieser Speicherfrist auf Anfrage einer Strafverfolgungsbehörde oder eines Gerichtsbeschlusses zu erfolgen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen hiermit weiterhelfen konnten.

Mit freundlichen Grüßen Ihr Alice Team (...)

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei HanseNet überhaupt nicht gespeichert, jedoch bei dem Mutterkonzern Telefonica Deutschland 21 Tage lang. Herrmann nannte einen Fall, in dem die Rückverfolgung der IP-Adresse eines HanseNet-Kunden möglich war ("Die im sog. Header der E-Mail mit übermittelte IP-Adresse konnte dem Provider HanseNet zugeordnet werden. Eine dortige Erhebung der Verkehrsdaten und Bestandsdaten ergab die Zuordnung dieser IP-Adresse zu einer konkreten Person in München.").

17.01.2011

Auskunft vom 17.01.2011 (Auskunft als Privatkunde)

Sehr geehrter ...,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bei HanseNet werden IP-Adressen grundsätzlich direkt nach Sitzungsende gelöscht. Ausnahmen hiervon gibt es nur bei Gerichtsbeschlüssen oder auf Anordnung einer Strafverfolgungsbehörde.

19.01.2011

Auszug vom 19.01.2011 aus dem Internet-Kundencenter eines frisch abgeschlossenen Alice Light Max flat Vertrages (Kundencenter/Rechnung/Einstellungen, nicht änderbar):

Speicherzeit für Verbindungen: 6 Monate

23.03.2011

Auskunft vom 23.03.2011 (Anfrage via E-Mail als Privatkunde)

"(...) vielen Dank für Ihre E-Mail.

Um unseren Kunden DSL-Anschlüsse zur Verfügung zu stellen, arbeiten wir mit anderen Dienstleistern zusammen. Diese speichern teilweise die IP-Adressen bis zu 7 Tagen aus Gründen der Fehlererkennung und -behebung. (...)"

27.04.2011

Telefonische Auskunft vom 27.04.2011 (Gespräch über Kündigungsgrund)

Ich bin (noch) Kunde einer Alice-DSL-Flatrate und habe den Vertrag im April gekündigt. Daraufhin wurde ich vom Alice-Kundencenter angerufen und nach dem Grund der Kündigung gefragt. Als Grund nannte ich, dass ich eine Abmahnung erhalten hatte weil Alice meine IP-Adresse über das Verbindungsende hinaus zu meinem Anschluss zugeordnet hatte. Die Dame von Alice wusste dazu nichts zu sagen und erkundigte sich bei Kollegen. Daraufhin sagte sie mir, dass bei ihnen keine solche Speicherung stattfinden würde. Wie sich mein Fall dann erklären lässt, konnte sie nicht beantworten. - In meinem Fall war die Verbindung einen Tag bevor vor dem Landgericht auf Herausgabe geklagt wurde bereits beendet worden. Also muss über das Ende der Verbindung hinaus gespeichert worden sein. Die Aussagen von Alice in der obigen Auskunft vom 17.01.2011 sind dementsprechend unglaubwürdig.

Kann es nicht sein, dass ein Quick Freeze-Verfahren angewandt worden ist, dass Hansenet also "auf Zuruf" der Anwaltskanzlei oder wegen einstweiliger Anordnung des Gerichts nur deine IP-Adresse aufbewahrt hat?
Vielleicht! Jedoch habe ich ebenfalls 2 unberechtigte Abmahnungen erhalten. Aus einer Abmahnung geht hervor, dass die Verbindungsdaten erst 7 Tage nach der angeblichen Rechtsverletzung auf Anordnung des Gerichts meinem Anschluss zugeordnet werden konnten. Wenn es so ist, dass die Daten sofort nach Beendigung der Verbindung gelöscht bzw. gar nicht erst gespeichert werden, dann dürften diese ja auch nicht 7 Tage später wieder abrufbar sein.
Zudem fällt auf, dass die Abmahnungen alle aus dem Monat April stammen. In der Wikipedia steht: "Seit 1. April 2011 firmiert das Unternehmen nach abgeschlossener Integration des Festnetz-Anbieters HanseNet daher unter dem neuen Namen Telefónica Germany.". Vermutlich besteht da der Zusammenhang.

01.08.2011

"Die Antragsgegnerin (Telefónica Germany GmbH & Co. OHG) hat in einem Merkblatt ,Urheberrechtsanfragen' nach § 101 UrhG vom 01.04.2011 mitgeteilt, dass die Adressen, die der ehemaligen H (HanseNet Telekommunikation GmbH) zuzuordnen sind, im Gegensatz zu den Adressen, die der ... zugeordnet sind, generell nicht gespeichert werden. (...) Die Antragsgegnerin vertritt die Auffassung, es nicht möglich, nach Beendigung einer Internetverbindung noch zu rekonstruieren, welchen Kunden eine IP-Adresse zugeordnet sei."

Quelle

24.08.2011

Alice - Online-Portal -> Meine Daten | Kontaktdaten -> Datenschutzeinstellungen

Datenschutzeinstellungen :

[x] per Post unter der auf der Seite "Meine Daten auf einen Blick" angegebenen Postadresse [x] per Telefon unter der/den auf der Seite "Meine Daten auf einen Blick" angegebenen Telefonnummer/n [x] per SMS/MMS unter der/den auf der Seite "Meine Daten auf einen Blick" angegebenen Telefonnummer/n

Verkehrsdaten [ ] Ich bin damit einverstanden, dass Telefónica Germany bestimmte Verkehrsdaten (meine in Anspruch genommenen Telefondienste nach Art und Umfang, Nummern der daran beteiligten Anschlüsse, Beginn und Ende der jeweiligen Telefonverbindung nach Datum und Uhrzeit sowie ggf. übermittelte Datenmengen) zur bedarfsgerechten Gestaltung und Vermarktung von Telekommunikationsdiensten für einen Zeitraum von sechs Monaten ab dem jeweiligen Verbindungsende verwendet.

Kein Kontakt [ ] Ich möchte von Telefónica Germany nicht zu werblichen Zwecken kontaktiert werden. E-Mail-Kontakt-Center. Informationen und Newsletter per E-Mail


( Der Vertrag wurde vor ~2 Jahren abgeschlossen und seither die Einstellungen nicht geändert. )

21.01.2012

"Die IP-Adressen werden grundsätzlich direkt nach Sitzungsende gelöscht. Ausnahmen hiervon gibt es nur bei Gerichtsbeschlüssen oder auf Anordnung einer Strafverfolgungsbehörde."


AOL

23.11.2011

IP logs for the AIM and ICQ messaging services are stored for up to 90 days. Quelle

Die IP-Adresse bei ICQ wird auch länger gespeichert. In Deutschland wird die IP-Adresse über die AOL DEUTSCHLAND MEDIEN GMBH in HAMBURG aus den USA angefragt und Behörden zur Verfügung gestellt. Gerne bietet AOL DEUTSCHLAND MEDIEN GMBH den Behörden an, für bsw. 3 Monate im Vorraus alle Login-Daten zu speichern und zur Verfügung zu stellen. (Quelle -> eigene Erlebnisse)

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei AOL fünf Tage lang gespeichert.

Arcor/Vodafone

13.07.2010

Hat am 13.07.2010 geantwortet:

„Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Mail vom 03.07.2010. Darin fragen Sie an, wie lange dynamisch vergebene IP-Adressen in unserem Hause gespeichert werden.

Diesbezüglich können wir Ihnen folgendes mitteilen:

Die Zuordnung Ihres Accounts zu einer dynamisch vergebenen IP-Adresse bei der DSL-Einwahl wird nicht zur Abrechnung benötigt. Weiterhin sind zur Zeit die Speicherverpflichtungen der sog. Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht außer Kraft gesetzt worden.

Demgemäß wird die Zuordnung einer dynamischen IP-Adresse zu einem DSL-Nutzeraccount bereits kurz nach Beendigung der DSL-Verbindung gelöscht.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Information weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Datenschutzbeauftragter“

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei Vodafone und Arcor überhaupt nicht gespeichert.

06.12.2010

Auskunft vom 06.12.2010 (Auskunft als Privatkunde)

Sehr geehrter Herr XXXXXXX,

die Zuordnung einer dynamische vergebenen IP-Adresse zu einem DSL-Kunden wird zur Zeit am Ende der Verbindung gelöscht. Ebenso werden Dauer der Verbindung und Datenvolumen bei Pauschaltarifen nach Verbindungsende verworfen. Dies gilt bis zur Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung durch den Gesetzgeber.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. XXXXXXXX XXXX Datenschutz/Informationssicherheit

Vodafone D2 GmbH Adresse: Alfred-Herrhausen-Allee 1, 65760 Eschborn


29.10.2011

Mitteilung einer Staatsanwaltschaft

Die IP-Adresse aus dem mobilen Internetzugang (gestohlenes Smartphone hat mit neuer D2-Karte Daten abgerufen) ist wegen "Proxy" nicht rückverfolgbar und konnte nicht beauskunftet werden.

Deutsche Telekom AG

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei der DTAG sieben Tage lang gespeichert, bei T-Mobile/D1 30 Tage lang.

23.03.2011

Sehr geehrter Herr xxx,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Deutsche Telekom AG speichert die dynamisch zugewiesenen IP-Adressen für die Dauer von sieben Tagen zur Missbrauchsbekämpfung. Diese Vorgehensweise ist mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit als zuständige Aufsichtsbehörde abgestimmt. Zudem wurde die kurzzeitige Speicherpraxis, welche in unseren Datenschutzhinweisen bei Vertragsabschluss beschrieben und auch Vertragsbestandteil zwischen unseren Kunden und der Deutschen Telekom ist, durch zahlreiche Gerichtsurteile bestätigt. Insofern erfolgt hier keine Speicherung von IP-Adressen für Abrechnungszwecke, sondern lediglich zur Missbrauchsbekämpfung.

Zudem dürfen Auskünfte über personenbezogene Daten unserer Kunden ausschließlich an staatliche Bedarfsträger (z. B. Strafverfolgungsbehörden und Gerichte) zum Zwecke der Strafverfolgung und Gefahrenabwehr erteilt werden. Eine Herausgabe der Daten an sonstige Dritte erfolgt grundsätzlich nicht.

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz erhalten Sie unter http://www.telekom.de/datenschutz.

Mit freundlichen Grüßen

Deutsche Telekom AG Konzerndatenschutz

17.01.2012

Die Telekom speichert eingehende Anruf-Versuche 30 Tage lang. Quelle

Eplus

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei EPlus 90 Tage lang gespeichert.

29.11.2010

Sehr geehrte[...],

[...]

Vorab können wir Ihnen bereits in allgemeiner Form mitteilen, 
dass eine Speicherung von IP-Adressen in unseren Systemen 
grundsätzlich nicht stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen, 

...

SIA Internal Audit & Data Protection 
E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG
E-Plus-Straße 1
40472 Düsseldorf

17.01.2012

Eplus speichert eingehende Anruf-Versuche nicht. Quelle

Easybell

19.01.2012

Sehr geehrter XXXX,

Datenschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher beantworten wir gerne ihre Anfrage.

Die easybell GmbH speichert in ihren eigenen Systemen keine IP Adressen oder sonstige Verkehrsdaten, die nicht abrechnungsrelevant sind.

Nach Login unserer Kunden werden für die jeweilige Verbindung IP-Adressen des Dienstleisters nacamar GmbH dynamisch zugewiesen. Die nacamar GmbH hat uns versichert, dass die Speicherung entsprechend der Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes, des Telekommunikationsgesetzes sowie in Einklang mit der aktuellsten Rechtsprechung erfolgt. Dies bedeutet derzeit, dass dynamisch vergebene IP Adressen spätestens nach 7 Tagen gelöscht werden.

Wir können Ihnen darüberhinaus zusichern, dass entgegen dem Prozedere bei einigen anderen Anbietern die easybell GmbH die IP-Adressen nicht zum Zweck der Entgeltermittlung und Abrechnung erhebt oder verwendet.

Gem. § 96 Abs. 1 S. 3 TKG sind Verkehrsdaten vom Diensteanbieter nach Beendigung der Verbindung unverzüglich zu löschen. § 100 TKG erlaubt dagegen, dass ein Diensteanbieter zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen oder Fehlern an Telekommunikationsanlagen unter anderem die Verkehrsdaten der Teilnehmer und Nutzer erheben und verwenden darf, soweit dies für diese Zwecke erforderlich ist.

Derzeit wird es nach Auffassung des Bundesdatenschutzbeauftragten und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 13.01.2011, Az. III ZR 146/10) noch als technisch notwendig angesehen, die dynamischen IP-Adressen kurzzeitig zu speichern, um unter anderem der Versendung von Spam-Mails, Schadprogrammen und Denial-of-Service-Attacken entgegen zu wirken. Die Speicherung der IP-Adressen für einen Zeitraum von höchstens 7 Tagen ist notwendig, um den abstrakten Gefahren für die Funktionstüchtigkeit des Telekommunikationsbetriebs entgegenzuwirken, ohne dass im Einzelfall Anhaltspunkte für eine Störung oder einen Fehler bestehen.

Die Diensteanbieter entwickeln ihre Programme jedoch stets weiter. Sobald es technisch möglich ist, Störungen oder Fehler an Telekommunikationsanlagen ohne die kurzzeitige anlasslose Speicherung der IP’s zu erkennen und zu beseitigen, wird die easybell GmbH für eine Löschung der IP’s unmittelbar nach Beendigung der jeweiligen Verbindung Sorge tragen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXXX Datenschutzbeauftragter

easybell GmbH

Charlottenstr. 17 I D-10117 Berlin

Geschäftsführer: Dr. Andreas Bahr, Lars Urban

Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg HRB 137060<i>

EWETEL

02.02.2011

<i>"Das Speichern von Verkehrsdaten, und hierzu gehört auch die dynamische IP-Adresse, ist nur zulässig, sofern es eine Rechtsvorschrift erlaubt, oder wenn uns der Kunde hierzu ausdrücklich seine Einwilligung erteilt hat. Da die dynamische IP-Adresse aus Sicht der EWE TEL nicht abrechnungsrelevant ist, wird dieses Datum auch nicht für Abrechnungszwecke gespeichert. Lediglich zur Störungsbeseitigung und für Supportdienstleistungen wird die dynamische IP-Adresse für einen Zeitraum von zwei Tagen gespeichert. Die gesetzliche Zulässigkeit ergibt sich hierbei aus § 100 TKG (Telekommunikationsgesetz).

Wir hoffen Ihre Anfrage ausreichend beantwortet zu haben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

[...]

Datenschutzbeauftragter"

Freenet

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei Freenet überhaupt nicht gespeichert.

Hotmail (Microsoft)

2005

2005 speicherte Hotmail IP-Adressen seiner Nutzer 60 Tage lang. Ob dies noch heute gilt, ist unbekannt.

KabelBW

05.06.2011

Laut schriftlicher Auskunft des Datenschutzbeauftragten von KabelBW am 05.06.2011, werden personenbezogene Verbindungsdaten bei KabelBW 3 Tage, also 72 Stunden gespeichert (Email siehe unten).

Email von KabelBW am 05.06.2011:

Re: Betreff: Anfrage über gespeicherte Daten nach §4e BDSG

Sehr geehrter Herr XYZ,

diese Daten (IP-Adressen, MAC-Adressen, Verbindungszeiten, usw)werden derzeit drei Tage bei uns gespeichert. Sie erhalten von meinen Kollegen in Kürze Auskunft, welche personenbezogenen Daten derzeit über Sie gespeichert sind.

viele Grüße

Datenschutzbeauftragter KabelBW

24.02.2011

Laut telefonischer Auskunft von KabelBW werden Verbindungsdaten der "Pseudostatischen IP" nach 72 Stunden gelöscht. Die IP ist letztlich aber an den Kunden gebunden. Auch nach 72 Stunden wird dem Kunden also wieder dieselbe IP-Adresse zugewiesen, solange der eingesetzte Router dieselbe MAC-Adresse übermittelt.

Im Webinterface des Routers kann man für die DHCP-Verbindung eine andere Mac-Adresse einstellen. Dann wird vom Provider auch eine andere IP-Adresse zugeteilt.

Allerdings geht dies nicht bei jedem Router und es funktioniert auch nur wenn vom Kabelmodem per Stromstecker ziehen und Stecken eine neue IP angefordert wird. Ist ein PC an das Kabelmodem angeschlossen und das Kabelmodem per Relaiskarte oder per LAN schaltbarer Steckdosenleiste schaltbar so funktioniert ein IP-Wechsel über a) die betreffende Buchse am PC stillegen, z. B. mit "ifconfig eth1 down; /sbin/ifdown eth1" b) Kabelmodem aus (stromlos) schalten, z. B. mit "relais /dev/ttyS0 -off" c) die MAC-Adresse vom PC ändern, z. B. mit "/usr/bin/macchanger -r eth1" d) Kabelmodem ein schalten, z. B. mit "relais /dev/ttyS0 -off -s7" e) Eine Minute warten bis der DHCP-Server bereit ist und Netzwerk für die betreffende Buchse neu starten, z. B. mit "/bin/sleep 60; /sbin/ifup eth1"

Das kann man über die /etc/crontab automatisieren um jede Nacht eine neue IP zu erhalten. Dazu kann man per Skript auch sicherstellen das die neue MAC-Adresse sich nicht nur höchstwahrscheinlich sondern immer von der alten unterscheidet und die neue IP-Adresse mit ifconfig auslesen und mit GPG oder PGP so speichern, das nur der Inhaber mit dem private Key sie auslesen kann.

22.06.2011

Sehr geehrter Herr XXX,

ich nehme Bezug auf Ihre Email vom 22. Juni an den Datenschutzbeauftragten der Kabel BW. Gern beantworte ich Ihre Fragen:

1) Die Kabel BW speichert diese nicht-abrechnungsrelevanten Daten wie die IP Adresse für drei Tage, danach werden die Daten gelöscht. Wir entsprechen hier §§ 96, 100 TKG. Diese Praxis wurde zuletzt auch durch ein BGH-Urteil vom 13.01.2011 (Az: III ZR 143/10) bestätigt.

2) Weitere Auskunft zu den auf Ihre Person gespeicherten IP-Adressen und Verkehrsdaten kann ich Ihnen nicht erteilen, da es sich dabei nicht um personenbezogene Daten handelt.

Kabel Deutschland

Laut dem Kabel Deutschland Support werden IP-Adressen nur für 48 Stunden nach der jeweiligen Internetaktivität gespeichert und auch nur zum Zwecke der Störungsbeseitigung.

Da die IP an die Mac-Adresse des jeweiligen Routers gebunden ist, sollte die Mac-Adresse für einen Wechsel der IP geändert bzw. der Router ausgetauscht werden.

15.06.2011

Sehr geehrter Herr ***,

Sie möchten mehr über die Speicherung Ihrer Verbindungsdaten wissen. Das erklären wir Ihnen natürlich gerne: Kabel Deutschland hält sich an das aktuell geltende Recht und speichert zurzeit Informationen über den Inhaber einer bestimmten IP-Adresse nur für Zwecke der Störungsbeseitigung und dies auch nur für 48 Stunden nach der jeweiligen Internetaktivität.

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns einfach an! Wir sind unter unserer Service-Nummer gerne für Sie da.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kabel Deutschland Service-Team

KielNet

12.01.2012

Sie haben den Tarif KielNET komplett Plus. In diesem Tarif ist eine DSL-Flatrate und eine nationale Festnetz Flatrate enthalten.

Bei Flatrate Produkten dürfen wir keine Verbindungsdaten zu Abrechnungszwecken speichern. Die dementsprechenden Verbindungsdaten (dynamische IP-Adressen und Rufnummern) werden nach Abschluss der Verbindung gelöscht. Alle anderen Verbindungsdaten (zu Abrechnungszwecken benötigte z.B. Mobilfunk, internationale Verbindungen und Verbindungen zu Sonderrufnummern) werden 90 Tage gespeichert.

M-net

08.09.2011

"Im Rahmen von Internetzugangsdiensten auf Flatrate-Basis werden bei M-net die IP-Adresse sowie Beginn und Ende ihrer Zuteilung nach Datum und Uhrzeit für die Dauer von drei Tagen nach Beendigung der Verbindung gespeichert." Quelle

Netcologne

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei NetCologne vier Tage lang gespeichert.

28.11.2010

Hat am 28.11.2010 geantwortet:

„gerne möchten wir Ihre Anfrage beantworten.

Bezüglich der IP-Daten für nicht abrechnungsrelevante Daten (Flatrate-Dienste) beläuft sich die die Speicherfrist auf 4 Tage.

Gespeichert werden weder die von Ihnen besuchten Webseiten noch die Daten, die herunter geladen wurden. Die Speicherung bezieht sich auf die IP-Adresse, die bei der Einwahl zugewiesen wurde, das Datum und die Uhrzeit.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

Freundliche Grüße

NetCologne GmbH / Service-Team “

O2 Germany

29.09.2010

Anfrage auf Grundlage eines Mobilfunkvertrages mit Zusatzpaket Internet-M hat am 29. September 2010 geantwortet: "... Das Auskunftsersuchen nach § 34 BDSG ist auf die Art der gespeicherten Daten beschränkt. Konkrete Verkehrdaten können deshalb nicht beauskunftet werden.

Ihre Daten werden bei O2 ausschließlich zum Zwecke der Vertragserfüllung und -soweit Ihre Einwilligung dafür vorliegt- zu Werbung und Marktforschung verwendet. Die Erhebung und Speicherung erfolgt nach den Vorgaben des TKG und des BDSG. Es werden Bestandsdaten (Kundendaten, Vertragsdaten, Kontakte) und Verkehrsdaten (Verbindungen) erhoben und gespeichert. Letztere werden im Rahmen des § 96 TKG nur in dem Umfang erhoben, wie sie für technische Zwecke, Rechnungsstellung erforderlich sind oder eine Einwilligung des Kunden vorliegt.

Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die gespeicherten Daten. Diese Daten haben wir von Ihnen aus der Geschäftverbindung erhalten. Es handelt sich um Ihre Angaben aus sem Vertragsformular:

Mobilfunknummer: SIM-Karten-Nummer: IMSI: Name: Geburtsdatum: Persönliche Kundenkennzahl: Anschrift: Rechnungs Adresse: Kontaktrufnummer: Bankverbindung:

Auskünfte erteilen wir Dritten gegenüber grundsätzlich nicht. Zur Durchsetzung von Entgeltforderungen schalten wir Dritte ausschließlich im Rahmen des § 97 TKG ein. Ferner werden aufgrund der Einwilligungserklärungen bei Vertragsabschluss, im dort erwähnten Umfang, Daten an die >>SCHUFA Holdung AG<< sowie an die >>InFoScore Consumer Data GmbH<< weitergegeben.

IP-Daten werden über das Ende einer Internetverbindung gespeichert und nach 7 Tagen gelöscht. Eine Beauskunftung von IP-Daten erfolgt ausschließlich aufgrund einer richterlichen Anordnung nach § 101 Abs. 9 Urheberrechtsgesetz, die uns gesetzlich dazu verpflichtet, Daten herrausgegeben.

MFG Kundenbetreuung Abteilung Datenschutz"

01.04.2010

Speicherfristen siehe Merkblatt für berechtigte Stellen

Skype

2007

  • Skype can provide records showing account creation, financial transaction and use of PSTN interconnections
  • Due to the way by which Skype works, Skype does NOT have any records of user “logins”, “log offs” or other general online/offline status
  • The Skype system is designed in such a way that voicemail is not centrally stored
  • Calls, IMs and other activities between Skype users do not create billing records

Quelle

2010

Ein luxemburgisches Gesetz zur 6-monatigen Vorratsdatenspeicherung auch von Internet-Telefonaten trat in Kraft. Es ist allerdings unklar, ob dieses nur Internet-Telefonate über Rufnummern betrifft oder auch Telefonate zwischen Skype-Nutzern.

Telefonica Deutschland

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei Telefonica Deutschland 21 Tage lang gespeichert.

Unitymedia

24.02.2011

Die IP-Adresse ist an die MAC-Adresse des Routers gebunden. Dem Kunden wird also wieder dieselbe IP-Adresse zugewiesen, solange der eingesetzte Router dieselbe MAC-Adresse übermittelt.

Im Webinterface des Routers kann man für die DHCP-Verbindung eine andere Mac-Adresse einstellen. Dann wird vom Provider auch eine andere IP-Adresse zugeteilt.

09.06.2011

"Tatsächlich werde in ihren von einem Dienstleister verwalteten, die Adresszuteilung an ihre Kunden vornehmenden operativen Systemen (bezeichnet als DHCP-Systeme entsprechend dem Dateiformat Dynamic Host Configuration Protocol oder als BACC-System entsprechend der Nomenklatur des Dienstleisters) die Zeit der erstmaligen Vergabe einer dynamischen IP-Adresse („start binding time“) gespeichert und erst bei einer Neuvergabe derselben Adresse überschrieben und gelöscht, die in der Regel nur nach einem Abschalten des Modems des Kunden oder nach einer Störung des Systems stattfinde." Quelle

20.02.2012

Selbstverständlich speichern wir die vergebenen IP-Adressen nachhaltig, damit wir über die Nutzung des Datenverkehrs zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen können. Wir halten uns hier an die gesetzlichen Bestimmungen der Vorratsdatenspeicherung. Grundsätzlich übermittelt Unitymedia keine persönlichen Daten unserer Kunden an Dritte. In Ausnahmen sind wir jedoch aufgrund von gerichtlichen Entscheidungen gezwungen persönliche Daten herauszugeben.

26.06.2012

Unitymedia speichert die für den Zugang zum Internet notwendigerweise zugewiesene IP-Adresse grundsätzlich nur für die Dauer der Verbindung. Nach Ende der Verbindung bleibt diese bis zu sieben Tage – in der Regel jedoch nicht länger als eine Stunde – gespeichert. Darüber hinaus sind während des Bestehens einer Verbindung zum Internet die dafür aktuell zugewiesene IP-Adresse sowie der Zeitpunkt des Beginns der Verbindung zum Internet gespeichert. Diese Informationen werden spätestens ein Stunde nach Ende der Verbindung zum Internet gelöscht.

Versatel

27.09.2010

hat am 27.09.2010 geantwortet: "In Übereinstimmung mit den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zum Thema Datenschutz speichert Versatel keine IP-Adressen/Internetdaten/Login-Logout Zeiten bei der Erbringung von Telediensten. Nur in begründeten Fällen, beispielsweise bei einem hinreichenden Verdacht auf eine Straftat, Ordnungswidrigkeit, Rechtsverletzung müssen wir im Rahmen der entsprechenden Gesetzgebung auf Anweisung der zuständigen Behörden und/oder belegt durch einen richterlichen Beschluss (Landgericht), kundenbezogene Daten sichern und mitteilen. Das Filtern sowie die Herausgabe der Daten erfolgt sodann mit sicheren Mechanismen sowie anschließender 4-Augen Kontrolle, sodass nach menschlichem Ermessen von der Richtigkeit der übermittelten Angaben auszugehen ist. Mit der Herausgabe der angeforderten Daten ist die entsprechende Angelegenheit für uns abgeschlossen. Eine anderweitige Herausgabe von Kundendaten an Dritte erfolgt definitiv nicht. Wir hoffen, Sie ausreichend informiert zu haben..."

24.11.2010

Am 24. November 2010 erklärte der Bayerische Innenminister vor dem Verfassungsausschuss des Landtags, IP-Adressen würden bei Versatel Deutschland drei Tage lang gespeichert.


02.03.2012

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre u. a. E-Mail. Die Aufgaben des Datenschutzes werden innerhalb der Versatel Gruppe zentral wahrgenommen. Ich bin beauftragt, für alle Versatel Gesellschaften zu handeln und möchte Ihnen im Namen der Versatel Deutschland GmbH antworten.

Die Nutzung und Speicherung von Verkehrsdaten, wie Internet und Telefonie, sind im 7. Teil des Telekommunikationsgesetz (TKG) geregelt. Danach sind grundsätzlich alle Verkehrsdaten nach Beendigung der Verbindung unverzüglich - also ohne schuldhaftes Zögern - zu löschen.

Jedoch dürfen und müssen gespeicherte Verkehrsdaten in folgenden Fällen über das Ende der Verbindung hinaus verwendet werden:

- zum Aufbau weiterer Verbindungen (§ 96 Abs. 1 Satz 5 TKG)

- zur Erstellung der Entgeltabrechnung (§ 97 TKG)

- zur Erstellung eines Einzelverbindungsnachweises (§ 99 TKG)

- zur Störungsbeseitigung und Missbrauchsbekämpfung (§ 100 Abs. 1 und 3 TKG)

- zur Einrichtung von Fangschaltungen (§ 101 TKG)

Auf Grundlage der Störungsbeseitigung und Missbrauchsbekämpfung speichert Versatel Verkehrsdaten von Telefonie und Internet bis zu sieben Tagen. Bitte bedenken Sie hierbei, dass diese gespeicherten Daten ausschließlich zum Zwecke der beweisgeeigneten Dokumentation und zur Vorlage gegenüber den Strafverfolgungsbehörden dienen. Eine anderweitige Verwendung oder Nutzung ist ausgeschlossen.


Mit freundlichen Grüßen aus Essen

i.A. Axel Meier Security Management

Versatel Deutschland GmbH Bamlerstraße 3A D-45141 Essen

Fon: 01805-151818 | Fax: 0201-8377254 | <mailto:datenschutzkoordinator@versatel.de> | www.versatel.de

Sitz der Gesellschaft: Dortmund | Registergericht: Dortmund HRB 21738 Geschäftsführer: Dr. Hai Cheng, Marius Rispeter, Joachim Bellinghoven

Vodafone

17.01.2012

Vodafone speichert eingehende Anruf-Versuche 7 Tage lang. Quelle

06.07.2012

Vodafon speichert Verbindungsdaten für Internetverbindungen sechs Monate lang. Herausgegeben werden personbezogene Daten von Kunden nach Anzeige bei der Polizei. Eine postalische Anfrage mit folglicher Auskunft ist möglich und bedarf rein den gespeicherten Verbindungsdaten mit Zeitstempel und der originalen Unterschrift des Absenders. Wer zu dieser postalischen Auskunft berechtigt ist konnte nicht geklärt werden. Naheliegend sind Anwälte und gar Privatpersonen, sofern eine (nach Aussage des Antragsstellers) Straftat vorliegt. Quelle: Telefonat 06. Juli 2012, mit der Hotline von Vodafon

web.de

28.11.2011

Anfrage: "Meine Frage bezog sich darauf, ob Sie speichern, wann welche E-Mail versandt oder empfangen wurde (Maillogs). Könnten Sie mir dazu bitte Auskunft erteilen?"

Antwort vom 28.11.2011:

"Sehr geehrte...,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Von uns werden keine Daten zum E-Mail-Versandt gespeichert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

... Datenschutz

Ihre 1&1 Telecom GmbH Elgendorfer Str. 57 56410 Montabaur"

Siehe auch

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